Coquamus more Romanorum!

Römisches Kochen im Lateinunterricht?

Um unsere Zeit im Grundkurs Latein noch ein letztes Mal vor dem Abitur schön abzuschließen, haben wir am 26.02.2026 ein möglichst realistisches, antikes römisches Essen aus drei Gängen gemeinsam zubereitet. Im Voraus wurden kleinere Gruppen ausgemacht und Gerichte eingeteilt.

Als Vorspeise gab es „Moretum“, einen Käse-Aufstrich aus Frischkäse, Paprika, Schnittlauch und Kräutern, und selbst gebackene Brötchen.

Die Hauptspeise bestand sowohl aus gekochten „Pisa“, das heißt Erbsen mit Lauch, Koriander und Liebstöckel, als auch gekochten Zucchini auf alexandrinische Art, welche gewürzt waren mit Datteln, Pinienkernen, Marsala und einer Varietät aus Kräutern.

Zum Nachtisch gab es „Globi“, süße Knödel aus Gries und Frischkäse, die von Honig und Mohn umhüllt waren.

Römisch zu kochen war gleichzeitig wegen des Geschmacks und des Unterrichtsbezugs sehr interessant. Nach dem gemeinsamen Essen und entspannter Konversation haben wir zusammen aufgeräumt und zum krönenden Abschluss noch ein Spiel gespielt.

Text: Maya van Wilderen (Q4)

Der Elternsprechtag

Orchesterkonzerte am 5. und 6.2.2026

Am 5. und 6. Februar 2026 fanden in der Aula der Schule die jährlichen Orchesterkonzerte statt. Nach einer kurzen Begrüßung von Herrn Köhler spielte das kleine Orchester den Sword Dance von Bob Phillips und von Alfred Pfortner den Sunshine Boogie. Dann ging es weiter mit dem Mittelstufen-Orchester. Das Orchester spielte zuerst zwei Gavotten sowie ein Menuett aus der Oper Alcina von Georg Friedrich Händel. Sodann wurden ein Trauermarsch aus dem Oratorium Saul und Auszüge des Finales der 5. Symphonie von Peter Tschaikowsky gespielt. Zuletzt führte das Orchester noch Y.M.C.A. von Victor Willis, Henry Belolo und Jacques Morali auf.

Nun kam die Oberstufen-Bigband auf die Bühne. Sie spielte an den Konzerttagen zwei verschiedene Stücke. Am Donnerstag spielten sie Superstition von Stevie Wonder mit Gesang von Yul Veillerobe (Q4). Am Freitag spielten sie dann das Duck Tales Theme, komponiert von Mark Mueller, – dieses Mal ohne Gesang.

Dann kam die Pause, in der im 1. Obergeschoss des Altbaus Essen und Getränke verkauft wurden. Nach der Pause ging es weiter mit einem Satz aus dem Oboenkonzert d-Moll von Johann Sebastian Bach. Die Oboe spielte Magdalena Carbow, die auch mit auf Orchesterfahrt gewesen war und dort mit den Holzbläsern probte. Das Oberstufen-Orchester begleitete sie. Als nächstes spielte Karola Schumacher (Q4) die Flöte im Flötenkonzert von Carl Stamitz; wieder begleitet vom Oberstufen-Orchester. Nun erklang von Charles Gounod der 1. Satz der Petite Symphonie und von Johann Peter Emilius Hartmann der Trauermarsch zu Thorvaldsens Beisetzung. Hier begleitete Frau Nickel an der Orgel. Als nächstes bekam das Publikum die Cavatine für Violine (hier gespielt von Jonathan Luttmer aus der Q4) und Kammerorchester (wieder das Oberstufen-Orchester) von Tschaikowsky zu hören, außerdem noch von Pablo de Sarasate die Zigeunerweisen für Violine und Orchester. Dieses Mal spielte Franziska Schwamm (Q4) die Violine. Zum Abschluss hörte man noch Auszüge aus Superman Returns komponiert von John Williams und John Ottman.

Text: AG Schülerredaktion: Carlota Iriarte (8b)

Glückwunsch an unsere Mathematik-Olympioniken!

