Einen etwas weiter entfernten außerschulischen Lernort besuchte die Fußball-AG des HvGG am 21.10.2025 kurz nach den Herbstferien.
Bereits um 7.35 Uhr traf sich die zwanzigköpfige Truppe, die von Frau Bieneck und Herrn Döll begleitet wurde, am Frankfurter Hauptbahnhof, um nach Dortmund zu reisen. Frei nach der aktuell angelaufenen Serie „Boah Bahn“ lassen sich An- und Abreise an diesem Tag am besten beschreiben.
Auf dem Hinweg ging aufgrund von Verspätung „eine Halbzeit plus Nachspielzeit“ verloren, auf dem Rückweg fiel dann der Zug gänzlich aus, es konnte aber eine gute Alternative gefunden werden. Der guten Stimmung an diesem Tag tat dies aber keinen Abbruch.
Einmal in Dortmund im Deutschen Fußballmuseum (direkt gegenüber vom Hauptbahnhof) angekommen zeigten sich durchweg alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowohl interessiert als auch bestens informiert.
Die rund 90minütige Führung bot zunächst eine Reise durch die Geschichte der Deutschen Nationalmannschaften, wobei vom 1. WM-Triumph 1954 über die Titelgewinne 1974 und 1990 bis zum 4. Stern 2014 eine Menge Devotionalien bestaunt sowie Annekdoten zu den Mannschaften in Verbindung zur deutschen Geschichte geboten wurden.
Ebenso beeindruckend waren die Entwicklung und die Titelstory der Deutschen Frauennationalmannschaft, die sich seit 1970 rasant in die Weltspitze spielte.
Zum Abschluss wurden dann bei einem Rundgang durch die Schatzkammer diverse Trophäen der DFB-Elf bestaunt und es gab Einiges zu verschiedenen deutschen Clubmannschaften zu erfahren, so dass alle die eine oder andere neue Info zum Lieblingsverein mit nach Hause nehmen konnten.
Bevor gegen Nachmittag wieder die Heimreise angetreten wurde blieb noch ausreichend Zeit, um auf dem „Soccer Court“ selbst den Ball noch etwas laufen zu lassen.
Insgesamt ein sehr schöner Ausflug mit einer AG-Gruppe, die sich bunt aus drei Jahrgangsstufen mischte, dafür aber durchaus homogen auftrat.
Am Donnerstag, den 28. August 2025, begann endlich die lang erwartete Exkursion in den Braunkohletagebau Hambach, mit der wir unser Geographiethema der Q1 abschließen wollten. Bereits um 06:45 Uhr trafen sich der Geographiekurs der Q3 sowie einige Interessierte außerhalb des Kurses unter der Begleitung von Herrn Baum am Alfred-Brehm-Platz, um mit dem Bus die zweieinhalbstündige Fahrt ins Ruhrgebiet anzutreten.
Wir sind für fünf Tage (Do, 28.08 – Mo, 01.09.2025) nach Amrum auf Orchesterkonzertfahrt gefahren. Los ging es am Donnerstag um 21 Uhr nach einem langen Schultag für alle. Wir fuhren durch die Nacht und kamen frühzeitig an, sodass wir die frühere Fähre bereits um 7:15 Uhr bekommen haben. Auf der zweistündigen Fährenfahrt waren wir alle übermüdet von der Fahrt, weshalb einige von uns auf den Bänken schliefen. Nachdem wir unsere Fahrräder ausgeliehen hatten, hatten wir wegen unseres früheren Ankommens zwei Stunden Freizeit, die die meisten in kleineren Gruppen für Erkundungsfahrten auf der Insel genutzt haben. Zu Mittag gingen wir im ortsansässigen Lokal “Klabautermann” zusammen Essen. Gegen 14 Uhr bezogen wir endlich unsere Zimmer, um dann eine Probe, für die folgenden Konzerte, die bis zum Abendessen ging, zu haben. Nach dem Abendessen, das man auch auf der Terrasse mit Meerblick genießen konnte, sind wir in großer Gruppe zum Strand gefahren. Dort sind einige mit den Füßen ins Wasser gegangen, während sich andere mit Volleyball oder anderem beschäftigt haben. Danach durfte man in kleineren Gruppen den Abend für sich gestalten, wobei wir Poker und anderes gespielt haben.
