Das zweite Halbjahr ist nun wieder voll im Gange. Die ersten Ziele zum sog. akademischen Comeback sind gesetzt und der Ernst ist wieder in die Klassenräume eingezogen. Der perfekte Moment für ein Zwischenfazit nach den ersten beiden Quartalen des Schuljahres 2025/26.
Die Amtszeit als Schülervertretung beginnt obligatorisch immer mit einer eher ruhigen Phase. Nach der intensiven Planungszeit und Ideenfindung hat man einige Zeit zum Durchschlafen, bis dann die Wahl ansteht. Von der Verkündung der Ergebnisse an hieß es für uns: Ran an den Speck, es ist sehr viel zu tun. Unser erster Dorn im Auge war definitiv der heruntergekommene SV-Raum inklusive des berüchtigten Kühlschrankes (Insider unter SV-Alumnis). Wir haben ihn in mehreren Hauruck-Aktionen wieder auf Vordermann gebracht. Entmüllt und grundgereinigt. Er ist nun wieder ein würdiger Lagerraum für jegliche SV-Utensilien, wie die aufwendige Dekoration zum Halloweenfest und auch für Kaltgetränke im berüchtigten Kühlschrank.
Eine persönliche Angelegenheit war uns die Revolutionierung der Nachhilfebörse, welche nun voll digital und niedrigschwelliger als je zuvor ist. Der nächste Punkt auf unserer Agenda waren die Hygieneartikel auf den Damentoiletten, welche sich schnell etablieren ließen und mittlerweile in einem äußerst erfolgreichen Pilotprojekt in Umlauf sind. Was auch im Umlauf ist, ist die I.N.T.A.L.-Wand, die SV-Infotafel, welche von uns neu etabliert wurde. Sie ist allerdings mehr räumlich gesehen „im Umlauf“, sie befindet sich nämlich im Foyer in bester Lage, weshalb sie in mitten des täglichen Treibens immer für neueste Updates und Informationen zu unserer Arbeit sorgt, genauso wie der neue WhatsApp-Kanal, welcher auch digital alle auf dem Laufenden hält.
Auch der Grusel kam dieses Jahr, wie jedes Jahr, nicht zu kurz. Wir durften als SV wie jedes Jahr das berühmte Halloweenfest hosten, was zum vollen Erfolg und zu einem der größten der Geschichte wurde. Viele Verkleidete und viel Spaß in den Attraktionen wie dem Gruselkabinett.
Kurz nach den Herbstferien kam das für uns bis dato aufwendigste, größte, aber auch produktivste Projekt durch unsere Tür: der Oberstufenraum. Die Oberstufe hat im A-Bau einen Raum für Freistunden, Lernzeiten und Zusammenkünfte, allerdings war dieser durch Vandalismus und den allgemeinen schulischen Alterungsprozess stark in Mitleidenschaft gezogen worden. Wir fassten den Entschluss, das müsse sich schnell ändern und starteten die Sanierung. Bis zu den Weihnachtsferien wurde gestrichen, lackiert und neu möbliert. Er erstrahlte in neuem Glanz und am Montag, den 2. Februar, wurde er endlich eröffnet. Er wird seitdem rege genutzt. Ein solches Projekt ist extrem kräftezehrend, hat allerdings einen großen Effekt auf unser Schulleben und ist eigentlich ein Paradebeispiel für die SV-Arbeit, wie sie sein sollte.
In der Weihnachtszeit folgte dann der Adventsbasar, der wie immer eine gemütliche Chance zum Geschenkeshopping bot und zum Verweilen einlud. 50 % der Einnahmen gingen wie immer an einen guten Zweck. Dieses Jahr ging die Spende an die Weihnachtsaktion des Frankfurter Kinderbüros. Dadurch haben wir auch Kindern, die finanziell eher schwach aufgestellt sind, Weihnachtsgeschenk ermöglicht. Darauf folgte dann nach den Ferien das Wintersportfest, welches dieses Jahr zum ersten Mal in enger Absprache mit den Schülerinnen und Schülern der Unterstufe geplant und ausgerichtet wurde.
Aus unserer Sicht war das erste Halbjahr unserer Amtszeit extrem erfolgreich und produktiv für das Schulleben. Es hat sich in vielen Aspekten verbessert und wir sind unglaublich stolz, die erste Hälfte unseres Beitrags geleistet haben zu dürfen. Allerdings bleibt auch die zweite der beiden vielversprechend. Neben dem obligatorischen Tanz in den Mai für die Oberstufe ist das Mittelstufenfest und ein Projekttag für Berufsorientierung, um nur die wichtigsten zu nennen, in Arbeit. Kleiner Teaser: Wir arbeiten an der Digitalisierung des Schülerlebens.
Herr Dr. Köhler ist die „Honorabel-Mention“ dieses Berichts; er steht uns mit Rat und Tat in engstem Austausch zur Seite.