Die Mathematik-Olympiade ist der jährlich bundesweit angebotene höchstwertige Individual-Wettbewerb für Schüler und Schülerinnen der Klassen 3 bis 13 im Bereich Mathematik. Am 20.+21. Februar fand die 3. Runde und damit das Landesfinale in Form zweier vierstündiger Klausuren an der Justus-Liebig-Universität Gießen statt, für das sich tatsächlich 6 Schüler und Schülerinnen des HvGG in 5 verschiedenen Olympiadeklassen qualifiziert hatten.

Im Einzelnen:

Olympiadeklasse 6: Stefan Demetrescu (6a)

Olympiadeklasse 7: Liam Wagner (7d)

Olympiadeklasse 8: Grigor Hovhannisyan (8a)

Olympiadeklasse 8: Sofiia Shmelkova (8a)

Olympiadeklasse 9: Oskar Steinle (9a)

Olympiadeklasse 10: Marie Hermann (Ea)

Alle 6 haben sich hervorragend geschlagen, wobei der 3. Platz von Liam und die beiden 2. Plätze von Stefan und Oskar noch einmal herausragen.

Wir danken allen unseren Schülern und Schülerinnen, die an der Mathematik-Olympiade 2025/2026 teilgenommen haben, für ihr großes Engagement bei Vorbereitung und Wettkampf und hoffen, dass dies Ansporn für das nächste Jahr sein wird, unserem diesjährigen Team nachzueifern. Egal ob in der Mini-N.E.R.D.-AG oder der mittleren und oberen AG, für jeden gibt es die passende Gelegenheit, der Mathematik auf den Grund zu gehen.

Live long and prosper.

Rainer Durdaut

Was ist Erfolg?

Am 26. Januar fand im Rahmen des Deutschunterrichts der Klasse 8a ein Projekt zum Thema „Was ist Erfolg?“ statt. Dabei handelte es sich um einen Besuch von diversen Persönlichkeiten, die zu einem Treffen mit unserer Klasse eingeladen worden sind, wobei Hr. Andreas Kern, Hr. Maximilian Röll, Fr. Anne Gross, Hr. Eckardt Nickel und Hr. Johannes Seitz anwesend waren. Während den 2 Schulstunden Projektzeit wurde uns die Möglichkeit gegeben, Fragen zu stellen, die im Unterricht vorbereitet worden waren, wobei es primär um das Thema Erfolg ging. Jedoch konnte man in den Kleingruppen während den jeweils 15-minütigen Interviews auch einfach mit den jeweiligen Personen ins Gespräch kommen, wobei viele verschiedene Interessen abgedeckt werden konnten: von Geschichte über Literatur bis hin zur Biochemie war vieles vertreten.

Dabei wurde uns aber auch verdeutlicht, wie wichtig es ist, dass einem der Beruf und auch der Berufsalltag gefällt und Spaß macht und dass Jobwechsel zwar schwierig, aber möglich und manchmal auch notwendig sind: so wollte Fr. Gross beispielsweise von der Biochemiebranche zum Webdesign umsteigen und befindet sich gerade in einem Praktikum dazu. Hr. Kerns Wunsch war es, Menschen zu helfen, weshalb er mittlerweile in einer Klinik arbeitet.

In der Nacharbeit und Reflexion haben wir vor allem festgestellt, dass Erfolg ein sehr persönliches Thema ist und für jeden anders definiert wird. Trotzdem konnten wir viele Ratschläge mitnehmen, die in allen Lebenslagen anwendbar sind. Es ist zum Beispiel vielen aufgefallen, dass der Beruf Spaß machen sollte, dass ab und zu Neuanfänge notwendig sind, Fehler wichtig und lehrreich sein können und dass man sich die Aufgaben seines Lebens immer selbst stellen muss. Eine allgemeine Antwort auf unsere Fragestellung konnte demnach nicht gefunden werden, aber jeder ist seiner persönlichen Antwort wahrscheinlich etwas näher gekommen …

Text: AG Schülerredaktion: Emma Duarte (8a)

Fotos: S. Richter-Seitz

Das Erste Halbjahr – ein Fazit der SV


Das zweite Halbjahr ist nun wieder voll im Gange. Die ersten Ziele zum sog. akademischen Comeback sind gesetzt und der Ernst ist wieder in die Klassenräume eingezogen. Der perfekte Moment für ein Zwischenfazit nach den ersten beiden Quartalen des Schuljahres 2025/26. 

