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Kunst für keinen

Jeanne Wer?

Wenn man regelmäßiger Schirn-Gänger ist, dann hatte man vor vier Jahren die Chance, Werke der Künstlern Jeanne Mammen kennenzulernen. Ansonsten geht es den meisten Menschen eher so wie uns: Keiner im Kurs kannte sie bislang.

Insofern war die Ausstellung „Kunst für keinen“ genau auf uns zugeschnitten. Das Ausstellungsplakat zeigt prominent eines ihrer Gemälde. Es heißt „Sterbender Krieger“, ist von 1943 und plötzlich wieder sehr aktuell.

Dreh- und Angelpunkt der Ausstellung ist die Frage, was mit Künstlerinnen und Künstlern während der Zeit von 1933-45 in Deutschland geschah. Wie verhielten sich die, die im Land blieben? Wer distanzierte sich deutlich vom NS-Regime, wer biederte sich an, wer versuchte, sich unsichtbar zu machen, wer kämpfte dagegen an? 

Natürlich stellt man sich auch die Frage: Was hätte ich getan?

Wenn euch interessiert, wie sich Jeanne Mammen, Otto Dix, Hannah Höch oder die elf anderen Künstler:innen, deren Werke ebenfalls zu sehen sind, verhalten haben, habt ihr noch bis zum 06. Juni die Möglichkeit, euch die Ausstellung in der Schirn anzusehen.

Euer GK Kunst (Q2)

ArchitekTour in die Römerstadt

Es gibt 26 (!) von Ernst May erbaute Siedlungen in Frankfurt und in einer davon, der Römerstadt, steht das „ernst-may-haus“. Hierhin führte uns unsere letzte ArchitekTour in diesem Halbjahr, welches ganz der Baukunst gewidmet war.

Das „ernst-may-haus“ ist ein Museum der besonderen Art: ein von der „ernst-may-gesellschaft“ erworbenes, akribisch restauriertes und öffentlich zugänglich gemachtes Gebäude, eine Art „Musterhaus“, welches die Ideenwelt des berühmten Frankfurter Architekten und Stadtplaner Ernst May erfahrbar macht.

Ernst May lebte vom 27. Juli 1886 bis zum 11. September 1970. Mit seinem Projekt „Neues Frankfurt“ wollte er ganz Frankfurt einen Schub in Richtung Moderne verpassen. Von 1925-1930 schuf er im Auftrag von Ludwig Landmann, welcher als Oberbürgermeister die damals katastrophale Wohnsituation in Frankfurt verbessern wollte, in kürzester Zeit ca. 12.000 Wohnungen, verteilt auf mehrere, neue Wohnsiedlungen. Sein Plan war es, einen riesigen Siedlungskranz um die überfüllte Altstadt von Frankfurt herum zu bauen. Unter anderem aufgrund der aufblühenden Chemiekonzerne und des starken Zuzugs von Arbeitern war Wohnraum in Frankfurt sehr begrenzt. Ernst May wollte, dass jeder ein gesundes Leben auf dem Land führen könne, ähnlich wie die Anhänger der Gartenstadtbewegung. So entstanden neben der Siedlung Römerstadt auch neue Siedlungen in Praunheim, am Bornheimer Hang und im Riederwald, um nur einige zu nennen. Aufgrund der Weltwirtschaftskrise 1929 konnte May seine Pläne nicht vollenden, da es einfach nicht mehr genug Geld gab, um seine Vorhaben zu finanzieren. Einige Projekte, wie z. B. die Gartenstadt in Goldstein konnten nicht mehr realisiert werden. Als die Nationalsozialisten dann später an die Macht kamen, verteufelten sie May‘s Arbeit, da sie nichts von der Moderne hielten. Doch mittlerweile sind die Frankfurter stolz auf Ernst May und die Warteliste für ein Häuschen in der Römerstadt ist lang. Im Jahr 2003 wurde schließlich die „ernst-may-gesellschaft“ gegründet, das „ernst-may-haus“ erworben und der aufwändige Rückbau begonnen.

Das Haus wurde im Inneren Stück für Stück freigelegt, sodass man die Originalfarben der Wände, der Tür- und Fensterrahmen rekonstruieren konnte. Auch die berühmte „Frankfurter Küche“, das Bad und die Wohnräume wurden wieder so eingerichtet und möbliert, wie sie ursprünglich ausgesehen haben könnten.

