Besuch der Tierschutz-AG im Stadttaubenprojekt

Am 6. Mai 2026 unternahm die Tierschutz AG des Heinrich-von-Gagern-Gymnasiums einen Ausflug zum Stadttaubenprojekt in Oberrad.

Am Stadttaubenprojekt angekommen, wurden sie von Frau Stürmer, der Leiterin dieses Projekts, ganz herzlich begrüßt. Anschließend wurde den AG-Mitgliedern eine Einführung gegeben und erklärt, woher die Stadttauben eigentlich kommen – und zwar stammen sie ursprünglich von den Felsentauben ab, die von uns Menschen domestiziert wurden. Menschen benutzten sie lange als Brieftauben und zur Gewinnung von Fleisch und Eiern. Brieftaubenzüchter gibt es heute auch noch in großer Anzahl, ca. 30.000 in Deutschland.

Die Führung berichtete außerdem von der tierschutzgerechten Unterbringung der Tauben innerhalb dieses Projekts. Die Kinder der Tierschutz AG durften zunächst auch in einen Taubenschlag und sich das Ei von einer echten Taube anschauen. Ihnen wurde erklärt, dass das Stadttaubenprojekt die echten Eier gegen gleich große Plastikeier austauscht, bevor sich ein Embryo zu bilden anfängt. So kann man Nachwuchs unter den Stadttauben auf tierschutzgerechte Weise verhindern. Danach konnten die Kinder Taubenfutter anschauen und auch selbst Tauben füttern. Am Ende streichelten sie die 22 Jahre alte Taube namens „Opa“. Sie war einmal eine echte Brieftaube, wie man an dem Ring am Fuß erkennen kann.

Dieser Ausflug war sehr lehrreich und hat allen Teilnehmern ein wichtiges Erlebnis mitgegeben: Sie haben gelernt, wie wichtig es ist, sich um unsere Mittiere zu kümmern – ebenso wie um unsere Mitmenschen.

Mira Erkizan 5a (mit Hilfe von Ella Elektra Erika Döring 5c)

Die Frankfurter Rundschau berichtete über unseren Ausflug: https://www.fr.de/frankfurt/frankfurter-stadttaubenprojekt-es-sind-einfach-voegel-94296971.html

„Mailieder“: Chorkonzerte am 28. und 29. Mai 2026

Herzliche Einladung zu den Chorkonzerten am 28. und 29. Mai um 19 Uhr in der Aula! Unter dem Motto „Mailieder“ präsentieren der Chor der Jahrgangsstufen 5/6, der Große Chor, der Jazz-Chor, der LK Musik Q4 und der Lehrerchor Lieder und Songs aus verschiedenen Epochen und besingen den Frühling.

Kartenvorverkauf (7,-/ermäßigt: 4,- Euro) ab Dienstag, 26. Mai 2026, jeweils in der 1. und 2. großen Pause im Foyer vor dem Lehrerzimmer.

Toller Erfolg beim Mathematik-Wettbewerb des Landes Hessen!

Wie jedes Jahr nahmen auch 2025/2026 alle hessischen Achtklässler am traditionellen Mathematik-Wettbewerb des Landes Hessen teil.

Knapp 50.000 Schülerinnen und Schüler der 8. Klassen aus hessischen Schulen, darunter etwa 20.000 aus dem Gymnasialbereich, hatten sich in der ersten Runde der 58. Ausgabe dieses Wettbewerbs den Aufgaben gestellt. Etwa 1.200 davon (6%) qualifizierten sich für die 2. Runde, darunter auch 4 Gagern-Schüler und -Schülerinnen. Ca. 60 (0,3%) schafften es als Kreissieger in die Landesrunde.

Darunter war auch Sofiia Shmelkova aus unserer 8a, die in der Elly-Heuss-Schule in Wiesbaden mit den anderen Siegern und Siegerinnen geehrt wurde.

Vorher wurde aber noch die Klausur auf Landesebene geschrieben. Siegerehrung dafür wird dann am 29. Mai sein.

