Die Lösung der N.E.R.D.-Aufgabe für die Weihnachtsferien 2021/2022!

Aufgabe:

In der letzten Klausur konnten maximal 40 Punkte erreicht werden. Nina möchte gerne ihr Ergebnis wissen und fragt ihren Mathematik-Lehrer. Lehrer D., mal wieder den Schalk im Nacken, antwortet:

a) Ein Teiler deiner Gesamtpunktzahl ist eine Mirpzahl.

b) Wenn du die Quersumme deiner Gesamtpunktzahl verdoppelst und 7 addierst, erhältst du auch eine Mirpzahl.

Kann Nina aus diesen Angaben ihre Punktzahl eindeutig bestimmen und wenn ja, wie lautet sie?


Hinweis: Eine Mirpzahl ist eine Primzahl, die von rechts nach links gelesen eine andere Primzahl ergibt. Die 13 ist demnach die erste Mirpzahl. Liest man mirp von rechts nach links, so erhält man übrigens das Wort prim.


Lösung: Auch dieses Mal wurden etliche korrekte Ergebnisse eingesandt. Exemplarisch wird hier die Lösung von Paula Burggraf (Ea) gezeigt:

Klassenzimmerlesung mit Schauspieler Isaak Dentler

Eine fast schon generationenübergreifende Erfahrung ist, dass aktuelle Jugendliteratur in der Schule eher selten gelesen wird. Zu selten? Seit diesem Schuljahr ist das Heinrich-von-Gagern-Gymnasium Mitglied in einem Netzwerk literarisch aktiver Schulen und hat sich zum Ziel gesetzt, nicht nur mehr zeitgenössische Literatur in die Klassenzimmer zu tragen, sondern auch neue literarische Begegnungsräume zu schaffen.

Die 9a kam als eine der ersten Klassen in den Genuss einer „Klassenzimmerlesung“. Diese wurde ermöglicht durch eine Zusammenarbeit der Katholischen Akademie Rabanus Maurus im Haus am Dom Frankfurt, der Sankt Hildegard-Schulgesellschaft, dem Amt für Katholische Religionspädagogik Frankfurt und dem Jungen Literaturhaus Frankfurt. Gelesen wurde aus Grit Poppes DDR-Roman „Verraten“ (2020), der für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2021 nominiert war.

Zu Gast im Klassenzimmer war neben Dr. Lisa Straßberger von der Akademie der „Star des Morgens“: der Schauspieler und professionelle Sprecher Isaak Dentler, der manch einem Frankfurter aus dem Schauspiel oder dem hiesigen Tatort bekannt ist. Er ließ es sich dankenswerterweise nicht nehmen, schon um 8:00 Uhr bei uns auf der Matte zu stehen.

Die Lesung war eine wunderbare Abwechslung zum Schulalltag. So konnte die Bedeutung der Lektüre einmal außen vor bleiben. Herr Dentler sprach lieber über die Bilder, die beim Lesen im Kopf entstehen: Dieses eine knarzende Dachfenster! Das mächtige Tor, das schon „Gefängnis“ ruft! Katjas Flucht, die mit Udo Lindenberg im Westradio zum Roadtrip wird!

Nach und nach entwickelte sich das Gespräch zum außerschulischen Lernort mitten im Klassenzimmer. Ob man den Roman auch ins Theater bringen könne, fragte die Klasse. Nicht ohne das knarzende Dachfenster, lautete die Antwort. Ob man lieber erst das Buch liest und dann den Film schaut oder ob es in der Realität doch eher anders herum läuft, diskutierten die Schülerinnen und Schüler. Obendrein erfuhren sie, wie viel organisatorischer Aufwand mit der Schauspielerei einhergeht – und warum es eigentlich so schwer ist, als deutscher Schauspieler nach Hollywood zu kommen.

Der Dank des Heinrich-von-Gagern-Gymnasiums geht an Herrn Dentler, der der Klasse einen erinnerungswürdigen Donnerstagmorgen bereitete, an die Akademie Rabanus Maurus und Kooperationspartner für Organisation und Finanzierung, und nicht zuletzt an Frau Dr. Straßberger, die uns die Freude machte, sogar persönlich vorbeizuschauen.

Als Dankeschön erhielten die Besucher je einen Rotwein und ein Päckchen süße Schulkreide beziehungsweise eine Zitrusfrucht, die im Roman eine ganz besondere Rolle spielt. Doch darüber soll an dieser Stelle nicht mehr verraten werden.

