Beiträge

The winner is…

Fünfzehn HvGG-Schülerinnen und -Schüler bekamen die Möglichkeit, die Preisverleihung des Deutschen Jugendliteraturpreises im Rahmen der Frankfurter Buchmesse am 17. Oktober 2025 live mitzuerleben.

Was sie erlebt haben, kann man hier lesen. Wir haben einige Beiträge erhalten.

Die Fotos hat Darwin N., 5d, gemacht.

Beitrag von Raphael B., 6a

Anfang der Herbstferien hatte ich das große Glück, von der Schulbibliothek Tickets für die Verleihung des Deutschen Jugendliteraturpreises zu gewinnen. Dieser fand im Rahmen der Buchmesse in Frankfurt statt. Ich war sehr aufgeregt, da ich noch nie bei einer so großen Zeremonie war. Jemand sagte, diese Verleihung sei wie die „Oskar-Verleihung” in Hollywood, nur statt Filme werden Kinder- und Jugendbücher prämiert.

Es wurden Bücher aus vier Kategorien ausgezeichnet: Bilderbuch, Kinderbuch, Jugendbuch und Sachbuch. In jeder Kategorie gab es 6 Finalisten. Diese Bücher wurden kurz vorgestellt und dann wurde von Karin Prien, der Bundesministerin für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend, feierlich der Umschlag geöffnet und der Gewinner verkündet. Ich habe vorher immer überlegt, wem ich wohl den Preis verliehen hätte – einmal lag ich richtig. Einige der Bücher klangen sehr interessant und ich habe auf jeden Fall vor, sie demnächst zu lesen.
Gewonnen haben in der Kategorie Bilderbuch “Regentag” von Jens Rassmus, “Himmelwärts” von Karin Köhler ist das beste Kinderbuch. Den Preis als bestes Jugendbuch gewann “Und die Welt, sie fliegt hoch” von Sarah Jäger und der Gewinner des besten Sachbuchs ist “Läuse – Handbuch zum Überleben auf Menschen” von Berta Páramo. Alle Autoren und Autorinnen waren sehr glücklich, aufgeregt und dankbar, die Momo-Statue entgegenzunehmen.

Ein weiterer Preis wurde von der Jugendjury ausgewählt. Das war ganz besonders, da sie alle geshortlisteten Bücher kurz als Theaterstück vorgestellt haben. Gewonnen hat “No Alternative” von Dirk Reinhardt.

Alles in Allem war es ein aufregender und unvergesslicher Abend, der mir sehr lange in Erinnerung bleiben wird. Vielen Dank nochmal an das Bibliothek Team für die Tickets.

Ein Beitrag von Darwin N., 5d

Am 17.10.2025 fand der deutsche-Jugendliteraturpreis pünktlich um 17:30 im Saal Harmonie des Congress Center der Frankfurter Messe statt. Wie aufgeregt ich war! 

Den Saal beleuchteten drei riesige Bildschirme, auf denen Deutscher Jugendliteraturpreis 2025 stand. Und schließlich der Anfang! Die Moderatorin Vivian Perkovic sagte noch ein paar Wörter zum Beginn, und dann kam zur Begrüßung Prof. Dr. Jan Standke, Vorsitzender des Arbeitskreises für Jugendliteratur. Anschließend gab es ein kleines Gespräch zwischen der Moderatorin und Karin Schmidt-Friderichs, Vorsteherin des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels und Jürgen Boos, den Direktor der Frankfurter Buchmesse, die beide ein paar wichtige Worte zur Literatur sagten, um dann ein paar langweilige Grußwörter von Karin Prien, Bundesministerin für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend zu hören. Dabei wurden auch drei Kinder vorgestellt, die alle zusammen Videos zu den nominierten Büchern gemacht haben. 

Und endlich der große Moment! Die Verleihung der Jugendbuchpreise! Es gab  vier Kategorien: Bilderbuch, Kinderbuch, Jugendbuch und Sachbuch. Präsentiert wurden alle Nominierungen mit den vorher genannten kleinen Videos. Der Preis für die Bilderbücher ging an das Buch „Regentag“, geschrieben von Jens Rassmus, bei der Kategorie Kinderbuch gewann das Buch „Himmelwärts“, geschrieben von Karen Köhler, das gewinnende Jugendbuch war: „Und die Welt, sie fliegt hoch“, geschrieben von Sarah Jäger und das Sachbuch „Läuse“, geschrieben von Berta Paramo. Während dieser Verleihung der Preise liefen die vorher genannten Kinder auf der Bühne hin und her, um die nominierten Bücher zu der Bundesministerin zu bringen. Die Bücher, die gewonnen haben, standen auf Zetteln, die wiederum in Umschlägen verpackt waren.