Den jetzigen Siebtklässlern ist das vielleicht Ansporn, bei ihrer Teilnahme im nächsten Schuljahr der Sofiia nachzueifern. Wir werden euch dabei unterstützen.

Das Gagern besucht den DFB-Campus – und den Bundestrainer

Bereits im 2. Jahr verbindet den FFC Olympia 07 und das Heinrich-von-Gagern Gymnasium eine DFB-Kooperation im Rahmen der Fußball-AG. Die AG wird primär von Kindern der Jahrgänge 2013 bis 2015 (also 5.-7. Klasse) besucht, und diese Jahrgänge bildeten auch die beiden Schulmannschaften, die bei den diesjährigen Stadtentscheiden durchaus respektable Ergebnisse erzielten, darunter ein 4. Platz, als man im Halbfinale gegen den späteren Stadtmeister denkbar knapp unterlag.

Am 21.05. stand nun ein ganz besonderes Highlight für die Kickerinnen und Kicker vom Gagern an, darunter auch solche, die im Verein bereits bei Olympia spielen. Die Fußball-AG wurde zusammen mit zwei anderen AGs aus ganz Deutschland ausgewählt, um den DFB-Campus in Frankfurt zu besuchen.

Dort wartete eine sehr interessante Führung durch das Gebäude auf die 18 Kinder und 3 begleitenden Lehrer.Noch bevor es losging liefen uns bereits Rudi Völler und der Bundestrainer Julian Nagelsmann über den Weg. Auf dem weiteren Rundgang konnten wir Hannes Wolf (Sportdirektor für Nachwuchs, Training und Entwicklung sowie U-20 Nationaltrainer) begrüßen, aber auch Christian Wück, den Bundestrainer der Frauennationalmannschaft, sowie seine Co-Trainerin Maren Meinert.

Zu sehen gab es u.a. den Pressekonferenzraum, das Tech-Lab, die einzige Sporthalle mit einem Großfeld in Deutschland sowie den „Boulevard“ mit Trikots, Trophäen und weiteren Ausstellungsstücken.

Nachdem man sich stilsicher mit Currywurst, Ofenkartoffeln und Cola gestärkt hatte (der Gagern-Rekord lag an diesem Tag wohl bei 6…)…

…wartete der eigentliche Höhepunkt: Die Pressekonferenz mit Julian Nagelsmann, der sein Aufgebot, unterstützt durch ein eindrucksvoll gestaltetes Video, für die WM 2026 in den USA, Kanada und Mexiko bekannt gab.

Eingekleidet in den neuen DFB-Trikots, die alle als Geschenk erhielten, ging es auf die Tribüne, um den Fragen der Pressevertreter sowie den Antworten des Bundestrainers zu lauschen. Nach ziemlich genau 1 Stunde war die Pressekonferenz für Herrn Nagelsmann geschafft, allerdings war er noch nicht entlassen, bis alle Kinder und natürlich auch die Lehrerinnen und Lehrer ihr Autogramm bekommen hatten. Zum Abschluss wurden dann noch Fotos in verschiedensten Konstellationen geschossen, eines davon, so wurde gemunkelt, zeigt den Bundestrainer mit seinem neuen Trainer-Staff, bestehend aus Herrn Spengler, Herrn Goebel und Herrn Döll.


Für alle anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmer, ob groß oder klein, war der Tag ein ganz spezielles, einmaliges Erlebnis, das sicherlich noch lange in den Köpfen hängen bleiben wird. Wir sind jetzt auf alle Fälle im WM-Fieber und drücken dem DFB-Team die Daumen!

Foto: Yuliia Perekopaiko/DFB

Text: Christoph Döll/HvGG

Vorankündigung Kammerkonzert

Am

Dienstag, 23. Juni 2026, 19.00 Uhr

findet in der Aula unserer Schule ein Kammerkonzert statt.

