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Methodentag „Präsentieren“

Grundlegende und weiterführende Kenntnisse über das Erstellen und Halten von Präsentationen sowohl im schulischen – bspw. im mündlichen Abitur – als auch im späteren beruflichen Alltag sind von immer größerer Bedeutung. Aus diesem Grund schulen wir die Schüler:innen unserer Schule bereits ab der 7. Klasse im Informatikunterricht im Umgang mit verschiedenen Arbeitsprogrammen und üben auch das Präsentieren über die gesamte Schullaufbahn in verschiedenen Fächern hinweg kontinuierlich.

Um unseren SchülerInnen darüber hinaus vertiefende Fertigkeiten zu vermitteln, hat die gesamte Jahrgangsstufe Q1 auch in diesem Schuljahr an einem Methodentag teilgenommen. In Kleingruppen wurde durch die Kolleginnen und Kollegen eine Schulung zum Thema „Präsentationen“ durchgeführt. Durch diesen gemeinsamen Tag ist das Lernen in einem anderen Kontext möglich, es ist bewertungsfrei und fördert zudem den Austausch der Schülerinnen und Schüler untereinander.

Zunächst wurden durch einen Einstiegsvortrag durch Herrn Czudai allgemeine Informationen zum Abitur und den einzelnen Prüfungsformaten gegeben. 

In den kleinen Teams wurden dann grundlegende Fertigkeiten im Umgang mit Präsentationsprogrammen erlernt, vertieft und abschließend diskutiert. Thematisiert wurden u.a. die sinnvolle Gestaltung von (digitalen) Folien, Sonderfunktionen der verwendeten Programme Powerpoint und Keynote. Zusätzlich wurden auch Regeln und Rhetorik-Tipps für das Halten von Präsentationen gegeben.

Als Orientierung für Präsentationen in der Oberstufe allgemein, dem Abitur und darüber hinaus dient der schulinterne „Leitfaden Präsentationen“, in dem die wichtigsten Inhalte des heutigen Tages zusätzlich verschriftlicht sind. Dieser stellt eine hilfreiche Unterstützung für das Halten von Präsentationen allgemein bzw. die Präsentationsprüfung dar.

Am Ende des Tages präsentierten sich die Schülerinnen und Schüler gegenseitig schöne und kreative Ergebnisse, die eine gute Ausgangsbasis für künftige Präsentationen sind.

Text: Iris Hofmann

Bilder: Iris Hofmann

„Einigkeit und Recht und Freiheit“ – Ein-Mann-Theaterstück zur Revolution von 1848/49

40 Jahre in 40 Minuten – das erreicht Tino Leo mit seinem ‚Histotainment‘, einer unterhaltsamen Art der Geschichtsvermittlung. Mit einer Mischung aus Leidenschaft und Geschicklichkeit schlüpfte der Schauspieler am 28. Juni 2023 in die Haut von zehn faszinierenden Charakteren der Revolution von 1848/49 und entfesselte die vergessenen Stimmen der Geschichte auf der Bühne des Heinrich-von-Gagern-Gymnasiums. Das Ein-Mann-Theaterstück “Einigkeit und Recht und Freiheit” verzauberte uns Zuschauer mit einer atemberaubenden Reise in die Tiefen der Revolution von 1848/49, die geprägt war von Hoffnung, Aufbruch und Enttäuschung.

Der Schauspieler war mal der österreichische Staatskanzler Clemens von Metternich, mal der preußische Revolutionsverhinderer, König Friedrich Wilhelm IV. oder auch der Namensgeber unserer Schule – Heinrich-von-Gagern. Sie alle erlebten diese Jahre auf ganz unterschiedliche Weise, ob in Berlin, Wien oder Frankfurt. Er offenbarte die zerrissenen Seelen jener Menschen, die vor 175 Jahren den Mut hatten, für Einigkeit, Recht und Freiheit zu kämpfen.