Zusätzlich kam sogar noch ein Theaterstück auf die Bühne, das die nominierten Bücher präsentierte. Daraus gewonnen hat…NO ALTERNATIVE! 

Daraufhin kamen noch die Verleihungen der Sonderpreise Illustration in der Kategorie Neue Talente und Gesamtwerk. Die gewinnende Illustratorin hieß …: MAREN AMINI, die ausgezeichnet wurde für die Illustration für das Buch „Ahmadjan und der Wiedehopf“. 

Zum Schluss schauten wir zu der Illustratorin beim Preis für „Gesamtwerk“ und die Illustratorin heißt…: ANTJE DAMM. Ausgezeichnet z.B für ihre Bücher „Der Besuch“ und „Frag mich“. In ihrer Dankesrede betonte sie u.a., dass das Lesen in Bildern anfängt, und richtete ihren Wunsch an die Bundesministerin, dass es in jeder Schule eine gut ausgestattete Bibliothek geben sollte.

Danach wurden von all den Preisträgern zusammen ein Gruppenfoto gemacht und als alle Autoren und Illustratoren von der Bühne gingen, konnte man sogar noch die eine oder die andere Unterschrift kriegen. Ich hatte genau zwei Preisträgerbücher gekauft („Himmelwärts“ und „Und die Welt, sie fliegt hoch“) und habe bei beiden von der Autorin und der Illustratorin die Unterschrift bekommen. Dabei habe ich herausgefunden, dass bei Unterschriften meistens nicht nur die Unterschrift gegeben wird und die/der Autorin/Autor dabei meistens mehr Platz verbraucht als die/der Illustratorin/Illustrator.

Aber nun kommen wir wirklich zum Schluss. Doch was hat uns der Preis gelehrt? Wie Antje Damm ebenfalls in ihrer Rede gesagt hatte: Dass wir aufpassen müssen, was KI aus Literatur und Kultur macht. „Aber das ist doch ganz langweilig!“ werdet Ihr noch meckern. Also gibt es noch was anderes? Natürlich gibt es dies. Und das ist: dass KI immer anders schreibt als ein Mensch. Genau so müsst ihr auch denken, denn dies haben bei dieser Preisverleihung fast alle gesagt. Und genau dies ist auch für immer wichtig und das muss man auch in Kopf behalten.

P.S. : Für diesen Artikel wurde keinerlei Künstliche Intelligenz angewendet.

Ein Bericht von Tim R., 7b

Als am Freitag, um etwa 17 Uhr die Eingangstüren zum Congress Center, in dem die Verleihung stattfand, geöffnet wurden, strömten ungefähr 1.600 Besucher in den Saal „Harmonie“. Alle waren gespannt, wer den Preis bekäme, doch zuerst wurden mehrere Reden gehalten. Eine der Reden hielt die Bundesministerin für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Karin Prien, die auch die Verleihung durchführte.

Nach ihrer Rede war es so weit und die ersten Preise, die der Kritikerjury, wurden nach kurzen Buchvorstellungen der Nominierungen vergeben. Die Auszeichnung in der Kategorie „Bilderbuch“ ging an das Buch „Regentag“ von Jens Rassmus. In der Kategorie „Kinderbuch“ konnte der Roman „Himmelwärts“ von Karen Köhler überzeugen; bei den Jugendbüchern „Und die Welt, sie fliegt hoch“ von Sarah Jäger und in der Kategorie „Sachbuch“ „Läuse“ der spanischen Schriftstellerin Berta Páramo, das als Überlebensratgeber direkt an Läuse gerichtet ist und so das Wissen über sie übermittelt.

Nachdem die Ausgezeichneten ihre Trophäe, eine bronzene Skulptur namens Momo, entgegengenommen hatten, verlieh die Jugendjury ihren Preis. Jedoch wurden bei ihnen die Inhaltsangaben nicht einfach vorgelesen, sondern als kleine, ungefähr vierminütige Theaterszene vorgespielt. 

