Meine Klasse traf sich am zentralen Wandertag um 8:00 Uhr in unserem Klassenzimmer. Zuerst hat uns unsere Klassenlehrerin, Frau Kruse, circa 1 œ Stunden Zeit gegeben, uns frei zu beschĂ€ftigen. Die meisten sind raus gegangen, doch einige, darunter auch ich, sind drinnen geblieben um Kartenspiele gegen andere auszutragen. Nach und nach kamen auch andere von drauĂen ins Klassenzimmer und unterhielten sich ĂŒber verschiedenste Sachen. Nachdem die 1 œ Stunden abgelaufen waren, waren alle Kinder wieder im Klassenzimmer versammelt. AnschlieĂend schloss sich Frau Kalscheid als assistierende Aufsichtsperson uns an.
ENDLICH konnte es losgehen. Nachdem Frau Kruse das âGoâ gegeben hatte, versammelten sich alle SchĂŒler aufbruchsbereit auf dem Schulhof. Wir gingen gemeinsam, Frau Kalscheid vorne und Frau Kruse hinten, zur U-Bahn-Station âZooâ und fuhren mit der U6/U7 fĂŒnf Stationen zur Bockenheimer-Warte. Dort zĂ€hlten wir erst einmal durch, ob noch alle Kinder anwesend waren, und liefen anschlieĂend weiter zum Experiminta. Nach der Einweisung vor dem Museum konnten wir um 10:30 Uhr schlieĂlich mit den beiden LehrkrĂ€ften unsere Sachen abstellen. DafĂŒr gab es groĂe WandschrĂ€nke, die extra fĂŒr solche AusflĂŒge vorgesehen waren. Unsere Wertsachen konnten wir an unsere LehrkrĂ€fte geben, die sie dann fĂŒr uns in SchlieĂfĂ€cher einsperrten.
Nachdem alles verstaut wurde, liefen wir gemeinsam ins Untergeschoss. Wir blieben als Klasse die ganze Zeit zusammen, somit war der gesamte Keller mit mehr als 40 neugierigen Kindern gefĂŒllt, da wir natĂŒrlich nicht die einzigen dort waren. Einige experimentierten mit dem Drehstuhl, auf dem man, wenn man die Arme und Beine von sich gestreckt hielt, vermochte zu spĂŒren, wie einem fast die vier GliedmaĂen vom Körper weggezogen wurden. Andere beschĂ€ftigten sich mit Sand, der aus einem Pendel rieselte und auf einem darunter befindlichem Förderband eine Sinuskurve beschrieb. Egal womit man sich beschĂ€ftigte, alle hatten etwas zu tun und viel Freude dabei.
Als wir weiter in den 1. Stock gingen, hatten wir kaum bemerkt, wie schnell die Zeit verflogen war. Dort gab es vor allem physikalische Experimente, wie zum Beispiel einen Ball, der von einem GeblĂ€se in der Luft gehalten wurde. Besonders beliebt war aber die Rennstrecke, auf der gemessen werden konnte, wie schnell man rannte. Dazu waren zwei Sensoren in die Wand eingelassen, welche maĂen, wann man an ihnen vorbeikam. Somit konnte man auch schummeln, wenn man seine HĂ€nde erst vor dem einen Sensor und dann vor dem anderen hielt.
Nach dem wir uns ausgiebig im 1. Stock ausgepowert hatten, gingen wir wieder ins Erdgeschoss um eine Pause einzulegen. Da die Anzahl an SitzbĂ€nken stark begrenzt war, mussten wir uns alle auf vier BĂ€nke quetschen. Einige saĂen auf dem Boden, um dem zu entgehen. Frau Kruse und Frau Kalscheid rasteten im Nebenraum, wo wir unsere Sachen lagerten.
Nach dieser Rast ging es wieder weiter, jetzt ins 2. Stockwerk. Dies war das Mathe-Stockwerk. Ein Raum war komplett den BrĂŒcken gewidmet, von einer sehr kleinen, auf die man sich sogar stellen konnte, ĂŒber eine etwas komplexere bis hin zur âLeonardo-da-Vinci-BrĂŒckeâ. Etwas weiter hinten im GebĂ€ude waren ein Greenscreen mit grĂŒnen Decken mit denen man sich komplett vom Bildschirm eliminieren konnte oder nur einzelne Körperteile bedecken konnte und der Fahr-Simulator, mit dem man seine Reaktionsgeschwindigkeit testen konnte. Dieser Bereich wurde jedoch leider von vielen nicht bemerkt, da er so versteckt lag.