Wer sich hieran mit einem Beitrag beteiligen möchte, lässt mir bitte bis spätestens Dienstag, 2. Juni per Mail folgende Informationen zukommen:

  • Komponist/in mit Lebensdaten
  • Titel des Stückes mit Tempoangabe
  • Mitwirkende (Name, Klasse, Instrument)
  • Dauer des Beitrags

Vorgetragen werden können vokale und instrumentale Werke, wobei bei jedem Beitrag mind. zwei Schülerinnen oder Schüler des Gagern-Gymnasiums beteiligt sein sollen. Bei rechtzeitiger Anmeldung unterstütze ich gerne das eine oder andere Ensemble bei der Einstudierung oder helfe dabei, geeignete Musizierpartner oder Literatur zu finden.

Bis spätestens zwei Wochen vor dem Konzert sollten die Stücke einmal einer Musiklehrerin oder einem Musiklehrer unserer Schule – am besten im Rahmen des Musikunterrichts – vorgespielt werden.

Herzliche Grüße

Dr. Johannes Volker Schmidt

Unter den Arkaden 

Unser Aufenthalt in Bologna während der Osterferien

Eine neue Kultur erforschen, Menschen kennenlernen, ein fremdes Bildungssystem erkunden und gut essen? Das und vieles mehr bot der scambio individuale (individueller Austausch für die Q2) nach Bologna, der von unseren Lehrerinnen Frau Sgrosso in Frankfurt und Frau Burgi in Bologna organisiert wurde. 


„La Grassa, la Rossa, la Dotta“ (die Fette, die Rote, die Gelehrte)* wird die Stadt gerne genannt, was schon ihre Vielfältigkeit zeigt. In einer Woche gibt es also viel zu sehen!
Über die Portici (die Arkaden), Kirchen, Museen und Kunstwerke, über Tortellini, Pizza und gigantische Ostereier oder die Hochschulabsolventen, die Lorbeerkronen tragen, könnten wir nicht nur stundenlang reden, sondern haben auch Hunderte Bilder mitgebracht.



Interessant für unsere Schule wird es aber vor allem, wenn wir uns das Liceo Ginnasio Luigi Galvani anschauen. Es ist unglaublich, wie unterschiedlich die Schulsysteme sind.
Der Schulbesuch hat uns auch einige Male glücklich schätzen lassen, in Deutschland die Schule zu besuchen, von anderen Dingen jedoch könnten wir uns aber eine Scheibe abschneiden.
Was Lernen überhaupt bedeute, davon gibt es in Italien eine ganz andere Vorstellung. Der Schulalltag besteht darin, dass man sitzt und zuhört. Zuhört und mitschreibt. Es gibt keine Arbeitsblätter – wenn man etwas nicht verstanden hat, liest man es sich zu Hause in seinen Büchern noch einmal durch.
Und Nacharbeitung sollte man wirklich machen, denn in jeder Stunde kann man abgefragt werden. Diese sogenannten „interrogazioni“ sind für italienische Schüler Alltag. Stoff (von allen bisher gelernten Inhalten) wiedergeben und sich auf Rückfragen vorbereiten – dabei wird man eine Stunde lang abgefragt. Da können wir uns mit unserer „drei Arbeiten pro Woche als Maximum-Regel“ ziemlich glücklich schätzen.

Der Samstagsunterricht blieb uns glücklicherweise erspart. Stattdessen durften wir in Bologna den schon vormittags endenden Unterricht genießen (immer von 8 Uhr bis 14 Uhr). Zwar war der Pausenhof klein, doch wir durften uns in den Gängen aufhalten und konnten von der zentralen Lage der Schule profitieren. Die Schule befindet sich nämlich in der wunderschönen Altstadt von Bologna und liegt selbst in einem Portici-Gebäude.