Am nächsten Tag, dem Samstag, gingen wir nach dem Frühstück zu einer Führung durch die Dünen der Schutzstation Wattenmeer. Dabei erfuhren wir, dass ein Großteil der auf Amrum wachsenden Bäume nicht einheimisch ist, sondern extra gepflanzt wurde. Anschließend fuhren wir mit den Fahrrädern, außer denen mit den großen Instrumenten wie Kontrabass und Schlagzeug, nach Norddorf, um dort auf dem Heideblütenfest eine Einlage von insgesamt sieben Stücken zu spielen. In der zweistündigen Freizeitpause, in der wir auch selbstständig wieder zurück nach Wittdün fahren sollten, haben wir uns auf dem Fest Mittagessen besorgt. Anschließend hatten wir die Generalprobe für unser erstes richtiges Konzert in der ev. Kapelle Wittdün, das nach dem Abendessen ein großer Erfolg wurde. Danach hatten wir, wie am vorigen Abend, Freizeit.
Der Sonntag war schon der letzte Tag vor der Abreise auf Amrum. Der Tag startete wie gewohnt mit einem nahrhaften Frühstück. Daraufhin fuhren wir alle zusammen in das kleine Örtchen Nebel. Dort gestalteten wir einen Gottesdienst in der dortigen Kirche mit. Der Gottesdienst war dann schließlich um 11 Uhr zu Ende und wir hatten ein wenig Zeit, den Ort zu erkunden, jedoch stand schon kurz darauf eine Probe für das am Abend anstehende Abschlusskonzert an, welches im Gemeindehaus in Norddorf stattfinden sollte. Das Konzert war ein voller Erfolg und wir hatten alle viel Spaß, wir haben einige Fotos gemacht und sind danach noch ein letztes Mal an den Strand gefahren, ehe es dann ein gemeinsames Abendessen in dem Restaurant „Rialto“ gab.
Der Montag war der Tag der Abreise und auch der Tag, an dem wir mit Abstand das schlechteste Wetter hatten. Seit Beginn des Tages regnete es in Strömen, was das Zurückbringen der geliehenen Fahrräder deutlich mühseliger machte als erwartet. Als das dann geschafft war, gab noch ein letztes Mal Freizeit für alle, die die meisten nutzten, um entweder Spiele zu spielen oder sich Snacks für die anstehende Fahrt zu kaufen.
Die vierte Amrum-Fahrt, welche unser großes Orchester unternommen hat, war zwar für alle Mitglieder, wegen der langen Fahrt und auch zum Teil wegen der langen Proben, anstrengend, aber auch ereignisreich und erholsam. Wir wurden in Amrum von den Bewohnern und auch den Touristen, sehr offenherzig und fröhlich empfangen. Durch die vorherigen Fahrten genoss das Orchester auf Amrum einen großen Bekanntheitsgrad, durch den wir bei jedem Konzert von einer großen Menge an begeisterten Zuschauern begrüßt wurden und sogar auf der Straße angesprochen wurden.
Wir freuen uns, an dieser Fahrt teilgenommen zu haben, und fuhren erfüllt mit unvergesslichen Erinnerungen wieder nach Frankfurt zurück.
Jonathan (Q3), Joshua, Merle und Sarah (alle Q1)
https://hvgg.de/wp-content/uploads/2025/09/Foto-31.08.25-18-24-02-scaled.jpg19202560Dr. Johannes Volker Schmidthttps://hvgg.de/svg/HvGG_kreis_Text.svgDr. Johannes Volker Schmidt2025-09-04 00:59:192025-09-08 14:58:34Amrumfahrt des Großen Orchesters 2025
Meine Klasse traf sich am zentralen Wandertag um 8:00 Uhr in unserem Klassenzimmer. Zuerst hat uns unsere Klassenlehrerin, Frau Kruse, circa 1 ½ Stunden Zeit gegeben, uns frei zu beschäftigen. Die meisten sind raus gegangen, doch einige, darunter auch ich, sind drinnen geblieben um Kartenspiele gegen andere auszutragen. Nach und nach kamen auch andere von draußen ins Klassenzimmer und unterhielten sich über verschiedenste Sachen. Nachdem die 1 ½ Stunden abgelaufen waren, waren alle Kinder wieder im Klassenzimmer versammelt. Anschließend schloss sich Frau Kalscheid als assistierende Aufsichtsperson uns an.
