Beiträge

Digitale Adventsbesinnung 2021

Making of… 

Am Montag, dem 22.11.2021 waren wir, Tyreece, Johanna, Selma und ich, zusammen mit Frau Beul-Ring, Herrn Dr. Quirmbach, Frau Rover und Frau Hauk rund um den Dom unterwegs, um ein Video für die Adventsbesinnung aufzunehmen. Es hat sehr viel Spaß gemacht, weil auch der Videojournalist, Herr Keßler, und sein Team sehr witzig waren und uns immer unterstützt haben, unsere Aufnahmen zu verbessern. Wir haben auf dem Weihnachtsmarkt, am Dom und im Haus am Dom sowie am Main gedreht. Wir waren sehr aufgeregt und haben uns aber auch unheimlich auf die Aufnahmen gefreut. Alle haben ihre Beiträge klasse vorgetragen. Wir brauchten mehrere Wiederholungen, bis wir und vor allem das Kamerateam komplett damit zufrieden waren. Und am Ende gab es für alle leckere Lebkuchen. 

Fabian Wittstock / Film & Fotos: Timo Michael Keßler

Eindrücke

Johanna: Herr Keßler und das Team vom Religionspädagogischen Amt waren sehr freundlich und haben auch keinen Druck gemacht, wenn etwas nicht funktioniert hat. Und das ist bei mir oft passiert 😉 Ich würde es aber nochmal machen … 

Tyreece: Ich fand alle sehr nett. Und wenn wir uns versprochen haben, konnten wir es wiederholen. Das war gar kein Problem. Es war eine klasse Erfahrung! 

Selma: Diese tolle Atmosphäre und die aufmunternden Worte waren super! Es hat viel Spaß gemacht und ich würde es immer wieder machen! Vielen Dank, dass ich dabei sein durfte. Hoffentlich im nächsten Jahr wieder! 

Impuls zum 1. Advent

Rohan ist Schüler der 9. Jahrgangsstufe am Adorno-Gymnasium. Das Adorno-Gymnasium ist wie wir MISEREOR-Partnerschule und Verbraucherschule. Die digitale Adventsbesinnung ist in Kooperation zwischen unseren Schulen entstanden. 

Judentum in Frankfurt kennenlernen – Ein Besuch in der Westend-Synagoge

Liebe Schülerinnen und Schüler,

heute wollen wir euch über unseren Besuch in der Synagoge am 3.11.21 berichten. Los ging es in der 3. Stunde. Als alle da waren, fuhren wir zusammen mit der U6 vom Zoo bis zum Westend. Als wir dort ankamen, mussten wir nur noch ein kleines Stück bis zu unserem Ziel laufen. 

Das erste was wir gesehen haben, war ein kleines Häuschen, wo „Polizei“ draufstand. Das hat uns sehr beeindruckt, da wir nicht mit so starken Sicherheitsvorkehrungen gerechnet hatten.

Als wir dann in der Synagoge waren, kam auch schon unsere Führerin. Doch bevor wir mit der Führung anfingen, bekamen alle Jungs erstmal eine Kippa (eine Kopfbedeckung), welche die Jungs und Männer in der Synagoge tragen müssen. 

Die Führerin erzählte uns viel über das Judentum und was wir besonders interessant und zugleich beeindruckend fanden, war, dass diese Synagoge als eine der wenigen den Zweiten Weltkrieg überstanden hatte.

Nun durften wir endlich in den wohl allerschönsten Raum der Synagoge: den Gottesdienstraum. Hier beeindruckten uns vor allem die faszinierenden Dekorationen und Malereien. Nachdem wir diese bestaunt hatten, war die Führung auch schon vorbei. 

Zurück ging es dann wieder mit der U-Bahn.

Es war ein spannender und interessanter Ausflug.

Vielen Dank an Herrn Baum, der uns diesen ermöglicht hat.

Rosalie und Carlotta (Klasse 6a) 

Besuch im Opel-Werk

Besuch im Opelwerk

von Kiara Segeth

Von der Nähmaschine bis zum elektrischen CORSA-E – Unser Besuch bei Opel in Rüsselsheim 

Die Tour durch das Opelwerk als eine Zeitreise zu betrachten, ist nicht sehr weit hergeholt. Opel fing mit der Produktion von Nähmaschinen und Fahrrädern, welche damals noch sehr modern waren, an. Als die Zeit der Autos kam, war der Gründer Adam Opel zwar schon längst verstorben, jedoch setzen seine Frau und seine fünf Söhne seine Arbeit fort. Diese ganze Entwicklung der Produkte der Firma sind im Klassik-Ausstellungsgebäude wunderbar zu bestaunen, wo auch das Schießen von Fotos erlaub ist. Der jetzigen Produktion kann man ebenfalls über die Schulter schauen, in der man nach einem kurzen Einführungsfilm zunächst einmal die Blechpresse besichtigen kann. Dabei werden die Bleche geschnitten und anschließend geformt. Dies wird beinahe nur von Arbeitern kontrollierten Maschinen ausgeführt, weshalb wir wenige Menschen zu Gesicht bekamen. Als nächstes konnten wir miterleben, wie das Innengerüst eines Autos mit Tür- und Fensterrahmen ebenfalls von Maschinen zusammengesetzt und zusammengeschweißt wurde. Danach wurden die Teile des Autos durch das Eintauchen für bis zu acht Stunden in einem Becken voller Lack eingefärbt. Darauf erfolgt die „Hochzeit“, in welcher Chassi und Karosserie zu einem werden und alle restlichen Teile an dem Auto angebracht werden. Dies erfolgt durch Gruppenarbeit, wobei eine Gruppe fünf professionell ausgebildete Arbeiter beinhaltet. Von diesen verfolgen vier bis hin zur Pause mit einer fließbandähnlichen Produktionsweise immer dieselbe Arbeit. Nach der Pause wird getauscht. Der fünfte der Gruppe ist der Gruppensprecher. Sobald er seine Musik, welche durch ein von den Arbeitern bei gemachten Fehlern gezogenes Seil ausgelöst wird, hört, macht er sich auf den Weg dieses Problem zu lösen. Auch wenn ein Mitarbeiter krank ist oder mal auf Toilette muss springt dieser ein. Der letzte Schritt ist die Überprüfung des neu produzierten Autos. Hierbei werden diese auf unterschiedlichen Böden getestet und von professionellen Fachleuten auf kleinste Fehler bei der Produktion, sowie bei der Beschleunigen und dem Bremsen überprüft. Nun kann das Auto nach insgesamt 16 Stunden Produktionszeit für den Verkauf bereit gestellt werden.