Daneben gab es vor allem eine Idee, die uns aufgefallen ist (und die wir auch mal an unserer Schule einführen sollten): stufenübergreifende Projekttage einmal im Monat. Die Italiener setzen ihre Ideen gerne um: Lehrer und Schüler können ein Projekt anbieten – Schach spielen, Tortellini selber machen, Karten spielen, über eine bestimmte Epoche lernen, Improvisationstheater … Enthusiasten können ihre Begeisterung für etwas nutzen und an einem Schultag ein kleines Projekt dazu vorbereiten.

Alles also ziemlich unterschiedlich – eine ganz andere Welt.
Wir sind gespannt, was unsere italienischen Austauschpartner über unsere Schule sagen, wenn wir sie im Juni bei uns willkommen heißen, und freuen uns sehr auf ihren Besuch!
Und allen anderen Mitschülerinnen und Mitschülern hier können wir so ein Erlebnis nur empfehlen!

Text und Fotos: Zoe Schüttrumpf Alburquerque und Vincent Menne (Q2)

Anmerkungen:

La Grassa: die Fette. Gemeint ist die reichhaltige und berühmte Küche Bolognas. 

La Rossa: die Rote. Das bezieht sich sowohl auf die roten Ziegel und Dächer der Stadt als auch auf ihre linke politische Tradition.

La Dotta: die Gelehrte. Bologna wird allgemein als die älteste Universität Europas angesehen (1088).

All that Jazz!

Am Donnerstag, den 26. März 2026, fand das Jazzkonzert statt. Unter der Leitung von Ulrike Wenckebach waren die kleine Big Band, die mittlere Big Band, die große Big Band und die String Band zu hören. Marit Trantel leitete den Jazzchor.

Eröffnet wurde das Konzert von der kleinen Big Band und dem Lied «I’m a Believer». Die kleine Big Band überraschte außerdem mit einem Bodypercussion-Intro bei ihrem letzten Stück «Durch den Monsun».

Die mittlere Big Band beeindruckte mit Liedern wie «Chameleon», «Viva la Vida» und vielen tollen Soloeinlagen an den E-Gitarren, Hörnern, Trompeten, Celli, an der Klarinette und am Klavier.

Die letzten Lieder vor der Pause waren alle von der grandiosen großen Big Band. Sie spielte viele Lieder mit vielen Soli, von «Hold the line» mit E-Gitarrensolo über «Bags Groove» mit Soli an dem Klavier, der E- Gitarre, der Trompete, dem Alt-Saxophon, am E-Bass und am Schlagzeug bis hin zu «Las Colinas», bei dem die Trompeten und das Saxophon richtig loslegten. Aber nicht nur an ihren Instrumenten beeindruckte die große Big Band, sondern auch gesangstechnisch bei Liedern wie «Das Gold von Morgen», «Wie es geht» und dem Abschlusslied «Superstition».

Gesangstechnische Stärke bewies auch der Jazzchor mit Liedern wie «I want it that way» und «Fix you». Der Jazzchor trat nach der vierköpfigen Lehrerband «The Rasberries» auf, welche das Lied «Zombie» von «The Cranberries» spielte. 

Als vorletztes Ensemble trat die String Band mit ihrem Stück «Nothing else matters» auf. Die letzten drei Stücke waren die schon erwähnten Lieder der großen Big Band «Las Colinas» und «Superstition» sowie das «Duck Tales Theme». 

Einen herzlichen Dank an alle Organisatorinnen und Organisatoren, an unsere Technik-AG, alle Kinder der Ensembles, an Frau Wenckebach und allen anderen, die dabei geholfen haben, diesen Abend zu verwirklichen! 



Text und Fotos: AG Schülerredaktion

Text: Max Rösler (5c)

Fotos: Clara Bischof (5a) und Liam Wagner (7d)

Frankreichfahrt der E-Phase nach Besançon

Während unserer Frankreichfahrt verbrachten wir – das waren 22 Schülerinnen und Schüler der E-Phase sowie Frau Massen und Frau Nickel – mehrere spannende Tage in Besançon. Die Reise begann am Mittwoch nach einem kurzen Schultag mit einer etwa vierstündigen Zugfahrt mit dem TGV nach Besançon. Nach der Ankunft bezogen wir unser Hotel und haben dann gemeinsam bei einem Abendspaziergang die Stadt erkundet.