ENDLICH konnte es losgehen. Nachdem Frau Kruse das „Go“ gegeben hatte, versammelten sich alle Schüler aufbruchsbereit auf dem Schulhof. Wir gingen gemeinsam, Frau Kalscheid vorne und Frau Kruse hinten, zur U-Bahn-Station „Zoo“ und fuhren mit der U6/U7 fünf Stationen zur Bockenheimer-Warte. Dort zählten wir erst einmal durch, ob noch alle Kinder anwesend waren, und liefen anschließend weiter zum Experiminta. Nach der Einweisung vor dem Museum konnten wir um 10:30 Uhr schließlich mit den beiden Lehrkräften unsere Sachen abstellen. Dafür gab es große Wandschränke, die extra für solche Ausflüge vorgesehen waren. Unsere Wertsachen konnten wir an unsere Lehrkräfte geben, die sie dann für uns in Schließfächer einsperrten.
Nachdem alles verstaut wurde, liefen wir gemeinsam ins Untergeschoss. Wir blieben als Klasse die ganze Zeit zusammen, somit war der gesamte Keller mit mehr als 40 neugierigen Kindern gefüllt, da wir natürlich nicht die einzigen dort waren. Einige experimentierten mit dem Drehstuhl, auf dem man, wenn man die Arme und Beine von sich gestreckt hielt, vermochte zu spüren, wie einem fast die vier Gliedmaßen vom Körper weggezogen wurden. Andere beschäftigten sich mit Sand, der aus einem Pendel rieselte und auf einem darunter befindlichem Förderband eine Sinuskurve beschrieb. Egal womit man sich beschäftigte, alle hatten etwas zu tun und viel Freude dabei.
Als wir weiter in den 1. Stock gingen, hatten wir kaum bemerkt, wie schnell die Zeit verflogen war. Dort gab es vor allem physikalische Experimente, wie zum Beispiel einen Ball, der von einem Gebläse in der Luft gehalten wurde. Besonders beliebt war aber die Rennstrecke, auf der gemessen werden konnte, wie schnell man rannte. Dazu waren zwei Sensoren in die Wand eingelassen, welche maßen, wann man an ihnen vorbeikam. Somit konnte man auch schummeln, wenn man seine Hände erst vor dem einen Sensor und dann vor dem anderen hielt.
Nach dem wir uns ausgiebig im 1. Stock ausgepowert hatten, gingen wir wieder ins Erdgeschoss um eine Pause einzulegen. Da die Anzahl an Sitzbänken stark begrenzt war, mussten wir uns alle auf vier Bänke quetschen. Einige saßen auf dem Boden, um dem zu entgehen. Frau Kruse und Frau Kalscheid rasteten im Nebenraum, wo wir unsere Sachen lagerten.
Nach dieser Rast ging es wieder weiter, jetzt ins 2. Stockwerk. Dies war das Mathe-Stockwerk. Ein Raum war komplett den Brücken gewidmet, von einer sehr kleinen, auf die man sich sogar stellen konnte, über eine etwas komplexere bis hin zur „Leonardo-da-Vinci-Brücke“. Etwas weiter hinten im Gebäude waren ein Greenscreen mit grünen Decken mit denen man sich komplett vom Bildschirm eliminieren konnte oder nur einzelne Körperteile bedecken konnte und der Fahr-Simulator, mit dem man seine Reaktionsgeschwindigkeit testen konnte. Dieser Bereich wurde jedoch leider von vielen nicht bemerkt, da er so versteckt lag.
Anschließend ging es in das Erdgeschoss mit den optischen Illusionen, dem riesigen Auge und dem „Uhren-Pendel“, welches unermüdlich pendelte und pendelte und pendelte… Zum Schluss gingen viele noch in den Museums-Shop, um sich verschiedene Sachen zu kaufen. Anschließend traten wir den Heimweg an. Einige unterhielten sich auf dem Weg noch über verschiedene Exponate aus dem Museum. Das war ein richtig gelungener Ausflug!
Text: AG Schülerredaktion: Liam W. (6d)
Fotos: Frau Kruse
https://hvgg.de/wp-content/uploads/2025/07/IMG_3546-scaled.jpg17072560Leonore Flackehttps://hvgg.de/svg/HvGG_kreis_Text.svgLeonore Flacke2025-07-01 15:50:182025-07-02 16:00:53Unser Wandertag zur Experiminta
Am Samstag, den 15.3.2025 war es neuerlich so weit. Im HOLM (House of Logistics & Mobility) am Frankfurter Flughafen fand abermals der prestigeträchtigste Mathematik-Wettbewerb für Schüler der Jahrgangsstufe Q1/Q2 statt. Für das HvGG hat sich das harte Training und der tolle Einsatz unserer Schülerinnen und Schüler wieder einmal ausgezahlt.
Unsere Schule war dieses Mal mit drei Teams aus dem Q2-LK Mathematik am Start.