Die Amtszeit als Schülervertretung beginnt obligatorisch immer mit einer eher ruhigen Phase. Nach der intensiven Planungszeit und Ideenfindung hat man einige Zeit zum Durchschlafen, bis dann die Wahl ansteht. Von der Verkündung der Ergebnisse an hieß es für uns: Ran an den Speck, es ist sehr viel zu tun. Unser erster Dorn im Auge war definitiv der heruntergekommene SV-Raum inklusive des berüchtigten Kühlschrankes (Insider unter SV-Alumnis). Wir haben ihn in mehreren Hauruck-Aktionen wieder auf Vordermann gebracht. Entmüllt und grundgereinigt. Er ist nun wieder ein würdiger Lagerraum für jegliche SV-Utensilien, wie die aufwendige Dekoration zum Halloweenfest und auch für Kaltgetränke im berüchtigten Kühlschrank. 

Eine persönliche Angelegenheit war uns die Revolutionierung der Nachhilfebörse, welche nun voll digital und niedrigschwelliger als je zuvor ist. Der nächste Punkt auf unserer Agenda waren die Hygieneartikel auf den Damentoiletten, welche sich schnell etablieren ließen und mittlerweile in einem äußerst erfolgreichen Pilotprojekt in Umlauf sind. Was auch im Umlauf ist, ist die I.N.T.A.L.-Wand, die SV-Infotafel, welche von uns neu etabliert wurde. Sie ist allerdings mehr räumlich gesehen „im Umlauf“, sie befindet sich nämlich im Foyer in bester Lage, weshalb sie in mitten des täglichen Treibens immer für neueste Updates und Informationen zu unserer Arbeit sorgt, genauso wie der neue WhatsApp-Kanal, welcher auch digital alle auf dem Laufenden hält. 

Auch der Grusel kam dieses Jahr, wie jedes Jahr, nicht zu kurz. Wir durften als SV wie jedes Jahr das berühmte Halloweenfest hosten, was zum vollen Erfolg und zu einem der größten der Geschichte wurde. Viele Verkleidete und viel Spaß in den Attraktionen wie dem Gruselkabinett. 

Kurz nach den Herbstferien kam das für uns bis dato aufwendigste, größte, aber auch produktivste Projekt durch unsere Tür: der Oberstufenraum. Die Oberstufe hat im A-Bau einen Raum für Freistunden, Lernzeiten und Zusammenkünfte, allerdings war dieser durch Vandalismus und den allgemeinen schulischen Alterungsprozess stark in Mitleidenschaft gezogen worden. Wir fassten den Entschluss, das müsse sich schnell ändern und starteten die Sanierung. Bis zu den Weihnachtsferien wurde gestrichen, lackiert und neu möbliert. Er erstrahlte in neuem Glanz und am Montag, den 2. Februar, wurde er endlich eröffnet. Er wird seitdem rege genutzt. Ein solches Projekt ist extrem kräftezehrend, hat allerdings einen großen Effekt auf unser Schulleben und ist eigentlich ein Paradebeispiel für die SV-Arbeit, wie sie sein sollte.

In der Weihnachtszeit folgte dann der Adventsbasar, der wie immer eine gemütliche Chance zum Geschenkeshopping bot und zum Verweilen einlud. 50 % der Einnahmen gingen wie immer an einen guten Zweck. Dieses Jahr ging die Spende an die Weihnachtsaktion des Frankfurter Kinderbüros. Dadurch haben wir auch Kindern, die finanziell eher schwach aufgestellt sind, Weihnachtsgeschenk ermöglicht. Darauf folgte dann nach den Ferien das Wintersportfest, welches dieses Jahr zum ersten Mal in enger Absprache mit den Schülerinnen und Schülern der Unterstufe geplant und ausgerichtet wurde. 

Aus unserer Sicht war das erste Halbjahr unserer Amtszeit extrem erfolgreich und produktiv für das Schulleben. Es hat sich in vielen Aspekten verbessert und wir sind unglaublich stolz, die erste Hälfte unseres Beitrags geleistet haben zu dürfen. Allerdings bleibt auch die zweite der beiden vielversprechend. Neben dem obligatorischen Tanz in den Mai für die Oberstufe ist das Mittelstufenfest und ein Projekttag für Berufsorientierung, um nur die wichtigsten zu nennen, in Arbeit. Kleiner Teaser: Wir arbeiten an der Digitalisierung des Schülerlebens.