Die Bühne verwandelte sich in einen Schmelztiegel der Emotionen, als Tino Leo in die Rolle von Joseph Adam von Itzstein schlüpfte, einem unbekannten Helden der Revolution von 1848. Von der Hoffnung getragen, dass sich die Verhältnisse ändern würden, musste Itzstein sein geliebtes Deutschland verlassen und auf der Flucht vor dem Vorwurf des Hochverrats sein Leben aufs Spiel setzen. Mit einem virtuosen Sprung in die Vergangenheit führte uns Tino Leo durch die Zeit des Wiener Kongresses und des Hambacher Fests, um gemeinsam mit den Figuren der Geschichte die Höhen und Tiefen der Revolution zu erleben – von Momenten inniger Brüderlichkeit bis hin zu den Schatten des Scheiterns.

Wir Zuschauer waren gebannt, als Tino Leo zwischen den Charakteren wechselte, ohne Kostümwechsel oder aufwändige Requisiten. Sein Spiel war ein Wechsel zwischen leisen Momenten und kraftvollen Ausbrüchen, zwischen sanften Tönen und donnernden Worten. Der Schauspieler entfachte das Feuer der Revolution auf der Bühne und ließ es in den Herzen des Publikums entflammen.

Nach dem beeindruckenden Schauspiel folgte eine anregende Fragerunde, in der wir Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit hatten, uns mit Tino Leo über seine Berufung als ‚Histotainer‘ auszutauschen. Interessiert lauschten wir seinen Erzählungen über die historische Recherche und die vielen inspirierenden Quellen, die er für das Stück nutzte.

Das Ein-Mann-Theaterstück “Einigkeit und Recht und Freiheit” eröffnete uns Schülerinnen und Schülern einen eindrucksvollen Zugang zur Revolution von 1848/49. Inmitten des fesselnden Schauspiels konnten wir die Bedeutung von Demokratie und Freiheitsrechten hautnah erfahren. Aus der Retrospektive tauchte Tino Leo immer wieder ein in die wechselhaften Zeiten, in der die Revolutionäre viel aufs Spiel setzten, damit wir heute frei leben können. Das Stück verdeutlichte auf eindringliche Weise, dass die Errungenschaften der Vergangenheit, für die die Revolutionäre von 1848/49 ihr Leben riskierten, auch heute noch von unschätzbarem Wert sind.

Das Heinrich-von-Gagern-Gymnasium dankt Tino Leo für seine eindrucksvolle Darbietung der Geschichte. Sicherlich lebt die eine oder andere Erinnerung an dieses Theaterstück in den Herzen der Zuschauer weiter und inspirieren uns, zu mutigen Hütern der Einigkeit, des Rechts und der Freiheit zu werden …

Fotos: Enrico Sauda (Frankfurter Neue Presse)
Text: Matteo R. Cornelli, Q2 (AG Schülerredaktion)

Nachhilfebörse 2023/2024

Im kommenden Schuljahr wird es erneut die Nachhilfebörse geben, welche das Finden von Nachhilfelehrerinnen und Nachhilfelehrern innerhalb der Schulgemeinde vereinfachen soll. Die Nachhilfebörse ist hier zu finden und wird von mir, Matteo Cornelli aus der jetzigen Q2, organisiert.

Bei Fragen jeglicher Art können Sie sich bzw. könnt Ihr euch gerne an mich wenden. Am besten melden sich Schülerinnen und Schüler, die interessiert wären, Nachhilfe zu geben, bereits vor Schulanfang an mich, damit das Finden von Nachhilfelehrern nach den Sommerferien reibungslos klappt. Meine E-Mail ist unter dem obigen (ersten) Link zu finden.

Germany – here we come! – Endlich wieder Besuch aus Amerika!