Die Exkursion war interessant und die Führung durch die Ehrenamtlichen sehr umfangreich und absolut empfehlenswert. Man hat viel über Ernst May und das „Neue Frankfurt“ gelernt.

Text: Jan W., Leistungskurs Kunst, Q3

Design your own Gummibärchen

Die Idee für das Projekt hatte unsere Kunstlehrerin schon in den Sommerferien letztes Jahr. Da ist ihr der Artikel „Wie es wirklich ist… Süßigkeiten zu designen“ in der „Zeit“ ins Auge gefallen. Darin beschreibt die Produktdesignerin Petra Wrede*, die für eine bekannte Gummibärchen-Firma in Bonn arbeitet, ihre Tätigkeit.

Süßigkeiten designen – ein Traumberuf! Das wollten wir auch einmal ausprobieren. In den nächsten Wochen entstanden viele Skizzen im Kunstunterricht und daraus dann unsere Entwurfszeichnungen, die wir alle an Frau Wrede bei Haribo schickten. Es gab Ideen für Schlangen, Planeten, Kakteen, ja sogar Spinnen aus Fruchtgummi. Auch aktuelle „Corona-Editionen“ und sogar „Tetris“ zum Naschen. 

Nach Tagen des Wartens bekamen wir schließlich eine E-Mail aus Bonn und darin die Nachricht, dass ein Entwurf aus unserer Klasse in Produktion gehen sollte. Und uns wurde ein Paket in Aussicht gestellt. Da es eine ganze Weile dauert, bis aus einer Idee ein fertiges Produkt entstanden ist, wurde unsere Geduld ziemlich lange auf die Probe gestellt. Das achte Schuljahr verging, die Sommerferien ebenso.

Die Spannung steigt!

Diese Woche dann: Ein Paket aus Bonn! Welchen unserer Entwürfe hatten sie wohl ausgewählt? Beim Unboxing kam schließlich eine runde Plastikdose zum Vorschein, darauf stand „Happy Hörnchen“. Es waren die Eistüten! In unserer Klasse heißen sie ab sofort nur noch „Mayas Hörnchen“.

Eure 9d

* In den 80er Jahren war Frau Wrede mal bei Jürgen von der Lippe in der Fernsehshow „So isses“ eingeladen. Den Mitschnitt davon hat sie uns auch geschickt. 

Produktdesignerin Petra Wrede

Unsere ArchitekTour im Oktober: Gedanken anlässlich des 25. Tages der offenen Moschee in Deutschland

Oft hören wir durch die Medien von islamistischen Anschlägen, die sich verteilt auf der ganzen Welt ereignen. Unvergessen hierbei ist der grauenhafte Anschlag vom 11. September 2001 auf das World Trade Center in New York. 

Diese Anschläge sind u. a. der Grund dafür, dass viele Menschen die Wörter ,,islamisch“ mit „islamistisch“ gleichsetzen. Wörter, die zwar sprachlich sehr nah beieinander liegen, aber inhaltlich keineswegs kongruent sind. Im Wort „Islam“ und „islamisch“ schwingt das Wort „Salam“, arabisch für Frieden, mit und es steht für Millionen friedliebender Muslime, auch in Deutschland. Nach Berechnungen des BAMF (Forschungszentrum des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge) leben in Deutschland zwischen 5,3 und 5,6 Millionen muslimische Religionsangehörige mit Migrationshintergrund aus einem muslimisch geprägten Herkunftsland. Dies mache etwa 6,4 bis 6,7 Prozent der Gesamtbevölkerung aus.[1]

Mit „islamistisch“ werden dagegen nur die wenigen, radikalen Anhänger bezeichnet, die für ihre Gewaltbereitschaft und Terroranschläge gefürchtet sind. Unser Unterbewusstsein stellt eine gedankliche Verknüpfung zwischen beiden Gruppen her, wenn nicht klar zwischen den zwei Begriffen differenziert wird und es entsteht unwillkürlich eine Antipathie gegen den islamischen Glauben. Daraus folgt auch, dass sich Musliminnen und Muslime in unserer Gesellschaft oft nicht akzeptiert und verstanden fühlen, da sie häufig mit Vorurteilen konfrontiert werden. Dadurch wird die Integration der muslimischen Glaubensrichtung in der Gesellschaft zu einem heiklen Thema. 