Am Donnerstag starteten wir mit dem Petit déjeuner im Hotel in den Tag. Danach wurden wir an der französischen Partnerschule Lycée Saint-Paul sehr herzlich vom Direktor, dem Deutschlehrer sowie den Schülerinnen und Schülern begrüßt. Sie lernen Deutsch als zweite Fremdsprache und haben uns in einer kleinen Präsentation auf Deutsch das französische Schulsystem erklärt. Anschließend haben sie uns in Kleingruppen durch die Schule geführt, und wir durften mit ihnen am Unterricht teilnehmen sowie gemeinsam mit ihnen in der Mensa zu Mittag essen. Am Nachmittag präsentierten wir unsere eigene Schule anhand von Präsentationen und wurden danach von den Franzosen durch die Stadt geführt. Der Tag endete mit Freizeit zum Abendessen.

Am Freitag ging es nach dem Frühstück mit dem Zug nach Dijon. Dort besuchten wir eine Lebkuchenfabrik und nahmen an einer Führung teil, bei der wir viel über die Herstellung erfuhren und die Möglichkeit hatten, selbst welche zu probieren und zu kaufen. Nach dem Mittagessen hatten wir eine spannende Stadtführung durch Dijon, bei der wir viel über die Herzöge von Burgund gelernt haben. Natürlich haben wir auch alle die berühmte Eule – das Wahrzeichen von Dijon, eingemeißelt in einen Stein an der Kathedrale – berühren dürfen; das soll nämlich Glück bringen. Im Anschluss blieb noch Zeit zur freien Verfügung, bevor wir am späten Nachmittag nach Besançon zurückkehrten. Den Abend ließen wir bei einem gemeinsamen Essen in einem thailändischen Restaurant ausklingen, bei dem es viele bunte und exotische Getränke gab (manche davon neon-blau!).

Am Samstag hieß es schließlich Abschied nehmen. Nach dem Frühstück hatten wir noch etwas Freizeit, bevor wir gegen Mittag die Rückreise antraten. Nach einem Umstieg kamen wir am Nachmittag wieder in Frankfurt an.

Die Fahrt war für alle Beteiligten eine wertvolle Erfahrung. Wir konnten nicht nur unsere Sprachkenntnisse verbessern, sondern auch viele neue Eindrücke sammeln, Kontakte knüpfen und die französische Kultur hautnah erleben.

Text: AG Schülerredaktion: Marina Dökmeci Maurenza (Eb)

Fotos: Frau Nickel und Frau Massen

Exkursion des Leistungskurses Chemie zur Merck KGaA in Darmstadt

Am 17. Februar 2026 unternahm Herr Kerschers Chemie-Leistungskurs der Q1/2 eine Exkursion in die Nähe von Darmstadt, um den Hauptstandort des Unternehmens „Merck“ zu besichtigen. Zum einen wurzelt das ca. 350 Jahre alte Familienunternehmen hier in Darmstadt und zum anderen befindet sich hier auch der größte Forschungs- und Produktionsstandort von Merck, an dem mehr als zwölftausend Mitarbeiter in den Bereichen Healthcare, Life Science und Electronics arbeiten.