Herr Dr. Köhler ist die „Honorabel-Mention“ dieses Berichts; er steht uns mit Rat und Tat in engstem Austausch zur Seite. 

Das Wintersportfest

Das Wintersportfest fand dieses Jahr am 30.01.2026 statt. Es war mal wieder ein ganz besonderes Ereignis, das unsere SV für uns organisiert hat.

Gleich nach der Ausgabe der Halbjahreszeugnisse ging es los. Immer zwei Klassen haben gegeneinander gespielt. Manchmal war es auch ein bisschen herausfordernd, denn als eine fünfte Klasse gegen eine siebte Klasse zu spielen, ist ein bisschen schwierig. 

Es war für die Fünfties auch ein bisschen chaotisch, denn wir wussten nicht, wann wir uns umziehen sollten. Als wir aber erst einmal umgezogen waren, ging es auch schon los. Man konnte Affenfelsen oder Fußball spielen. Affenfelsen ist so wie Gefängnisball. Für die, die kein Gefängnisball kennen: Man muss das gegnerische Team abwerfen, und wenn man abgeworfen worden ist, muss man sich auf eine Bank stellen. Dann muss man in den Basketballkorb werfen, und wenn man trifft, ist das ganze Team frei, das auf der Bank steht. Und wenn man nicht trifft, ist nur der frei, der den Ball gefangen hat.

Affenfelsen ist genau das Gleiche, halt nur dass in der Mitte der Turnhalle ein riesengroßer Berg aus Matten und Bänken steht. Und das Tollste ist, dass man auf den Felsen klettern und sich dahinter verstecken kann, wenn ein Ball kommt.

Viele saßen am Rand und guckten bei den Spielen zu. Man konnte auch Snacks und Brezeln kaufen. 

Nochmal herzlichen Glückwunsch an die Gewinner!

Text und Fotos: AG Schülerredaktion: Laura (5d)

Die N.E.R.D-Aufgabe zum Start in das 2. Halbjahr.

Dieses Mal geht es um Kombinatorik und Stochastik.

Vier Tetraeder, bei denen bei jedem auf den vier Seitenflächen die Ziffern 2, 0, 1 und 7 stehen, werden gleichzeitig geworfen. Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Tetraeder so fallen, dass sich mit den Ziffern auf den 12 sichtbaren Flächen die Jahreszahl 2017 zusammenstellen lässt?

Wer mitmachen will, schickt mir einfach eine Mail mit einer Lösungsidee an rainer.durdaut@t-online.de

Die Lösung erscheint hier vor den Osterferien.

Viel Spaß!

Methodentag „Präsentieren“ für die gesamte Jahrgangsstufe Q2

Unsere SchülerInnen der Q2 haben auch in diesem Schuljahr an einem Methodentag teilgenommen.

Unsere Schüler sehr erfolgreich bei Jugend Musiziert – Regionalwettbewerb 2026

Wir freuen uns sehr über die Erfolge unserer Schülerinnen und Schüler (im Folgenden durch Angabe der Klasse gekennzeichnet) beim Regionalwettbewerb Jugend Musiziert am 30./31. Januar oder am 7./8. Februar 2026. Es erhielten

Darwin Ning (5d), Klavier, AG Ib, mit 25 Punkten einen 1. Preis,

Kamil Kadir (9c), Klavier, AG IV, mit 22 Punkte einen 1. Preis,

Ella Wethmar (8a), Klavier, AG IV, mit 23 Punkten einen 1. Preis mit Weiterleitung zum Landeswettbewerb,

Kaien Otake (6a), Violoncello, mit Nadja Zimmer, Violonvcello, AG II, mit 25 Punkten einen 1. Preis mit Weiterleitung zum Landeswettbewerb,

Filip Niewiadomski und Tilo Kentner (beide Q1/2), mit Thomas Giehl, Eppstein, Sofie Kowalew, Kelkheim (Taunus) und Jan Meurer, Liederbach, AG VI, mit 23 Punkten einen 1. Preis mit Weiterleitung zum Landeswettbewerb.

Herzlichen Glückwunsch allen Preisträgern für die großartigen Leistungen!