Die Auszeichnung und die zugehörige Skulptur gingen an Dirk Reinhardts „No Alternative“, das die Geschichte einer (radikalen) Klimaaktivistin erzählt. 

Zu guter Letzt übergab noch die Sonderpreisjury insgesamt zwei Auszeichnungen für Illustratoren und Illustratorinnen: Maren Amini wurde mit dem Sonderpreis „Neue Talente“ für die Graphic Novel „Ahmadjan und der Wiedehopf“, die die Lebensgeschichte ihres Vaters entlang einer persischen Sage erzählt, ausgezeichnet. Die Illustratorin Antje Damm wurde mit dem Sonderpreis „Gesamtwerk Illustration“ geehrt. Einzig dieser war mit 12.000 € dotiert; die anderen mit jeweils 10.000 €.

Zum Schluss hielt sie – nach der Laudatio auf sie – eine Dankesrede, in der sie den Wunsch äußerte, dass jeder Kindergarten und jede Schule eine Bibliothek für Kinder besitzen sollten, um das Lesen und Illustrieren von klein auf zu fördern.

Damit war die Veranstaltung beendet und das Publikum begab sich auf den Weg nach draußen. Die Verleihung würdigte Autorinnen und Autoren sowie Illustratorinnen für ihre herausragenden Werke.

Solche Veranstaltungen machen Lust auf neue Geschichten und schenken viele neue Anregungen zum Lesen.

Vorlesewettbewerb 2023

Wenn Lesebegeisterung erfahrbar wird

Auch in diesem Jahr durfte das Heinrich-von-Gagern-Gymnasium den Stadtentscheid Frankfurt Ost im Rahmen des Vorlesewettbewerbs des Börsenvereins ausrichten. Erfreulicherweise konnte der Wettbewerb auch wieder in Präsenz ausgetragen werden, was von vielen der Beteiligten positiv aufgenommen wurde. Zur Jury gehörten zwei Elternvertreter, die Gewinnerin des Diktatwettbewerbes 2021 und zwei Lehrerinnen unserer Schule.

   Die von den Schülerinnen und Schülern mitgebrachte Literatur war wie so häufig wieder ein bunter Strauß an lustigen, abenteuerlichen und fantastischen Geschichten, die die Zuhörer und Zuhörerinnen in ganz unterschiedliche Welten eintauchen ließen und dem ein oder anderen vielleicht auch ein paar Ideen für nächste Büchererwerbungen gegeben haben mögen. Auch wenn nur einer gewinnen konnte, so waren doch alle hervorragend und bekamen als Auszeichnung für ihre Lesebegeisterung ein Buchgeschenk zur Erinnerung. Dabei handelte es sich um den Roman „Agnes und der Traumschlüssel“, der die Geschichte der 11-jährigen Agnes erzählt, die mit ihrem Freund Muffin einem Geheimnis in ihrem Ort auf die Spur kommen möchte.

   Die Preisverleihung wurde schließlich durch den Schulleiter, Herrn Dr. Köhler, vorgenommen. Obwohl alle Vorleserinnen und Vorleser auf unterschiedliche Art und Weise überzeugen konnten, gewann dieses Jahr Ruja Ruzhdi von der Brüder-Grimm-Schule. Wir gratulieren ihr ganz herzlich und wünschen ihr viel Erfolg für die nächste Runde!

Text: Sarah Richter-Seitz

Fotos: AG Schülerredaktion: Simon (6b), Inga und Marie (7c)

Michael Gutmann, Drehbuchautor von Krabat, zu Gast am HvGG

Wer Otfried Preußlers vielfach ausgezeichnetes Meisterwerk „Krabat“ liest und auch den Film dazu anschaut, taucht in eine magische Welt ein, die einen so schnell nicht loslässt. Um so spannender ist es, sich über die Umsetzung vom Buch zum Film mit dem Drehbuchautor höchstpersönlich auszutauschen. Am Mittwoch, den 06.07.2022, war der deutsche Drehbuchautor und Regisseur Michael Gutmann zu Gast bei uns in der Klasse 6d.