Nachdem es Anfang 2022 noch durchaus gewagt war, einen Austausch für den Herbst in die USA zu planen, konnten wir uns im zweiten Halbjahr entspannt auf den Gegenbesuch freuen. Und deshalb war es dieses Schuljahr besonders schön, dass nicht nur unsere Schüler im ersten Halbjahr unsere Partnerschule in Wausau, Wisonsin besuchen durften, sondern im zweiten Halbjahr auch Schülerinnen und Schüler aus den Staaten bei uns zu Besuch waren. 

Schon während der Vorbereitungen merkte man den immer noch anhaltenden positiven Spirit unseres Besuchs im Herbst, denn die amerikanischen Gastschüler hatten sich sofort mit ihren bereits bekannten Gagernschülern für den Austausch gefunden. So stand ähnlich wie für die deutschen Schüler in den Staaten auch für die amerikanischen Schüler in Deutschland die Begegnung mit Land und Leuten absolut im Vordergrund und es wurden dadurch weit wichtigere Erfahrungen gesammelt als bei einem typischen Sightseeing Urlaub. Und das, obwohl mit dem Gutenberg Museum in Mainz, dem Kölner Dom, natürlich der Stadt Frankfurt (Danke, Frau Hofmann!), einer Radtour durch die Schwanheimer Düne und dem längsten Barfußpfad Deutschlands in Bad Orb natürlich auch ein umfassendes Programm geboten wurde. 

Beim Abschlussgrillen auf dem Schulhof freuten sich Schüler, Eltern und Lehrer gemeinsam über die tollen zwei Wochen und die wertvollen Erfahrungen, die sie im Rahmen dieses Programms machen konnten. 

Wir sind daher allen beteiligten Eltern für die unkomplizierte, aber dennoch tatkräftige Unterstützung vor und während des Austauschs dankbar und freuen uns sehr, mit Anna Fischer eine engagierte neue Kollegin in Wausau zu haben, mit der wir die Partnerschaft zwischen unseren Schulen weiterleben lassen können!

Text: Georg Probst; Fotos: Iris Hofmann und Georg Probst.

Spannender Dialog mit Theologen: Schülerinnen und Schüler der Q2 stellen herausfordernde Fragen an Professor Matthias Clausen

Dr. Matthias Clausen, Professor für Systematische Theologie und Homiletik an der Evangelischen Hochschule Tabor in Marburg, stand den Schülerinnen und Schülern der Q2 Rede und Antwort zu Fragen rund um den christlichen Glauben. Ausgehend von einem Vortrag zur Theodizeefrage (Wie kann Gott angesichts des Leides in der Welt zugleich allmächtig und allgütig sein?), bereiteten die Schülerinnen und Schüler eine Vielzahl von Fragen vor, die über die Theodizeefrage hinausgingen. Es wurden Themen wie die Vereinbarkeit von Naturwissenschaft und Glaube, die Möglichkeit der Auferstehung Jesu von den Toten, die Existenz einer wahren Religion und die Wörtlichkeit der Bibel diskutiert. Auch die Frage, ob der Kapitalismus mit dem Christentum vereinbar sei, wurde erörtert. Dabei wurde deutlich, dass Glauben und Denken sich nicht ausschließen, sondern vielmehr ergänzen können.

Professor Clausen bescheinigte den Schülerinnen und Schülern ein hohes Niveau in ihren Fragen und betonte, dass sie damit gut vorbereitet wären, um an einer Universität zu studieren.

Die Schülerinnen und Schüler bedanken sich herzlich für das anregende Gespräch.

Vorstellung der Leistungskurse: Bericht zum Tag der offenen Tür (Teil II)

„Was soll ich bei den LK-Wahlen beachten?“ – die Wahl der Leistungskurse ist eine wichtige Entscheidung für Schülerinnen und Schüler, die sich auf das Abitur vorbereiten. Um ihnen bei dieser Entscheidung zu helfen, hatten die Schülerinnen und Schüler der E-Phase am Tag der offenen Tür die Möglichkeit, sich über die verschiedenen Leistungskurse zu informieren.