  Der Jugendroman „Verraten“ (2020) von Grit Poppe war für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2021 nominiert und behandelt ein bisher wenig beachtetes Thema der DDR-Geschichte: Jeweils aus Sicht der beiden Protagonisten Katja und Sebastian schildert Poppe das Leben zweier Jugendlicher in der DDR, die in die Fänge sozialistischer Erziehungsheime beziehungsweise Staatssicherheit geraten. Dabei versteckt Sebastian die flüchtige Katja, wird jedoch gleichzeitig von der Stasi bedrängt, Lehrer, Mitschüler und sogar seinen eigenen Vater zu bespitzeln.   Für die Schülerinnen und Schüler der 9a war das Verhalten der beiden Protagonisten zwar nicht gerade vorbildhaft, die Verknüpfung von Spannung beim Lesen und der Vermittlung von geschichtlichem Wissen fand die Klasse aber toll; ebenso die Möglichkeit, Historie einmal aus Perspektive der Opfer nachempfinden zu können.  

Markus Schenzle

Das N.E.R.D.-Quiz – 8.000 Fragen und kein Ende in Sicht!

Der April 2015 war die Geburtsstunde des mittlerweile legendären N.E.R.D.-Quiz und seitdem wächst der Fundus an kniffligen, nerdigen oder einfach nur unterhaltsamen Fragen stetig an. Jetzt wurde mit der Frage 8.000 ein weiterer Meilenstein gesetzt.

2748 Fragen aus dem Themenfeld Mathematik/Informatik, davon 855 aus der Kategorie „schwierig“, 911 „mittel“ und 982 „leicht“ stehen aktuell zur Verfügung.

Aus dem Themenfeld Allgemeinwissen sind es 2.607 (858 – 879 – 870).

Und aus dem Bereich Trivia gibt es 2.649 (894 – 895 – 860).

Das sind in Summe sogar 8.004, denn es geht stetig weiter. Jeder der Lust hat, sich an der weiteren Geschichte des N.E.R.D.-Quiz zu beteiligen, ist dazu herzlich eingeladen.

Den kleinen Wettbewerb zur möglichst „nerdigen“ Frage Nr. 8.000 hat übrigens Jerome Kiefer (Q1) hiermit gewonnen.

Vorweihnachtliches Musizieren in der B-Ebene in Coronajahr 2 (2021)

Trotz der pandemischen Lage war es uns dieses Schuljahr möglich, das weihnachtliche Musizieren in der B-Ebene der Hauptwache …

Musizieren in der B-Ebene

Es gehört zu den schönsten Traditionen unserer Schule, in der Adventszeit an zentraler Stelle in der B-Ebene zu musizieren und dabei Spenden für krebskranke Kinder zu sammeln. Jahr um Jahr kommen dabei erkleckliche Summen zusammen, weil wohl jeder Passant beim Weihnachtseinkauf und selbst beim eiligen Weg nach Hause begreift, dass hier junge und auch etwas betagtere Leute dem Weihnachtsfest seinen Sinn geben. Im letzten Jahr musste digital gespielt und gesammelt werden, in diesem war es mit einigen Vorkehrungen möglich, wieder am gewohnten Ort live zu musizieren – zur großen Freude aller Mitwirkenden und Passanten!

Text und Fotos von Heinz-Georg Ortmanns 

Schulwettbewerb von Jugend debattiert vor Weihnachten

Wie im letzten Jahr konnten wir trotz der Pandemie am 14. Dezember wieder unseren Rhetorikwettbewerb durchführen, nachdem in den Wochen zuvor in den achten und neunten Klassen unter der Anleitung der Deutsch- und PoWi-Lehrer/innen leidenschaftlich geübt und ausgewählt worden war, um die Klassenbesten ins Rennen schicken zu können. Zur Sicherung der Abstandsregel beschränkten wir uns auf zwei große Räume und bei der Siegerehrung in der Aula mussten die Finalisten unter sich bleiben – dem Eifer, mit dem debattiert wurde, tat das keinen Abbruch.

Es ging zunächst um die Frage, ob Influencer verpflichtet werden sollten, auf Bildbearbeitung und Filtereinsatz ausdrücklich hinzuweisen; in der zweiten Runde stritt man dann darüber, ob ab 16 Jahren Körpermodifikationen auch ohne Zustimmung der Eltern erlaubt sein sollten. Den Rahmen bildeten wie immer die Regeln von „Jugend debattiert“, die in den Wochen zuvor in den Deutsch- und Politikstunden eingeübt worden waren. Am Ende hatten Felicitas Hettche (9c), Alexander Beyer (9a) und Julia Liu (9b) die Nase vorn, Björn Risse (8c) und Jonathan Herrmann (8a) belegten bei gleicher Punktzahl den vierten Platz. Gemeinsam können sie sich auf die nächste Runde freuen, die hoffentlich ungeachtet der nächsten Welle wie im letzten Jahr digital stattfinden kann. Das Gagern drückt Euch die Daumen!

Text und Fotos von Heinz-Georg Ortmanns