Detailliert und geduldig berichtete Michael Gutmann von seinem Schaffen als Drehbuchautor und gewährte der Klasse einen Einblick hinter die Kulissen. „Warum ist der Film an manchen Stellen anders als das Buch?“ „Wie lange dauert es, ein Drehbuch zu schreiben?“ „Was hat Sie inspiriert, Drehbuchautor zu werden?“ Diese und weitere Fragen stellten die Kinder und erhielten umfassende Antworten. Michael Gutmann war überaus angetan von dem regen Interesse und dem Austausch mit der Klasse. Zudem wurde der Produzent des Films, Thomas Wöbke, live aus München via Zoom zugeschaltet. Er erzählte von wichtigen Schritten für die Entstehung des Films sowie von Castings und filmischen Mitteln. Dadurch konnten die Kinder die Zusammenarbeit von Drehbuchautor und Produzenten hautnah erleben.

Einem derartig renommierten Drehbuchautor und Produzenten im Klassenzimmer zu begegnen, war ein ganz besonderes Ereignis, das die Auseinandersetzung mit dem Roman „Krabat“ auf außergewöhnliche Art bereichert hat.

Ein ganz herzliches Dankeschön an Herrn Gutmann und Herrn Wöbke für die Gelegenheit, die Hintergründe des Films „Krabat“ kennenzulernen!

So sehen Sieger aus!

Otis Jahnke (Klasse 6d) gewinnt den Vorlesewettbewerb im Stadtteilentscheid Frankfurt West! Herzlichen Glückwünsch!

Im Februar 2022 nahm unser diesjähriger Schulsieger, Otis Jahnke, beim Vorlesewettbewerb des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels teil und gewann beim Stadtteilentscheid Frankfurt West den ersten Platz!

Begleitet und unterstützt von seinen Eltern, seiner Deutschlehrerin Frau Kraft sowie durch weiteren Rückhalt von Mitschülerinnen und Mitschülern gelang es Otis, sich gegen eine starke Lesekonkurrenz durchzusetzen und eine herausragende Leistung zu erzielen. Belohnt wurde er mit einer Urkunde und einem Buchgeschenk.

Wir wünschen Otis viel Erfolg beim Bezirksentscheid und drücken ganz fest die Daumen!

Schulentscheid der 6. Klassen im Vorlesewettbewerb

Hallo, ich bin Otis aus der 6d.
In den letzten Wochen hatten wir im Deutschunterricht das Thema “Buchvorstellungen und Vorlesen”. Dort haben wir alle ein persönlich ausgewähltes Buch mit Plakat und allem drum und dran vorgestellt. Dann wurde ich mit meinem Buch “Kenny und der Drache” zum Vorlese-Sieger der 6d gewählt. Ich war sehr stolz und wollte unsere Klasse beim Vorlesewettbewerb gut vertreten. Ein paar Tage später war es dann so weit. In der ersten und zweiten Stunde haben wir (die jeweiligen Klassensieger) uns in einem Klassenraum getroffen und nacheinander unsere Bücher der Jury vorgestellt. Danach mussten wir noch einen uns unbekannten Text vorlesen. Die anderen Vorleser/innen, Hanna, Hanna und Frida, hatten auch interessante Bücher dabei. Die Jury hatte eine schwere Entscheidung zu treffen, doch nach einem Stechen wurde ich als Sieger gewählt.


Ich habe mich total gefreut und möchte unsere Schule bei der nächsten Auswahlstufe sehr gut vertreten… und hoffentlich gewinnen!

Vielen vielen Dank
Otis Jahnke, 6d

Lesung im Literaturhaus mit Tamara Bach

Am Donnerstag, den 07.10.2021, sind wir, die Klasse 5b, mit unserer Deutsch- und Sportlehrerin Frau Benner ins Literaturhaus gegangen. Tamara Bach, die 45 Jahre alt ist, hat ihr neues Buch „Das Pferd ist ein Hund“ vorgestellt. Als wir im Lesesaal des Literaturhauses saßen, hat Tamara Bach uns herzlich begrüßt. Überall im Raum waren Kameras aufgestellt, denn wir waren zwar die einzige Klasse, die live dabei war, aber vor dem Computer in ihren Klassenräumen saßen noch viele andere Klassen. Wir hatten großes Glück und danken Frau Benner dafür, dass wir die Gelegenheit hatten, ins Literaturhaus zu gehen. Tamara Bach hat auch die Klassen am Bildschirm begrüßt. Sie hat während der Lesung einzelne Kapitel des Buches vorgelesen. Die Kapitel, die sie vorgelesen hatte, waren sehr lustig. Das Buch ist sehr gut geschrieben und es geht um drei Kinder. Sie sind Nachbarn. Es geht um eine riesige Hausgemeinschaft, die einen kalten Winter überstehen muss. Wegen diesen kalten Wintertagen bekommen die Kinder kältefrei und verbringen die Tage im Haus. Natürlich machen sie trotzdem Aufgaben für die Schule. Sie bearbeiten Arbeitsblätter.