Dieses zwischenmenschlich und kulturell komplizierte Verhältnis spiegelt sich analog auch in der Architektur und in der Umgebung vieler Moscheen in Deutschland wider. Deutsche Moscheen sind nur selten prächtig und meist versteckt. Oft handelt es sich um Hinterhofgebäude, die man zuerst gar nicht als sakrale Bauten wahrnimmt. Warum ist das so?

In Frankfurt am Main findet man eigentlich nur eine architektonisch markante Moschee: die Abu-Bakr-Moschee in Höchst. Sie ist marokkanisch geprägt, hat eine traditionelle Kuppel sowie ein Minarett und wirkt von innen und außen angemessen prunkvoll. Am 3. Oktober, der seit 25 Jahren in Deutschland auch der Tag der offenen Moschee ist, besuchten wir Schülerinnen und Schüler des Kunst Leistungskurses der Q3 verschiedene Moscheen der Region, darunter auch die Abu-Bakr-Moschee. Sie steht frei zugänglich für jeden mitten in der Stadt, nahe der Nidda und vermittelt einem das Gefühl von Wärme, wenn man sie betritt. Ganz anders, nämlich nüchtern und profan, wirkt das Gebäude, das die Gemeinde „Gamaat Bismi Allah e. V.“ beherbergt. Auch die Moschee des „Islamischen Vereins Hanau e. V.“ befindet sich in einem schmucklosen Zweckbau. Das liegt, wie man uns in freundlicher Runde bei Tee und Keksen erklärte, nicht etwa am fehlenden Willen, sondern am fehlenden Geld. Da sich – anders als bei den zentral organisierten christlichen Gemeinden in Deutschland, die Kirchensteuern beziehen – die meisten muslimischen, deutschen Gemeinden selbst, also über die Spenden ihrer Mitglieder, finanzieren müssen, könne man sich zumeist keinen eigenen Neubau, sondern nur die Anmietung eines Gebäudes in bezahlbarer Gegend leisten. Zum Beispiel in Gewerbegebieten. Oder Hinterhöfen.

Ein weiterer Grund, warum deutsche Moscheen nur selten neu und architektonisch modern sind, liegt darin, dass viele Deutsche Angst vor einer vermeintlichen Islamisierung haben und sie nicht möchten, dass islamische Prachtbauten einen zu großen visuellen Einfluss auf das Stadtbild nehmen. Zudem haben Deutsche oft eine ablehnende, misstrauische Haltung gegenüber den aufwendigen Moscheebauten, wie sie in muslimischen Ländern zu finden sind, und die mit der Angst vor terroristischen Anschlägen eher noch wächst. Demzufolge müssen Musliminnen und Muslime oft auf architektonische Elemente wie Minarett und Kuppeln bei ihren Moscheebauten verzichten, obwohl diese eine ebenso große Bedeutung für sie haben wie die hohen Glockentürme und ein ausgeschmückter Altarraum für die Christen in ihren Gotteshäusern. 

Der Bau von Moscheen stellt die Beziehungen zwischen Muslimen und der nicht-muslimischen Mehrheitsgesellschaft immer wieder erneut auf die Probe. Laut Schätzung der ,,Zeit“ gibt es in Deutschland insgesamt nur 2.800 Moscheen und davon 300 städtebaulich auffällige mit Minarett und Kuppel etc.[2] Genauere Angaben zur Anzahl von Moscheen in Deutschland liegen jedoch nicht vor, da weder amtliche Verzeichnisse noch Verbands-Register noch akademische Studien existieren. Demgegenüber gibt es 45.000 christliche Gotteshäuser in Deutschland.