Team 50
Konstantin Dörr
Martha Knolle
Björn Risse
Marek Thomsen
Zarah Zutavern
Team 51
Julius Degen
Jonathan Hermann
Leo Kohnen
Nick Mauersberger
Yul Veillerobe
Team 100
Stefan Baykalov
Silas Gulde
Luka Lukovic
Lutz Ullrich
Martha Wolf
Lehrerseitig waren wir durch Hannah Höh, Anna-Lena Rover (betreuende Lehrerinnen) und Rainer Durdaut (Korrekturvorstand des Zentrums für Mathematik) vertreten.
Gekämpft wurde in 3 Disziplinen. Dem Gruppenwettbewerb, bei dem 4 anspruchsvolle mathematische Probleme in 45 Minuten gelöst werden mussten, den mathematischen Hürden, wo es um 8 Aufgaben in einem engen zeitlichen Rahmen ging und dem Einzelwettbewerb, in dem 4 schwierige Fragestellungen zu bewältigen waren. Aus den Ergebnissen des Gruppenwettbewerbs und den mathematische Hürden wurde dann das Resultat des Mannschaftswettbewerbs ermittelt.
Insgesamt kamen 51 Teams aus dem gesamten Rhein-Main-Gebiet in die Wertung. Hier die Top 10 der Ergebnisliste.
Im Einzelwettbewerb hat Silas Gulde zudem unter mehr als 200 Teilnehmern den hervorragenden 6. Platz belegt.
Wir gratulieren unseren Schülern und Schülerinnen zu diesem (wieder einmal) bemerkenswerten Erfolg, bedanken uns für ihr großes Engagement bei Vorbereitung und Wettkampf und hoffen, dass dies für die kommende Jahrgangsstufe Q1/Q2 Antrieb und Ansporn sein wird, unsere Tradition in den verschiedenen mathematischen Wettbewerben fortzusetzen.
Unser Dank gilt auch der Schulleitung des Heinrich-von-Gagern-Gymnasiums, die uns bei unseren Vorbereitungen nach Kräften unterstützt hat und den Kollegen und Kolleginnen der Fachschaft Mathematik, ohne deren tägliche Arbeit dies alles nicht möglich wäre.
Auf ein Neues am 14. März 2026 und bis dahin…
Live long and prosper.
https://hvgg.de/wp-content/uploads/2025/03/grafik-1.png614816Rainer Durdauthttps://hvgg.de/svg/HvGG_kreis_Text.svgRainer Durdaut2025-03-17 22:56:222025-03-17 22:59:27Erneuter Triumph beim Tag der Mathematik 2025 – das Heinrich-von-Gagern-Gymnasium gewinnt sowohl die Gesamtwertung als auch den Speedwettbewerb!
Entgegen einiger Erwartungen befinden sich am Donnerstag, dem 30. Januar 2025, um 7:30 Uhr 15 Schülerinnen und Schüler des PoWi-LK, ein Hauptmann der Bundeswehr, ein PoWi-LK Lehrer und unser Busfahrer Helmut, pünktlich(!) vor dem Haupteingang des HvGG. Erstere noch nicht ganz sicher, ob wach oder im Fiebertraum, steigen verschlafen in den luxuriösen Reisebus, der im Vergleich zum vollen Bus auf der Hellas-Abschlussreise eine Utopie des Buslebens darstellte (Robert hat sogar auf VIER Plätzen gleichzeitig gelegen). Und schon ging es los in Richtung „Taktisches Luftwaffengeschwader 31 Boelcke“ in Nörvenich, NRW. Dort sollte uns, nach anfänglichen Schwierigkeiten mit dem hochkomplexen Beamer, der Aufbau dieses Luftwaffengeschwaders erläutert werden sowie die Ziele, und Funktion desselben für die deutsche Luftverteidigung Es folgte noch ein kurzer Rundgang durch das hauseigene Mini-Museum, bei dem wir das Cockpit der Fliegerlegende Oswald Boelcke betrachteten sowie das Cockpit der unrühmlich als „Witwenmacher“ bekannt gewordenen Lockheed F-104 „Starfighter“.
Danach ging es zum wohl spannendsten Teil des Tages: Mittagessen in der Kaserne.