Es handelt von den Kinder Luze, Clara und Vincent. Luze und Clara sind Schwestern. Clara mag Vincent sehr!!! In der Zeit, in der die Kinder die Tage im Haus verbringen, erscheint Luze ein unsichtbarer Hund. Der Hund heißt „Das Pferd“. Niemand kann den Hund sehen, nur Luze kann es. Im Laufe der Lesung wurde gelacht. Es war toll und hat viel Spaß gemacht, Tamara Bach zuzuhören. Nach der Lesung durfte sich jeder noch das Buch „Das Pferd ist ein Hund“ kaufen und von Tamara Bach signieren lassen. Das war ein toller Ausflug!

Geschrieben von: Mara Tluck, Zoe Gründlinger, Mathilde Mehl, Hannah Bälz,
Hannah Eismann (5b)

Vorlesen bedeutet, in ein Traumland entführen

An einem Donnerstagnachmittag im März war es dann soweit! Der beste Schulsieger von 14 aus dem Frankfurter Osten – in diesem Jahr eine Schulsiegerin – wurde coronabedingt auf unserem Pausenhof zum allerbesten gekürt. Im Beisein von Vater oder Mutter plus Geschwisterkind wurde das Ganze eine ringsherum tolle Sache. Herr Dr. Köhler, unser Schulleiter, erzählte launig von seinem eigenen Umgang mit Büchern: „Lesen lässt uns in ein Traumland reisen. Dahin habt Ihr auch die Jury mitgenommen. Ich merke das jeden Abend auch an meinen beiden eigenen Kindern, die sich immer wieder gerne von mir dahin entführen lassen. Behaltet auch Ihr Eure Freude daran!“ Und die buchbegeisterten Teilnehmenden hatten zudem noch keine Zeit und Mühe gescheut und sogar einen Vorleseclip hergestellt und ihn für die Jury hochgeladen, damit auch sie den gleichen Spaß daran hat wie die fitten Akteure bei uns im Hof unter freiem Himmel. Alle Beteiligten erhielten sodann von Frau Vollrath, unserer Fachbereichsleiterin, eine auf jedes einzelne Kind abgestimmte Würdigung seiner besonderen Vortragsleistung. Sie hob auf höchst unterhaltsame Weise die Motive, aber auch Protagonisten der jeweils gewählten Textausschnitte hervor und lobte die clevere Buchauswahl der fitten Leseratten. 

Alle konnten sie „sehen“, die Eichhörnchen, die blaue Hortensie, die hübsche aber erfolglose Prinzessin und den tollen Pädagogen, der auf behutsame und zugleich lockere Weise seiner Schülerin bei ihrer Lese- und Rechtschreibschwäche auf die Beine half. 

Für viele, auch für die Großen, waren die mit eigenen Worten „übersetzten“ Abschnitte eine willkommene Anregung, um die von den Kids ausgewählten Jugendbücher auch selbst zu lesen. 

Natürlich sind alle Schulsiegerinnen und -sieger aus dem Frankfurter Osten heuer die Gewinner des Wettbewerbs gewesen. Eine allererste Siegerin, die sich nur um Haaresbreite von den übrigen abhob, sollte es aber schließlich doch geben: Johanna Hebben von der Freien Christlichen Schule machte verdient das Rennen. Wir gratulieren und wünschen ihr von Herzen viel Erfolg bei der nächsten Etappe, dem Bezirksentscheid. Toi toi toi!

i.A. Fatima Hauk 

Bücher sind wie Kekse! Einmal angefangen, kann man nimmer aufhören, sie zu verschlingen

So lautet ein Sprichwort in „Brösels Bücherregal“, das ganz viele Kinder nachempfinden können. Am 15.12.2020, dem vorgezogenen letzten Schultag vor den Weihnachtsferien, traten beim schulinternen Vorlesewettbewerb vier zuvor in ihren Klassen gewählteKandidatinnen an – sie waren diesmal ein bisschenbesser als ihre Mitschüler – um den Titel „Schulsiegerin“zu erlangen. Leider in diesem Jahr ganz ohne Publikum. Umso zugewandter war die Jury, besetzt mit vier Lehrkräften und der ehemaligen Schulsiegerin Paula Burggraf (9a). 