Wenn wir von Moscheearchitektur sprechen, stellt sich die Frage, welche Art von Islam sich hierbei architektonisch äußern soll. Denn Architektur bedeutet auch immer Anpassung an ihre Umgebung und ist mit großer Verantwortung der Öffentlichkeit gegenüber verbunden. Moscheearchitektur, so wie sie in muslimisch geprägten Herkunftsländern definiert wird, ist also deshalb nicht genauso hier in Deutschland umsetzbar, da sich die Architekturstile des Orients und des Okzidents stark unterscheiden. Deshalb muss man Kompromisse finden, bei denen man beiden Kulturen gerecht werden kann und bei denen man westliche und östliche Architekturelemente vereint. Die Stilrichtung der Euro-Islam-Architektur[3], die eine säkularisierte Form des Islam in Europa beschreibt, wird als gangbarer Mittelweg angesehen. Dies ist, ansatzweise, an der Kölner Zentralmoschee zu erkennen und in besonderem Maße an der neuen Moschee in Penzberg in Bayern. Auffällig bei beiden Moscheen sind die vielen Fensterelemente, die einen Blick von innen nach außen, sowie von außen nach innen gewähren. Diese Architektur wirkt mit ihrer Transparenz geradezu als Einladung zu interreligiöser Kommunikation. Die zwei genannten Beispiele sind allerdings Einzelbeispiele für eine besonders gelungene Synthese von Ost und West.    

Von einer euro-islamischen Architektur sind wir also noch leider weit entfernt. Sie ist und bleibt ein Desiderat, im besten Falle eine Vision. 

Text: Marlene, Leistungskurs Kunst, Q3

Quellen- und Literaturverzeichnis: 

  1. https://www.fnp.de/frankfurt/moscheebesuch-loest-kritik-zr-12257014.html
  2. nationalatlas.de (Thomas Schmitt / Jonas Klein: Moscheen – islamische Sakralbauten in Deutschland; 09/2019); Die Zeit (Recherche); Leibniz-Institut für Länderkunde
  3. https://www.bamf.de/SharedDocs/Meldungen/DE/2021/210428-am-interview-forschungsbericht-mld2020.html
  4. https://www.goethe.de/ins/id/de/kul/ges/mid/21153384.html

[1] www.bamf.de

[2] www.nationalatlas.de 

[3] https://www.goethe.de

Mit dem Kanu auf ArchitekTour

Einführung in die Sakralarchitektur in Frankfurt? Gut, es gibt den Dom. Einst bestimmte er unsere Stadtsilhouette, doch mittlerweile muss man seine Turmspitze zwischen all den Wolkenkratzern richtiggehend suchen. 

Wer heute noch erleben will, wie Ehrfurcht gebietend eine Kirche zu wirken vermag, sollte Kanu fahren. In Runkel an der Lahn ging unsere Reise am Mittwoch los. Nicht weit von der Burg liegt der Campingplatz mit dem Bootsverleih. Nach einer obligatorischen Einführung in die Kunst des Paddelns – Stechpaddel bitte oben anfassen! Immer in die Bootsmitte treten beim Einsteigen! – ging es in Zweier- und Dreierteams los.

Auf dem Wasserweg lahnabwärts hatten die meisten von uns den Dreh bald raus. Lola und Leonidas gaben alles und setzten sich mühelos an die Spitze. In ihrem Kielwasser paddelten Jan & Jan unverdrossen durch den Nieselregen und auch unter Steuerfrau Mora, im Team mit Melisa, lief es wie am Schnürchen. Nur ein Boot legte die anderthalbfache Strecke zurück und mäanderte, unterstützt von rhythmischer Discobeschallung, die Lahn flussab: Feline, Marlene und Carolin hatten definitiv den größten Spaß! 

Bei Flusskilometer 73 kam dann das eigentliche Reiseziel in Sicht: Sankt Lubentius, die Mutterkirche des Lahngaus. Auf einem Kalksteinfelsen erhebt sie sich seit über 1000 Jahren über den Strom und man fühlt sich zwergenhaft klein in seinem Kanu. Die Boote kann man für die Dauer der Besichtigung rechts am Ufer festmachen – aber bitte an der richtigen Stelle! Ansonsten kommt Helene Fischer (Kein Scherz!)* und droht mit Bußgeld und Ortsvorsteher. 

Die Kirchenführung übernahm Frau Flacke, unsere LK-Lehrerin. Sie erzählte von der Zeit der Christianisierung, von der Bauweise der Romanik und sang zum Abschluss mit uns den Kanon „Der Himmel geht über allen auf“. Auf diese Weise bekamen wir auch einen Eindruck von der Akustik der Basilika – und schön war es außerdem.