Dazu haben die Q-Phase-Schülerinnen und -Schüler an verschiedenen Ständen ihre Kurse vorgestellt und alle wichtigen Informationen zu den Inhalten und Anforderungen der Kurse bereitgestellt.

Sie standen als Experten zur Verfügung und beantworteten alle Fragen. Dabei konnten sie auch von ihren eigenen Erfahrungen und Eindrücken aus den Leistungskursen berichten und den Schülerinnen und Schülern so wertvolle Einblicke in die Kurse geben. Auch die Lehrerinnen und Lehrer waren anwesend konnten individuelle Beratung anbieten und den E-Phaslern bei der Entscheidungsfindung helfen.

Die Schülerinnen und Schüler der E-Phase haben sich umfassend über die verschiedenen Leistungskurse informieren können und so sicherlich eine solide Basis für ihre Entscheidung bei den LK-Wahlen im Sommer erhalten.

Text: Matteo Roberto Cornelli, Q2 (AG Schülerredaktion)


Fotos: Schülerinnen und Schüler der AG Schülerredaktion

Methodentag „Facharbeiten“ für die gesamte Jahrgangsstufe Q2

Im Rahmen zweier Methodentage erhalten alle unsere Schüler*innen der Qualifikationsphase eine Einführung in die Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens und damit verbunden eine intensive Vorbereitung auf abiturrelevante Aufgabenformate.

In dieser Woche fand der zweite Tag zum Thema „Facharbeiten“ statt, nachdem im Herbst bereits ein Methodentag zum Thema „Präsentationen“ durchgeführt worden war.

In Kleingruppen wurde der sichere Umgang mit Textverarbeitungsprogrammen thematisiert. Diese Fähigkeit ist sowohl im schulischen Zusammenhang – bspw. beim Verfassen einer Facharbeit oder dem Praktikumsbericht – als auch im späteren beruflichen Alltag von großer Bedeutung. Daher wird der Umgang mit verschiedenen „Office“-Programmen auch bereits ab der 7. Klasse im Informatikunterricht erlernt und das Verfassen kleinerer Texte am PC über die gesamte Schullaufbahn hinweg kontinuierlich geübt.

Der komplette Jahrgang der Q2 wurde in insgesamt 7 Gruppen von 17 KollegInnen und zwei Abiturienten (vielen Dank an alle!) mit großem Einsatz betreut.

Nach einer allgemeinen Einführung durch unsere Oberstufenleiterin Frau Schneider wurden dann in kleinen Teams grundlegende Fertigkeiten im Umgang mit Textverarbeitungsprogrammen erlernt, vertieft sowie im Plenum diskutiert. Thematisiert wurden u.a. der sinnvolle Aufbau eines Dokumentes, Sonderfunktionen wie das Erstellen eines Inhaltsverzeichnisses, aber auch Regeln für die richtige Zitierweise im Rahmen des Urheberrechts.

Wir hoffen, dass unsere Schüler*innen von den Ergebnissen des Methodentrainings für ihre gesamte Arbeit in der Oberstufe und darüber hinaus profitieren können.

Text und Fotos: Iris Hofmann

“Als Familie war man immer im Spannungsfeld und am Ende fliegt dein Weltbild in die Luft”

Heute fand die Fahrt der sechs Geschichtskurse der Q3 (Ba, Czu, Ho, Ob, Pfl, Plo) zum westlichsten Punkt der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze, Point Alpha, statt. An diesem Ort ist auch heute noch unmittelbar nachvollziehbar, wie sich im sogenannten „Fulda-Gap“ NATO und Warschauer Pakt direkt gegenüberstanden.
Im Rahmen der Exkursion erhielten die Schülerinnen und Schüler eine Führung über das Gelände eines ehemaligen Grenzpostens, erkundeten die Grenzanlagen der DDR, die über die Jahrzehnte hinweg immer unüberwindbarer gesichert wurden, und folgten gebannt den bewegenden Erfahrungen von Zeitzeugen.
Der ehemalige unmittelbar an der Grenze gelegene Stützpunkt der U.S. Streitkräfte, welcher der Gedenkstätte heute seinen Namen gibt, ist weitgehend im Originalzustand erhalten – inklusive militärischer Fahrzeuge und Hubschrauber. In den ehemaligen Baracken befindet sich heute eine Ausstellung zur Geschichte des Ost-West-Gegensatzes.