Nach den ersten Witzeleien, dass das Essen bestimmt nicht schmecken werde, klärt uns unsere militärische Begleitung, Herr Johnen, auf, dass Boelcke eine der wenigen Kasernen sei, wo noch selber gekocht werde. Da verstummten die Sprüche vorerst und spätestens nach den köstlichen Rinderrouladen mit Rotkohl und Kartoffelpüree, konnten wir uns auf eine solide 7,5/10 einigen. Nebenbei hatten wir auch durchgehend die Möglichkeit, unsere Fragen und Bedenken zu äußern, die Herr Reichelt vom Stützpunkt uns beantwortete. Ein weiteres (durchaus testosterongeladenes) Highlight, war die Begutachtung eines Eurofighters inklusive einiger Starts der Kampfjets, die mit grinsenden Gesichtern aus weiter ferne beobachtet wurden. Wir wurden auch aufgeklärt über die Geschichte hinter dem Mehrzweckkampfflugzeug, entworfen von Deutschland, Italien, Spanien und Großbritannien. Der Umstand, dass vier Nationen an dem Projekt beteiligt sind, kann als europäisches Erfolgsprojekt gesehen werden, das allerdings durchaus mit einigen Herausforderungen bei Entwicklung, Produktion und Betrieb verbunden ist.
Nach zwei weiteren Stunden Fahrt kommen wir in der Verkehrsdystopie Brüssel an und checken im Hotel Meininger ein. Danach folgt noch ein sehr gemütliches Abendessen in Brüssels Innenstadt.
Abschließend bewundern wir auf dem Heimweg noch das berühmte Manneken Pis und lauschen Sophias wunderbaren Anekdote zu jenem Denkmal, bevor wir dann alle müde und erschöpft ins Bett fallen.
Nach einem ausgiebigen Frühstück am nächsten Morgen wackeln wir los in Richtung Landesvertretung Hessen. Nach einer kurzen Erklärung von Herrn Christoph Heider, warum es solch ein faktisch „unpolitisches“ Institut überhaupt gebe, dürfen wir allerlei Fragen stellen und es ergibt sich ein sehr interessantes Gespräch. Anschließend an dieses Gespräch und einer kurzen Pinkelpause (man war schwer beeindruckt von den Toiletten), sprechen wir mit einem Vertreter der Konrad-Adenauer-Stiftung und es wird nach einer kleinen Fragerunde auch im Kurs heiß über das Vorgehen im Russland–Ukraine Krieg diskutiert. aber auch die neuesten politischen Geschehnisse in Berlin (Fall der Brandmauer?!) und sonst alles, was uns interessierte.
Dann ging es in eine kleine Pause in der gegessen, spaziert und noch mehr belgische Waffel gegessen wurde als ohnehin schon zuvor, bevor wir uns auf eine Museums-Rallye im Haus der europäischen Geschichte begaben, die sehr interessant war, aber, vielen Schülerinnen und Schüler ihrer letzten Kraft beraubte.
In der anschließenden Freizeit gingen die einen in Belgiens bekannte Secondhandshops, kauften Käse oder Schokolade – und das alles während eines wahrhaft cinematischen Sonnenuntergangs.
Abends wurde nach intensiver Recherche die beste Pizzeria Brüssels aufgesucht und nach einem sehr preiswerten und leckeren Essen, ließen die meisten den Abend in der hoteleigenen Bar mit Dartscheibe, Kartenspielen und Billardtisch, ausklingen.
An unserem letzten Tag in Brüssel stand uns noch das Rollenspiel im Parlamentarium bevor. Gespannt lauschen wir den Ansagen und werden dann zufällig einer Partei zugeordnet. „Oha krass, Digga!“ ist der Ausdruck der Verwunderung der meisten (männlichen) Schüler über die Technik der einzelnen Stationen und des eigenen Handys. Nach unzähligen hitzigen Diskussionen und Pressekonferenzen wird über die beiden Gesetztesinitiativen abgestimmt, was übrigens auch noch im Nachhinein für eine sehr hitzige Debatte sorgte.
Dennoch waren wir uns alle einig, dass dieses Rollenspiel uns allen grossen Spaß bereitete und sehr interessant war.
Nach einem kurzen Zwischenstopp bei einer sehr preiswerten Truckerimbissbude steigen also 15 Schülerinnen und Schüler des PoWi-LK, ein Hauptmann, ein PoWi-LK -Lehrer und unser Busfahrer Helmut, glücklich, zufrieden, erschöpft und um einiges schlauer als zuvor, in den Bus Richtung HvGG.
An dieser Stelle möchten wir als PoWi-LK uns ganz herzlich bei Herrn Czudai bedanken, ohne den diese Fahrt überhaupt nichts geworden wäre und auch bei unserer sehr sympathischen, militärischen Begleitung, Herrn Hauptmann Johnen, sowie unserem mindestens genauso sympathischen Busfahrer Helmut, der uns sicher überall hin kutschierte.