Frau Vollrath begrüßte die Mädchen an diesem Dezembernachmittag warmherzig mit einem Rückblick in die Tradition des Vorlesens als Beruf: So bekleideten bei Hofe Personen – in der Regel gelehrte Männer –dieses würdevolle Amt. Karl der Große hatte zum Beispiel solche „Lektoren“. Der Herrscher tat sich zwar mit dem Schreiben schwer, die Buchstaben kannte er allerdings und konnte vermutlich auch ein paar Sätzeentziffern, was um 800 n. Chr. bei weitem nicht selbstverständlich war. 

Wie bei Hofe lasen auch unsere Vorleserinnen allesamt mühelos, fließend und fast immer mit der richtigen Betonung und Modulation. Man merkte zwar die Aufregung auf Seiten des Vorlesekindes, aber auch die gehört nun mal dazu. Und vielleicht ist es gerade auch dieses die Kinderwangen leicht rötende Lampenfieber, das bei der Hörerschaft erst für ungeteilte Aufmerksamkeit sorgt.  

In einem harten Kopf-an-Kopf-Rennen zeichnete sich Lidia Selivanova (6d) als Gewinnerin ab. Sie las langsamer als ihre Mitstreiterinnen und schoss deshalb – wenn auch knapp – den Vogel ab. Herr Dr. Köhler gratulierte allen aufs herzlichste und überreichte unserer Schulsiegerin ein Buchgeschenk. 

Am Ende gab es zwar keine Kekse, aber Schaumküsse, die „coronakonform“ zur Feier dieses siegreichen Tages vom Schulleiter spendiert wurden. 

Allen Lesenden ein herzliches Dankeschön für die Teilnahme! Der Regionalentscheid wird im Februar 2021 digital durchgeführt. Die ganze Schulgemeinde drückt Lidia ganz fest die Daumen und wünscht ihr von Herzen, dass sie im frühen Jahr 2021 und darüber hinaus erfolgreich unsere Schule repräsentieren möge! 

Fachschaft Deutsch

i.A. Fatima Hauk

(Vor-)Lesenacht der 6d in der Bibliothek

Die 6d nimmt in diesem Schuljahr nicht nur am Vorlesewettbewerb des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels teil, sondern auch am bundesweiten Vorlesetag. Wie man beides kombinieren kann, zeigte die Klasse während einer Lesenacht in unserer Bibliothek.


Lesenacht am HvGG, 17.11.2017, 17:17 Uhr-18.11.2017, 10 Uhr 

Ein Bericht von Jannik, 6d

Am 17.11.2017, um 17:17 Uhr, kamen die Schüler der 6d zu einer Lesenacht zusammen. Alle hatten ziemlich Lust darauf, aber was passieren würde und ob es wirklich so lustig werden würde oder vielleicht besser/schlechter, wussten wir nicht genau. Aber das würden wir bald erfahren. 
Die, die wegen einer Verwechslung oder anderem früher da waren, konnten zum Glück einen Fußball auftreiben, mit dem sie bis zum Eintreffen der anderen Schüler und Frau Battenberg spielten. Dann gingen wir mit Frau Battenberg in die Bibliothek und stellten unsere Sachen ab. Dort waren erst einmal die Buchvorstellungen dran. Die Bücher waren abwechslungsreich (z.B. Samurai, Gregs Tagebuch…) und auch meistens gut vorgelesen. Es kamen sechs Bücher dran, beim sechsten wurden wir allerdings unruhig und wir bestellten unsere Pizzen, die einige mit den Mentoren abholten. Es waren zwei zu wenig, aber trotzdem wurden alle satt und es blieb sogar etwas übrig. Dann wurden noch drei Bücher vorgestellt. Am besten fand ich von allen Büchern das Buch „Samurai“, das ich mir auch gleich auslieh und bis um 2:00 Uhr fertig auslas. 
Nach dem letzten Buch gingen wir Jungs nach oben in den Raum, in dem wir schliefen. Die Mädchen blieben unten in der Bibliothek. Im „Schlafzimmer“ erschufen wir eine neue Gottheit und packten unsere Sachen aus. Die, die wollten, konnten unten leise spielen oder lesen. Am nächsten Morgen gingen einige mit den Oberstufenschülern Brötchen holen, dann frühstückten wir normal, spielten noch kurz Fußball und wurden dann abgeholt oder fuhren alleine nach Hause. 