Nach der Ankunft am Hauptbahnhof fuhren wir also zu der 1,25 Quadratkilometer großen Fläche, auf der die Gebäude der Firma eine Art eigene kleine Stadt bildeten. Nach dem Erhalt von personalisierten Besucherausweisen wurden wir in einen Seminarraum geführt, wo wir eine allgemeine Vorstellung des Betriebes, seiner Produkte und Geschichte erhielten. Der Kurs freute sich sehr über kostenlose Getränke und Minzpastillen. Da das Gelände, auf dem wir uns befanden, wahrhaftig riesig war, stiegen wir für die anschließende Tour in einen Bus und machten eine Rundfahrt. Dieser Standort von Merck besitzt, zur Verdeutlichung seiner Größe, eine eigene Müllabfuhr und sogar eine eigene Kläranlage. Die Mitarbeiter bewegen sich unter anderem mit Fahrrädern durch die Anlage und kleine Roboter überbringen Dokumente. Weiter wurden uns Betriebsabläufe grob geschildert und zum Beispiel auch Kohlenstoffdioxid-neutrale Forschungszentren gezeigt. Wir machten einen Halt bei einer Produktions- und Verpackungsstätte für herzförmige Herztabletten. In hoher Geschwindigkeit wurden die Tabletten abgepackt, in ihre Pappbox mit Beipackzettel gesteckt, fotografiert und mit anderen Boxen in Kartons verstaut. Die Angestellten waren alle sehr freundlich und sind auf jegliche unserer Fragen eingegangen.

Schließlich wurden wir noch zum betriebseigenen Learningcenter gebracht. Hier zeigten uns 4 Auszubildende das Gebäude in dem Merck neue Arbeiter anlernt. Unter anderem gab es dort Labore, aber auch Werkbänke um an Technik herumzubauen oder Schaltkreise zu erstellen. An kleineren Modellen von Maschinen und durch VR-Brillen wurde zudem das spätere Bedienen der richtigen Maschinerien der Firma geübt. Alles in allem war dieser letzte Halt hauptsächlich eine Art Rekrutierungsversuch der Firma, um die nächste Generation zu einer Ausbildung bei Merck zu bewegen. Dementsprechend gab es auch Werbegeschenke wie Kugelschreiber und Periodensysteme mit dem Firmenlogo darauf, sowie Broschüren.

Abschließend ging unser LK noch zusammen essen. In Darmstadt holten wir uns Pommes und Hühnchen und verbrachten einen lustigen Nachmittag gemeinsam, bis wir uns mit vielen neuen Eindrücken wieder in die Bahn setzten und uns nach Hause begaben. Zusammenfassend war es ein schöner und interessanter Ausflug, der uns allen viel Spaß bereitet hat und einen möglichen Berufsweg für uns Chemie-LK-Schüler aufzeigte. Allerdings hätten sich einige Schülerinnen und Schüler ein anspruchsvolleres Programm und spezifischere Informationen gewünscht. Leider unterliegen die konkreten Projekte und Produktionsverfahren strengen Geheimhaltungsvorschriften. Trotzdem ein gelungener Ausflug, den wir auch dem nächsten LK empfehlen würden!

Autorin: Johanna Schilling

Der LK Chemie vor dem Eingang der Merck KGaA, Darmstadt

Frühling im Schulgarten!

Der Frühling im Schulgarten beginnt mit den klassischen Frühblühern wie Schneeglöckchen, Krokus, Hyazinthen, Osterglocken und blauen Anemonen, seit diesem Jahr ergänzt durch bunte Primeln, die uns nach dem Tag der offenen Tür vom Schulelternbeirat überlassen und von den Mitgliedern der Garten AG eingepflanzt wurden.

Auch das Nutzpflanzenbeet wurde angelegt. Nun warten Kopfsalat, Radieschen, Kohlrabi und Lauch auf wärmere Tage. Neben den Erdbeeren (im neu angelegten und organisch gedüngten Beet) und Himbeeren wird es in Zukunft auch Johannisbeeren und Heidelbeeren aus dem Schulgarten geben. Die Anschaffung von Beerensträuchern und von Zierpflanzen, mit denen die schattigen Bereiche des Schulgartens aufgewertet werden, wurde auch in diesem Jahr vom Schulelternbeirat finanziert, wofür sich die Mitglieder der Garten AG sehr herzlich bedanken!

Über den Erfolg der frühjährlichen Pflanzaktion (Johannisbeerstrauch im Vordergrund, Primeln im Hintergrund) freuen sich (hinten von links nach rechts): Anna, Liz, Isabel, (vorne): Tahir und Mira. Foto von Vincent Menne