Danach stiegen wir wieder in die Boote für die letzten Kilometer bis Limburg. Natürlich regnete es immer noch, was aber niemandem die Laune verderben konnte. Vor dem Limburger Dom trafen wir uns dann mit Yasemin, einer Architekturstudentin, die gerade in Koblenz ihren Master macht. Wir hatten sie eingeladen, um mehr über diesen Studiengang zu erfahren, denn einige von uns tragen sich auch mit dem Gedanken, später einmal Architektur zu studieren.

Den Dom besichtigten wir selbstverständlich auch noch. Übrigens hat keine Kirche in Deutschland mehr Türme als er. Auch kann man hier gut den Übergang von der Romanik zur Gotik nachvollziehen und lernt, was der Unterschied zwischen Basilika, Dom, Stiftskirche und Kathedrale ist. Oder eben nicht 😉

Auf der Heimreise hat es – na klar – wieder geregnet, aber Gott sei Dank (Jan: Halleluja!) saßen wir im Zug und nicht mehr im Kanu. Der Ausflug hat großen Spaß gemacht und wir bedanken uns noch einmal bei Frau Flacke und besonders bei Herrn Goebel von der Sport-Fachschaft für die Begleitung!

Euer LK Kunst Q3

* So heißt die Inhaberin des Wirtshauses direkt am Ufer, unterhalb von St. Lubentius.

Barbara Klemm

Hohe Kunst und bewegende Zeitgeschichte verbinden sich in dem Bild, auf dem die berühmte Fotografin Barbara Klemm das historische Ereignis der Öffnung des Brandenburger Tors am 22.12.1989 festgehalten hat.Das Werk war auch Gegenstand der Betrachtung, als Frau Klemm im November 2015 unsere Schule besuchte und mit uns über ihre Kunst der Fotografie sprach.


Das Frankfurter Fotografie Forum hat ein Banner mit diesem Bild erworben, nachdem es anlässlich des 25-jährigen Jubiläums der deutschen Wiedervereinigung im Herbst 2015 das Stadtbild Frankfurts mitgeprägt hatte. Das Heinrich-von-Gagern-Gymnasium hat sich beim Frankfurter Fotografie Forum erfolgreich darum beworben, das Banner als Leihgabe für drei Jahre präsentieren zu dürfen. Nun ist es am B-Bau montiert.
Unser herzlicher Dank gilt Frau Barbara Klemm und dem Frankfurter Fotografie Forum für dieses großartige, großformatige und großzügige Geschenk.

Podiumsgespräch mit Barbara Klemm

veranstaltung mit Barbara Klemm_05

Am Mittwoch um 19:30 Uhr versammelten sich viele Oberstufenschüler, Ehemalige, Lehrer und Eltern in der Aula unseres Heinrich-von-Gagern-Gymnasiums, um das Podiumsgespräch mit Barbara Klemm zu verfolgen.
Das Gespräch führten an diesem Abend Frau Vollrath sowie die Schüler Sophie Grapentin, Rianna Rogge und Wilhelm Unkelbach aus der Q3.
Nach der äußerst herzlichen Willkommensrede, in der sich Herr Mausbach als ein „Groupie“ von Barbara Klemm outet, beginnt das Gespräch vor vollem Haus.
Zuerst scheinen die Schüler bei ihren Fragen noch nervös, allerdings legt sich diese Nervosität bald.
Barbara Klemm beantwortet alle Fragen mit großer Geduld, Souveränität und Humor und verhält sich damit eher wie ein Fernsehstar, als eine Frau, die von sich selbst sagt, dass es für sie als Photographin wichtiger sei, sich im Hintergrund zu halten, als sich im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit zu bewegen.
Sie gibt interessierten Photographen den Tipp, dass sie sich um ein gutes Verhältnis mit der zu photographierenden Person bemühen sollen.

Veranstaltung mit Barbara Klemm

Nach dem Gespräch haben alle nochmal die Chance sich persönlich mit Frau Klemm zu unterhalten, dazu hat man die Möglichkeit sich ein Exemplar ihrer Bücher signieren zu lassen.
Das SV-Team schenkte Wein und Sekt aus.
Ein besonderer Dank gilt den drei Schülern und Frau Vollrath, die das Gespräch führten und Herrn Scholder, der sich um die technische Untermalung kümmerte.