AnschlieĂend ging es in das Erdgeschoss mit den optischen Illusionen, dem riesigen Auge und dem âUhren-Pendelâ, welches unermĂŒdlich pendelte und pendelte und pendelte⊠Zum Schluss gingen viele noch in den Museums-Shop, um sich verschiedene Sachen zu kaufen. AnschlieĂend traten wir den Heimweg an. Einige unterhielten sich auf dem Weg noch ĂŒber verschiedene Exponate aus dem Museum. Das war ein richtig gelungener Ausflug!
Text: AG SchĂŒlerredaktion: Liam W. (6d)
Fotos: Frau Kruse
https://hvgg.de/wp-content/uploads/2025/07/IMG_3546-scaled.jpg17072560Leonore Flackehttps://hvgg.de/svg/HvGG_kreis_Text.svgLeonore Flacke2025-07-01 15:50:182025-07-02 16:00:53Unser Wandertag zur Experiminta
Herzliche Einladung zum Chor-Konzert am Dienstag, 1. Juli 2025 um 19.30 Uhr (!) auf dem Schulhof! Dieses Jahr erwartet Sie eine klangvolle Safari: Unter dem Motto âTierische Melodienâ prĂ€sentieren der Chor der Jahrgangsstufen 5/6, der GroĂe Chor, der Jazz-Chor und der Lehrerchor Lieder und Songs aus aller Welt.
Bei schlechtem Wetter findet das Konzert in der Aula statt. In diesem Fall wird es aufgrund der begrenzten PlÀtze ein zweites Konzert am Mittwoch, 2. Juli 2025 in der Aula geben.
Kartenvorverkauf (7,-/ermĂ€Ăigt: 4,- Euro) ab Donnerstag, 26. Juni 2025, jeweils in der 1. und 2. groĂen Pause im Foyer vor dem Lehrerzimmer.
https://hvgg.de/wp-content/uploads/2024/08/DSC_0061-1-scaled.jpg17072560Dr. Johannes Volker Schmidthttps://hvgg.de/svg/HvGG_kreis_Text.svgDr. Johannes Volker Schmidt2025-06-27 08:49:162025-06-29 21:54:49Chor-Konzert am 1. Juli 2025 – geĂ€nderte Anfangszeit!
https://hvgg.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG-20250612-WA0001.jpg8681600Der Elternbeirathttps://hvgg.de/svg/HvGG_kreis_Text.svgDer Elternbeirat2025-06-13 06:36:142025-06-13 19:12:59Wir sind am Kochen!
Am Montag, den 19.05.2025, besuchte der freie Autor und Journalist Armin H. Flesch das Heinrich-von-Gagern-Gymnasium, um uns, der Q2, in seinem Vortrag âDie Erben der Arisierungâ etwas ĂŒber die Zeit des Nationalsozialismus zu erzĂ€hlen.
Herr Flesch beschĂ€ftigt sich seit 2014 mit der âArisierungâ – also der Enteignung der deutschen und europĂ€ischen Juden in den Zeiten des Nationalsozialismus. Dieses Thema reicht bis in unsere Gegenwart, da materielle und soziale Folgen dieser Enteignung bis heute nachwirken. Da sich die SchĂŒler der Q2 gerade im Geschichtsunterricht mit der Zeit des Nationalsozialismus auseinandersetzen, war der Vortrag sehr passend und reichte ĂŒber den Schulunterricht hinaus, was sehr spannend war. Wir erfuhren viele neue Dinge, von denen viele nichts wussten und die wir sonst vielleicht auch nie erfahren hĂ€tten. Zum Beispiel, dass es Firmen hier in Frankfurt am Main gibt, die aus der âArisierungâ stammen und dass die Enteignung auch nach dem Ende der Naziherrschaft nicht rĂŒckgĂ€ngig gemacht wurde. Viele ehemalige jĂŒdische Firmenbesitzer lebten in Armut bis zu ihrem Lebensende, erzĂ€hlte uns Herr Flesch.