P.S.: Gesondert möchte ich hier nochmal darauf Hinweisen, dass es sich bei dieser (auch von der Bundeswehr unterstützten) Studienfahrt keineswegs um eine „Promoaktion“ der Bundeswehr handelte und wir alle im Kurs den Eindruck hatten, dass (wenn es keine spezielle Frage dazu gab) davon abgesehen wurde, uns die Bundeswehr besonders nahezulegen und das Thema Bundeswehr sehr sachlich und durchaus kritisch besprochen wurde.
https://hvgg.de/wp-content/uploads/2025/02/IMG_0080.jpg20481536Jan Czudaihttps://hvgg.de/svg/HvGG_kreis_Text.svgJan Czudai2025-02-20 07:21:072025-10-21 14:53:23Leistungskurs Politik und Wirtschaft in Brüssel
Zum zweiten Mal traten wir mit zwei Gagern-Teams beim 10-Freunde-Triathlon an, einem Team-Event der besonderen Art. Die Idee der Veranstaltung: Zehn bis zwölf Menschen ab 16 Jahren absolvieren gemeinsam (in Summe) die Ironman-Distanz, das bedeutet, jede/r schwimmt 380 m, fährt 18 km Rad und läuft 4,2 km. Alle Zeiten werden dann addiert und so ergibt sich die Teamwertung.
Wir sind alle Finisher – und neben dieser in jedem Fall mehr als respektablen Leistung ist in diesem Jahr besonders jene von Julian Mantel (Q3) hervorzuheben, der den 7. Platz in der Gesamtwertung und den Sieg(sic!) in seiner Altersklasse erreichte – und zwar bei seinem ersten Triathlon überhaupt! Einen neuen Gagern-Rekord für diesen Wettkampf hat er mit einer Zeit von 1:07:53 ebenfalls gesetzt. Vielleicht bis zum nächsten Jahr – mit einem neuen Rekord?
https://hvgg.de/svg/HvGG_kreis_Text.svg00Jan Czudaihttps://hvgg.de/svg/HvGG_kreis_Text.svgJan Czudai2024-09-17 13:31:002025-03-22 13:33:31Rekorde purzeln: Gagern-Teams beim 10-Freunde-Triathlon
Gleich am ersten Schultag nach den Weihnachtsferien unternahm der Q3 LK Chemie seine schon lang erwartete Exkursion zur Merck KGaA.
Nach der Ankunft in der beindruckenden, hochmodernen Eingangshalle von Merck wurden wir von Frau Preßler-Rickert, für diesen Tag unsere Betreuerin, herzlich begrüßt und zum Besucherzentrum weitergeleitet, wo wir in die verschiedenen Forschungs- und Betriebsbereiche von Merck eingeführt wurden.
Zum einen forsche und produziere Merck im Bereich der Arzneimittel und habe sich dabei insbesondere auf die Krebstherapie spezialisiert. Außerdem beschäftige sich Merck mit Elektronik, worunter unter anderem auch die Entwicklung von Displays fällt, was wir im Folgenden Verlauf näher betrachten sollten. Außerdem stelle Merck allgemeine chemische Produkte für den Laborgebrauch her, weshalb die Firma von der Führungsleiterin auch als „Amazon der Chemie“ betitelt wurde.
Im Anschluss daran unternahmen wir mit einem Bus eine Rundfahrt über das riesige Merck- Gelände und sahen dabei Forschungs-, Entwicklungs- und Produktionsgebäude. Das Technikum durften wir dann auch selbst betreten und sahen hautnah, wie spezielle, mit Kieselgel beschichtete Glasplatten für die Dünnschicht- Chromatographie hergestellt und im Anschluss von Mitarbeitern einzeln analysiert und daraufhin aussortiert oder weiter maschinell verpackt wurden.
Bevor wir eines der Synthese- Laboratorien betreten durften, bekamen wir einen ausführlichen Vortrag über die Unterschiede zwischen OLED (Organic Light Emitting Diodes) und LCD (Liquid Crystal Display) Displays durch eine Chemielaborantin und einen Chemiker für Verfahrenstechnik. Diese Abteilung ist somit nicht nur für die Entwicklung der Produkte zuständig, sondern auch für den optimalen Ausgleich zwischen der Qualität und dem ökonomischen Aspekt. Dabei war es für uns überraschend, dass der Chemiker selbst eher die Büroarbeit leistet und nicht primär im Labor steht.