Die Lesenacht war sogar noch besser, als wir erwartet hatten.

Bücherweihnacht

Das „Gagern“ liest – besonders an Weihnachten!

Das Weihnachtsfest ist ein Fest der Geschenke und damit – dies hofft zumindest die Schülerbücherei am HvGG – eine Zeit des Buches und des Lesens.
Auf diesem Hintergrund möchten wir besonders anlässlich des Weihnachtsfestes einen Impuls zum Lesen geben. Dies aber nicht „einfach so“, „aus heiterem Himmel“ und anonmy, sondern bekannte Gesichter aus der ganzen Schulgemeinde sagen, welche Bücher für sie wichtig sind und welches Buch sie diese Weihnachten verschenken. Für viele vielleicht eine grundsätzliche Anregung oder ein „Last-Minute-Tipp“ zum Fest.

Wir stellten folgende Fragen:
1. Auf welches Buch aus meiner Bibliothek möchte ich (warum?) auf keinen Fall verzichten?
2. Welches Buch verschenke ich (warum?) zu Weihnachten?

– Frau Ulrike Barth, Vorsitzende des Schulelternbeirates, antwortete:
1. Nicht verzichten möchte ich auf das Buch „Michelangelo“ von Irving Stone. Es handelt sich um einen biografischen Roman über Leben und Werk Michelangelos. Geschildert wird sein Leben als Bildhauer, Maler, Dichter, Baumeister und Ingenieur. Interessant ist der Einfluss der Medici, verschiedener Kriege und auch religiöser Unruhen auf seine Werke. Sein persönlicher Wettstreit mit Leonardo da Vinci, Raffael und dem Baumeister Bramante und seine Hassliebe gegenüber Papst Julius II. stellen weitere Facetten aus Michelangelos Leben dar.
2. Verschenken werde ich in diesem Jahr das Buch „Sofies Welt“ von Jostein Gaarder. Ein Buch, das auf vergnügliche Weise die Geschichte der Philosophie von den Anfängen bis zur Gegenwart beschreibt.

– Johnny Klinke, ehemaliger Gagern-Schüler und heute Variete-Direktor des Frankfurter „Tigerpalastes“ schrieb uns kurz und bündig:
1. Franz Kafka: „Der Prozess.“ Das Buch des 20. Jahrhunderts !
2. Das Programmheft des Tigerpalastes (mit 2 Gutscheinen), weil es so lebendig ist.

– Herr Studiendirektor Heinrich Schütz, stellvertretender Schulleiter schrieb:
1. Romano Guardini: „Das Ende der Neuzeit.“ Guardini setzt sich mit dem Bild des Menschen so auseinander, dass man erkennen kann, woran unsere Zeit mit ihrem Menschenbild leidet und warum sie kaum in der Lage ist, einen Weg der Korrektur zu finden. Zugleich aber verweist er darauf, wo die Korrektur ansetzen müsste.
2. Stefan Scholz: „Spurensuche. Texte zur Advents- und Weihnachtszeit“. Stefan Scholz fundiert seine Gedanken zutiefst in der christlichen Überlieferung und konfrontiert in ungewohnter Weise den heutigen Menschen mit dieser Überieferung: Man gewinnt existentiell neue Perspektiven.

– Auf eine zweifache Anfrage an Herrn Kaya Yanar, ehemaliger Schüler am Gagern, jetzt Show-Entertainer, erhielten wir die zweifache, jeweils gleichlautende Antwort, ihm sei es „aus Zeit- und Termingründen nicht möglich, ein kurzes Statement abzugeben.“

Gesegnetes Festtage und ein glückliches neues Jahr
wünschen Dr. Gustav Schmiz und das Bibliotheks-Team!