Leider sind die Themen im Geschichtsunterricht zeitlich sehr dicht, sodass man auf solch ein Thema meistens gar nicht oder nur wenig zu sprechen kommt, weshalb wir Herrn Flesch sehr dankbar sind, dass er sich die Zeit genommen hat, seine Recherchen und sein Wissen mit uns zu teilen! Herr Flesch warf zu Ende seines Vortrags die Frage auf nach KontinuitĂ€ten und der heutigen Bedeutung dieser Problematik. Hiermit haben wir uns anschlieĂend im PoWi-Unterricht weiter auseinandergesetzt.
Danke, dass Sie da waren, Herr Flesch!
Text: Alma Hunnius, Q2
https://hvgg.de/wp-content/uploads/2025/06/Arisierung_3-scaled.jpg19202560Hendrik Raabhttps://hvgg.de/svg/HvGG_kreis_Text.svgHendrik Raab2025-06-12 14:24:312025-06-20 19:01:27„Die Erben der Arisierung“
âAbenteuerâ war das Thema des diesjĂ€hrigen SchĂŒlerschreibwettbewerbs âTag der Handschriftâ, den die Stiftung Handschrift mit UnterstĂŒtzung des Hessischen Ministeriums fĂŒr Kultus, Bildung und Chancen veranstaltet. Was bedeutet Abenteuer? Welche haben Sie schon erlebt?
Am 16. Mai waren wir, als zwei von 100 PreistrĂ€gerinnen und PreistrĂ€gern zur Preisverleihung anlĂ€sslich des Tages der Handschrift nach Wiesbaden in das Museum Wiesbaden eingeladen. Die Stiftung Handschrift setzt sich fĂŒr die Förderung des Schreibens mit der Hand ein, insbesondere bei SchĂŒlerinnen und SchĂŒlern. Sie will ein Bewusstsein fĂŒr die Vorteile des Schreibens mit der Hand schaffen und bietet Kindern jedes Jahr die Möglichkeit, persönliche, handschriftliche Briefe zu einem Thema einzureichen.
Anders als der Name sagt, werden die 100 PreistrĂ€gerinnen und PreistrĂ€ger aus rund 9.000 Einsendungen nicht nach der Handschrift ausgewĂ€hlt, sondern nach dem Inhalt eines Briefes, welcher dieses Jahr zum Thema âAbenteuerâ verfasst werden sollte. Dabei stand es den Sechst- und SiebtklĂ€sslern frei, ob sie ĂŒber ein bestimmtes, reales Abenteuer schrieben oder ihre Fantasie benutzen und beispielsweise ĂŒber Feen und magische WĂ€lder schrieben. Alle Briefe wurden von der Jury gelesen und die besten 100 BeitrĂ€ge wurden ausgewĂ€hlt, in einem Buch veröffentlicht und die Verfasser in einem Festakt geehrt.
Dieser begann mit der BegrĂŒĂung durch Armin Schwarz, den hessischen Kultus- und Bildungsminister. Es folgten Reden von Herrn Boehringer, dem Vorsitzenden des Stiftungsrates zu der Intention der Stiftung, Herrn Kroehl, dem GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Stiftung und Vertretern der Förderer der Stiftung. Es wurden Video-Interviews mit PreistrĂ€gern gezeigt und drei BeitrĂ€ge wurden von den SchĂŒlerinnen und SchĂŒlern vorgetragen. Es wurden LehrkrĂ€fte und Förderer von Kinderreportern zum Thema Abenteuer interviewt. Die Auftritte der Halbfinalisten von âThe Voice Kids 2023â und einer Tanzgruppe der Diltheyschule Wiesbaden gestalteten den Festakt musikalisch.
Der Höhepunkt der Feier war schlieĂlich, als alle Gewinner nacheinander auf die BĂŒhne gebeten wurden und eine Urkunde sowie ein schön gestaltetes Buch mit allen prĂ€mierten Geschichten erhielten. Dieses Buch ist eine wunderbare Erinnerung an den schönen Tag und auch toller Lesestoff, das auch ĂŒber die Stiftung Handschrift erworben werden kann. Mit einem Foto aller PreistrĂ€gerinnen und PreistrĂ€ger vor dem Museum Wiesbaden und einer Erfrischung fĂŒr alle endete der festliche Vormittag.
Text: Barbara H. und Paulina S. (6b)
Fotos: Frau DĂŒrr
https://hvgg.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_8366.jpeg480640Leonore Flackehttps://hvgg.de/svg/HvGG_kreis_Text.svgLeonore Flacke2025-06-09 18:05:572025-06-09 18:05:57Tag der Handschrift 2025