Unmittelbar danach begaben wir uns für eine Mittagspause in die Kantine, wo eine abwechslungsreiche Auswahl an Mahlzeiten angeboten wurde.
Nach einem anschließenden Rundgang durch die Inneneinrichtung, werden uns noch die unterschiedlichen Berufs- und Ausbildungsmöglichkeiten bei Merck dargelegt, die vom Koch bis zum Pharmazeuten reichen. Damit war diese ereignisreiche und spannende Führung leider zu Ende.
Der „Spiegelsaal“ der Merck KGaA, beleuchtet von zahllosen OLEDs, ist einer der wenigen Orte auf dem Betriebsgelände, an dem das Fotografieren erlaubt ist.
Autorin: Soraya Kahloula
https://hvgg.de/wp-content/uploads/2024/06/Merck-Logo-1-e1727360752485.jpg6601040Stefan Kerscherhttps://hvgg.de/svg/HvGG_kreis_Text.svgStefan Kerscher2024-06-11 10:16:282024-06-11 10:23:54Der LK Chemie zu Besuch bei der Merck KGaA in Darmstadt
Mitte Mai fuhren wir, die Ec, mit dem Zug nach Marburg, um dort das Chemikum zu besuchen. Dort angekommen, wurden wir freundlich begrüßt und bekamen alle einen Kittel und eine Schutzbrille.
Nach einer kurzen und unkomplizierten Einführung zu den Regeln und Sicherheitshinweisen und einer selbstständigen Einteilung in Gruppen durften wir auch schon mit dem Experimentieren anfangen. Es gab viele verschiedene Experimente, die man ausprobieren konnte. Die Durchführung war für jedes Experiment auf übersichtlichen Infotafeln klar beschrieben und nachdem man die Experimente ausgeführt hatte, wurde auf den Infotafeln dargelegt, welche chemischen Prozesse und Reaktionen den Ausgang des Experiments herbeigeführt haben. Bei Fragen oder nötiger Hilfe war auch immer jemand vom Personal des Chemikums anwesend, die Experimente waren allerdings so angelegt, dass man sie in den Gruppen auch fast immer eigenständig durchführen konnte.
Alle Experimente hatten einen klaren Bezug zum Alltag und waren dennoch sehr verschieden. Bei einem der vielen Experimente ging es um Salze. Dabei sollten wir verschiedene Salze in je ein Becherglas mit Wasser geben und nach kurzer Zeit haben wir gemerkt, worum es bei diesem Experiment gehen sollte. Manche Lösungen wurden auf einmal viel kälter, andere behielten ihre ursprüngliche Temperatur und wieder andere wurden merklich heißer. Bei einem weiteren Versuch haben wir mit -78 Grad kaltem Trockeneis experimentiert. Dieses haben wir in Wasser gegeben, worauf es stark anfing zu dampfen. Als wir dann noch etwas Spülmittel hinzugaben, entstanden viele Blasen, die sich in Dampf auflösten, sobald wir sie berührten. Es gab noch viele weitere Experimente, in denen wir zum Beispiel mit Salzsäure hantiert haben und dabei Muscheln verätzt oder Getränkedosen durch schnelle Temperaturveränderungen zum Implodieren gebracht haben.
Dadurch, dass die Experimente fast alle selbständig durchführbar waren, und doch eine relativ hohe Komplexität hatten, wurde einem nie langweilig, weil man an jeder Station einfach selbst experimentieren konnte. Auch die Tatsache, dass in einem Labor wie dem Chemikum so viel mehr gemacht werden konnte, als mit den limitierten Ressourcen an der Schule, hat den Besuch sehr lehrreich gemacht. Nach etwa zwei Stunden des intensiven Experimentierens, mussten wir leider schon wieder aufbrechen.
Es war ein schöner Ausflug! Fragt doch eure Chemielehrerin oder euren Chemielehrer, ob ihr das Chemikum in Marburg auch mal besuchen könnt!
Text: Fannie Hübener und Adrian Nowak Clincy
https://hvgg.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_8282-scaled.jpg19202560Leonore Flackehttps://hvgg.de/svg/HvGG_kreis_Text.svgLeonore Flacke2024-06-07 17:18:412024-06-07 17:34:43Ein Ausflug ins Chemikum
Am Samstag, den 9.3.2024 war es neuerlich so weit. Im HOLM (House of Logistics & Mobility) am Frankfurter Flughafen fand abermals der prestigeträchtigste Mathematik-Wettbewerb für Schüler der Jahrgangsstufe Q1/Q2 in Deutschland statt. Das HvGG hat dabei gewonnen, was es zu gewinnen gab und das mit teilweise riesigem Vorsprung.