Das Museum im „Haus an der Grenze“ zeigt hingegen die Geschichte der deutsch-deutschen Teilung und Wiedervereinigung. Hier können u.a. Fluchtgeschichten und der Aufbau der Mauer nachvollzogen werden.


Eine Zeitzeugin berichtete unseren SchülerInnen sehr kritisch über ihre Jugend in der DDR und die Erlebnisse ihrer Eltern und Großeltern.

Es habe keine Reisefreiheit gegeben, Passierscheine für innerländische Reisen seien nötig gewesen. Oft habe aber nicht die gesamte Familie gemeinsam reisen dürfen, um die Flucht von vornherein unattraktiv zu machen.

Sie erinnert sich an Westpakete mit besonderen Waren (Waschmittel, Seifen, Schokoladen, Gummibärchen), die besonders langsam verbraucht wurden.
Auch innerhalb der Familien habe es oft keine komplette Offenheit geben können, die Kinder sollten möglichst unbedarft aufwachsen und man hatte Sorge vor dem Zugriff des Staates. Die Indoktrination habe schon im Kindergartenalter durch das Schaffen eines Feindbildes und Uniformierung ab Klasse 1 begonnen. 

Sie berichtet, dass Kinder, deren Eltern besonders christlich oder systemkritisch eingestellt waren, die Uniform nicht mehr tragen durften, öffentlich ausgegrenzt wurden und dass es zur „staatlich verordneten Ausgrenzung“ kam.

In Kaderschmieden, der sog. „Pinonierrepublik“ wurden gute und systemangepasste Jugendliche vertiefend indoktriniert und spielerisch militärisch ausgebildet. Hier sei die wahre Intention nicht leicht zu erkennen gewesen.


Die Bilder von ausreisenden DDR-Bürgern ab 1988 führten in der Gesellschaft zunehmend zu einem Umdenken, die Stigmatisierung anderer Bürger als „Feind“ schien nicht schlüssig zu sein. Man begann zu hinterfragen und informierte sich nach 1989 auf vielfältige Weise. 

Auch durch die Einsicht ihrer Mutter in ihre Stasiakten nach 1989 wurde deutlich, dass sich in der DDR nicht ans Briefgeheimnis gehalten wurde. So wurde beispielsweise der gesamte Briefverkehr zwischen der Patin im Westen und ihrer Mutter im Osten geöffnet.  Einige Geschenke seien nicht beim Empfänger angekommen.

Für unsere Zeitzeugin konkret sei nach dem Mauerfall „ihr Weltbild in die Luft geflogen“. Daher warnt sie die Jugendlichen eindringlich davor, sich zu schnell begeistern zu lassen und kritisch zu bleiben.

Text: Iris Hofmann, Fotos: Jan Czudai und Iris Hofmann

Methodentag „Präsentieren“ für die gesamte Jahrgangsstufe Q1

Es hat sich gezeigt, dass grundlegende und weiterführende Kenntnisse über das Erstellen und Halten von Präsentationen sowohl im schulischen – bspw. im mündlichen Abitur – als auch im späteren beruflichen Alltag von immer größerer Bedeutung sind. Aus diesem Grund werden die Schüler:innen unserer Schule bereits ab der 7. Klasse im Informatikunterricht im Umgang mit verschiedenen Arbeitsprogrammen geschult und auch das Präsentieren wird über die gesamte Schullaufbahn in verschiedenen Fächern hinweg kontinuierlich geübt.

