Pompei in memoria aeterna
Am Freitag, den 14. November, haben wir die Ausstellung „Die letzten Tage von Pompeji“ in der Raumfabrik Frankfurt besucht. Nach den ersten zwei Schulstunden und der großen Pause trafen wir uns in unserem Klassenraum. Dort besprachen wir alles, was noch wichtig für den Ausflug war. Wir legten unsere Taschen und Rucksäcke ab und liefen zur U-Bahn-Station. Es herrschte ein lautes Getümmel zwischen uns und unserer Lateinlehrerin Frau Kraft, weil wir alle aufgeregt waren. „Bestimmt wird es richtig cool“, dachten wir. Nach fünf Minuten kam auch schon unsere Bahn.
Angekommen liefen wir ein kurzes Stück von der Haltestelle bis zur Raumfabrik. Das Haus war groß. Durch die Eingangstür konnte man schon die kleine Eingangshalle sehen, die mit Pflanzen, roten Wänden und gedimmten Lichtern geschmückt war. Es war warm, als wir hineingingen. Viele Kinder begannen ihre Jacken auszuziehen und steckten sie sich in die Rucksäcke. Es gab auch Schließfächer, in die wir unsere Taschen packen konnten.
Endlich ging es los! In den ersten Gängen der Ausstellung wurden viele Menschen aus Ton und Stein nachgeformt und bunte Effekte wurden aufgestellt, um es gruselig wirken zu lassen. An der nächsten Ecke stand eine große Leinwand, auf der Informationen zu Pompeji und dem Römischen Reich standen. Gegenüber hingen nachgestellte Schwerter, ein Netz und ein Helm aus den früheren Kämpfen der Römer an einer Wand. Viele machten dort Fotos oder staunten über die Gegenstände der Antike.

Und dann wurde es spannend: Virtuelle Römerkämpfe in einer Arena! Wir durften uns alle hinsetzen, VR-Brillen und Kopfhörer anziehen und schon begann das Erlebnis. Mit den VR-Brillen konnten wir Gladiatoren sehen, die gegeneinander kämpfen, sogar ein Tiger stürmte in die Arena. Nach dem Kampf wurde die Arena geflutet und zwei große Kriegsschiffe erschienen auf der Wasseroberfläche. Am Ende schwebten wir langsam hoch und konnten sehen, wie der Vesuv ausbrach. So etwas zu sehen machte uns allen großen Spaß!
Nach dieser Vorstellung liefen wir in den nächsten großen Raum. Auf dem Boden standen kleine Polster, auf die wir uns setzen konnten. Wir warteten, was jetzt passieren würde. An den Wänden stieg Rauch auf, Musik fing an zu spielen und dann erschienen drei Statuen an der Wand. Sie redeten miteinander, fast streitend. Kurz darauf erschien ein Kind mit einem Musikinstrument und deutete auf ein Fenster. Es erzählte, dass es blind gewesen sei und den Vesuv nicht bemerkte. Und dann, dann sahen wir den Vulkan. Langsam schoss Rauch aus ihm heraus, verdunkelte die Stadt. Anschließend fuhren wir wie in einem Pferdewagen durch Pompeji. Links und rechts von uns flogen Steine durch die Luft, überall brannten die Häuser und die Straßen, der Himmel war stockdunkel. Wir machten alle viele Videos und Fotos.



Nach der Show gingen wir die Treppe hoch und in den nächsten Raum. Dort durften wir nach einer kurzen Wartezeit noch einmal eine virtuelle Version mit VR-Brillen erleben. Aber dieses Mal durften wir uns dabei bewegen und selbstständig durch den Raum laufen!!! 20 Minuten lang erkundeten wir Räume und Wände einer Villa in Pompeji, die eigentlich nicht existierten. Es fühlte sich fast ein bisschen komisch an, als wir die Brillen absetzten und wieder die echte Welt sahen.

Leider mussten wir nach dieser Aktion gehen, also gingen wir wieder in den Eingangsbereich und holten unsere Rucksäcke aus den Schließfächern heraus. Nachdem wir durch den Shop gingen, standen wir wieder draußen. Uns allen hat dieser Ausflug sehr gut gefallen, am meisten die letzte Aktion. Ich kann die Ausstellung auf jeden Fall nur empfehlen, sie macht sehr viel Spaß und ist einfallsreich programmiert!
Text: Zaineb Aadil (6c)





















