Unsere Schule war mit vier Teams am Start.
Team A
Hofmaier, Fabia
Peter, Sophie
Seibert, Bruno
Schmack, Piri
Wolf, Jakob
Team B
Dunzendorfer, Siiri
Mudrack, Nico
Qeueißer, Lisa
Spors, Oskar
Yun, Daeun
Team C
Hägele, Anton
Hettche, Felicitas
Papassavvas, Anestis
Schmitt, Raphael
Team D
Arzbächer, Moritz
Iordanidi, Georg
Nastassine, Alexey
Schoenes, Max
Schmauder, Julius
Lehrerseitig waren wir durch Susanne Hautsch (betreuende Lehrerin) und Rainer Durdaut (Korrekturvorstand des Zentrums für Mathematik) vertreten.
Gekämpft wurde in 3 Disziplinen. Dem Gruppenwettbewerb, bei dem 4 anspruchsvolle mathematische Probleme gelöst werden mussten, den mathematischen Hürden, wo es um 8 Aufgaben in einem engen zeitlichen Rahmen ging und dem Einzelwettbewerb, in dem 4 schwierige Fragestellungen zu bewältigen waren. Aus den Ergebnissen des Gruppenwettbewerbs und den mathematische Hürden wurde dann das Resultat des Mannschaftswettbewerbs ermittelt.
Insgesamt kamen 52 Teams aus dem gesamten Rhein-Main-Gebiet in die Wertung. Das Siegertreppchen des Gruppenwettbewerbs sah so aus:
Platz 1: Unser Team C – 30/32 Punkte
Platz 2: Internatsschule Schloss Hansenberg – 25/32 Punkte
Platz 3: Unser Team A – 22/32 Punkte
Im Speedbewerb (mathematische Hürden) ergab sich folgendes Bild:
Platz 1: Unser Team C – 32/32 Punkte
Platz 2: Internatsschule Schloss Hansenberg – 28/32 Punkte
Platz 3: Heinrich-von-Kleist-Schule Eschborn – 26/32
Das resultierte in folgendem Siegerpodest im Gesamtwettbewerb:
Platz 1: Unser Team C – 62/64 Punkte
Platz 2: Internatsschule Schloss Hansenberg – 53/64 Punkte
Platz 3: Unser Team A – 44/64 Punkte
Damit war es aber noch nicht genug, denn im Einzelwettbewerb ließ sich Raphael Schmitt den 1. Platz mit 32/32 Punkten nicht nehmen. Zur Einordnung: Die Plätze 2 und 3 gingen mit 23 respektive 21 Punkten weg.
Nachtrag: Der Tag der Mathematik findet zeitgleich in mehreren Bundesländern statt und jetzt liegen auch die bundesweiten Ergebnisse vor. 204 Teams und 850 Schüler und Schülerinnen kamen in die Wertung. Hier unsere deutschlandweiten Resultate:
Speedwettbewerb: Platz 1
Gruppenwettbewerb: Platz 2
Einzelwettbewerb: Platz 1
Wir gratulieren unseren Schülern und Schülerinnen zu diesem (wieder einmal) bemerkenswerten Erfolg, bedanken uns für ihr großes Engagement bei Vorbereitung und Wettkampf und hoffen, dass dies für die kommende Jahrgangsstufe Q1/Q2 Antrieb und Ansporn sein wird, unsere Tradition in den verschiedenen mathematischen Wettbewerben fortzusetzen.
Unser Dank gilt auch der Schulleitung des Heinrich-von-Gagern-Gymnasiums, die uns bei unseren Vorbereitungen nach Kräften unterstützt hat und den Kollegen und Kolleginnen der Fachschaft Mathematik, ohne deren tägliche Arbeit dies alles nicht möglich wäre.
Auf ein Neues am 15. März 2025 und bis dahin…
Live long and prosper.
Hier freut sich unser Team A über die Bronzemedaille:
Hier unser Team C über die Goldmedaille:
Und hier der Raphael über seinen 1. Platz.
https://hvgg.de/wp-content/uploads/2024/03/IMG_4784kl.jpg682758Rainer Durdauthttps://hvgg.de/svg/HvGG_kreis_Text.svgRainer Durdaut2024-03-22 16:59:002024-04-14 15:20:11Triumph beim Tag der Mathematik 2024 – das Heinrich-von-Gagern-Gymnasium gewinnt sämtliche Wettbewerbe