Um unseren Schülerinnen und Schüler darüber hinaus vertiefende Fertigkeiten zu vermitteln, hat die gesamte Jahrgangsstufe Q1 auch in diesem Schuljahr an einem Methodentag teilgenommen. In Kleingruppen wurde durch die Kolleginnen und Kollegen und unter Mitwirkung von Schülern der Q3 (vielen Dank!) eine Schulung zum Thema „Präsentationen“ durchgeführt. Durch diesen gemeinsamen Tag ist das Lernen in einem anderen Kontext möglich, es ist bewertungsfrei und fördert zudem den Austausch der Schülerinnen und Schüler untereinander.

Zunächst wurden durch einen Einstiegsvortrag allgemeine Informationen zum Abitur und den einzelnen Prüfungsformaten gegeben. 

In den kleinen Teams wurden dann grundlegende Fertigkeiten im Umgang mit Präsentationsprogrammen erlernt, vertieft und abschließend diskutiert. Thematisiert wurden u.a. die sinnvolle Gestaltung von (digitalen) Folien sowie Sonderfunktionen der verwendeten Programme Powerpoint und Keynote. Zusätzlich wurden auch Regeln und Rhetorik-Tipps für das Halten von Präsentationen gegeben.

Als Orientierung für Präsentationen in der Oberstufe, das Abitur und darüber hinaus dient der schulinterne „Leitfaden Präsentationen“, in dem die wichtigsten Inhalte des heutigen Tages zusätzlich verschriftlicht sind. Dieser stellt eine hilfreiche Unterstützung für das Halten von Präsentationen allgemein bzw. die Präsentationsprüfung dar.

Am Ende des Tages stellten sich die Schülerinnen und Schüler ihre schönen und kreativen Ergebnisse vor, die eine gute Ausgangsbasis für künftige Präsentationen sind.

Abitur – und dann? Rotary-Berufsinformationsabend

Am 8. November 2022 wurde von dem Frankfurter Rotary Club wie bereits vor der Pandemie ein Berufsinformationsabend veranstaltet. Über 100 inspirierende und interessante Persönlichkeiten – darunter auch unser Oberstudiendirektor Herr Dr. Köhler – konnten uns dabei einen direkten Einblick in die verschiedensten Arbeitswelten geben. Ob Schulleiter, Stiftungsmanagerin oder Chirurg – es waren wirklich alle Berufsfelder vertreten!

Das Event fand zwischen 18:00 und 20:30 Uhr in den zwei großen Sälen der Industrie- und Handelskammer statt. Ähnlich wie bei der Wundernova-Veranstaltung im vergangenen Monat (den Bericht dazu finden Sie hier) befand sich immer ein Referent an einem Tisch und erzählte uns von seinem Lebensweg. Die Berater zeigten Berufsperspektiven auf und gaben ihren eigenen Erfahrungsschatz weiter, um uns eine Orientierungshilfe bei unserer Berufswahl zu geben. Sie standen uns dabei auf Augenhöhe Rede und Antwort und gaben uns auch die Möglichkeit, ganz individuelle Fragen zu stellen.

Mir persönlich hat die große Vielfalt an verschiedenen Berufsgruppen gefallen. Auch wenn wir leider nicht die Zeit hatten, mit allen Beratern ins Gespräch zu kommen, haben sich einige sehr interessante Gespräche ergeben. Besonders gegen Ende der Veranstaltung war die Gesprächsatmosphäre etwas persönlicher und man konnte sogar mitunter die Kontaktdaten mit einigen Referenten austauschen.

Es war definitiv eine gewinnbringende Veranstaltung, die uns mittels authentischer Berufsinformationen Impulse gegeben hat, wohin der Weg nach dem Abitur führen könnte, und uns gezeigt hat, dass Arbeit auch Begeisterung hervorrufen kann!

Text: Matteo Roberto Cornelli, Q1 (AG Schülerredaktion)