Beiträge

„Gemeinsam Klasse sein“

Ende Oktober fanden in allen fünften Klassen die Projekttage „Gemeinsam Klasse sein“ statt, in welchen es um Mobbingprävention ging. Am ersten Tag wurde als erstes eine Umfrage in meiner Klasse gemacht. In dem Fragebogen wurden uns Fragen zum Klassenklima und zur Schule generell gestellt. Als nächstes schauten wir einen Film, der von einer Schulklasse handelte, in welcher ein Mädchen von der ganzen Klasse geärgert wird. Zu diesem Film bearbeiteten wir im Anschluss einige Arbeitsblätter. Nach den Arbeitsblättern besprachen wir, was Mobbing überhaupt ist und welche Rollen die verschiedenen Personen spielen.

Dabei kamen wir zu folgenden Ergebnissen: Mobbing ist, wenn eine Person über einen längeren Zeitraum von mehreren Personen geärgert wird. Die Person, die gemobbt wird, ist die betroffene Person, diejenigen, die eine Person mobben, sind die Akteure, diejenigen, die nicht ganz ärgern, aber zum Beispiel mitlachen, sind die Mitläufer und Mitläuferinnen, und die größte Gruppe ist die der Zuschauer und Zuschauerinnen, welche nicht mitärgern, aber auch nicht helfen. Allgemein gilt: Es gibt bei Mobbing keine Unbeteiligten. 

Zwischendurch spielten wir noch ein Spiel, bei dem man sich in die verschiedenen Charaktere aus dem Film hineinversetzen musste. Als letztes lernten wir noch den Unterschied zwischen einem Konflikt und Mobbing. Er lautet: Mobbing geschieht über einen längeren Zeitraum, während ein Konflikt meistens nur ein bis zwei Tage geht. Dazu spielten wir noch ein Spiel, bei dem immer eine Situation vorgelesen wurde und man sich dann entweder zu dem Schild „Konflikt“ oder zum Schild „Mobbing“ stellen mussten. Zum Abschluss spielten wir noch ein Kooperationsspiel, bei dem wir uns drei Bälle in einer bestimmten Reihenfolge zuwerfen mussten, während die Zeit gestoppt wurde.

Am zweiten Tag ging es um Handlungsmöglichkeiten gegen Mobbing. Dazu spielten wir in Dreier- und Vierergruppen Rollenspiele, in denen es darum ging, ein Gespräch zwischen vier Freunden nachzuspielen, bei dem es darum ging, dass eine Person nicht weiß, ob sie das gemobbte Kind, die Akteure, beide oder gar keinen von beiden zu ihrer Party einladen soll. Dabei kamen wir zu unterschiedlichen Lösungen.

Wir besprachen auch, was man gegen Mobbing tun kann. Hier sind ein paar Beispiele: Einschreiten; Akteure, Mitläufer, betroffene Person oder Erwachsene ansprechen; sich mit anderen aus der Klasse besprechen; Nachrichten speichern (bei Cybermobbing) und mit der betroffenen Person spielen, arbeiten und ihr signalisieren, dass sie wichtig ist. Im Anschluss darauf klärten wir noch, was einen Streit anfeuert (z. B. provozieren) und was einen Streit hemmt (z. B. Kompromisse schließen). Zum Abschluss der Projekttage mussten wir uns, ohne zu sprechen, nach Anfangsbuchstaben und – ein wenig schwerer – nach Geburtstag, aufreihen. Dann waren die Projekttage „Gemeinsam Klasse sein“ zu Ende.

Text: AG Schülerredaktion: Max Rösler (5c)

Feierliche Einschulung unserer neuen Schüler

Von Heinz-Georg Ortmanns

In jedem Jahr stellt die Einschulungsfeier ein besonderes Ereignis dar – die Schulgemeinde empfängt mit ihren jüngsten Mitgliedern ja ihre Zukunft und für die neuen Schüler beginnt mit dem Wechsel aufs Gymnasium ein wichtiger neuer Lebensabschnitt.

Unsere Schule bemüht sich daher traditionell, den neuen Schülerinnen und Schülern die Gewissheit zu vermitteln, sich für die richtige Schule entschieden zu haben, an der sie willkommen sind. Um das Ansteckungsrisiko so klein zu halten wie möglich, wurde jede Klasse einzeln eingeschult, so dass für jede Familie viel Platz zur Verfügung stand. Unter Leitung von Dr. Schmidt sorgte das kleine Orchester unter der Leitung von Dr. Schmidt mit gewohnter Meisterschaft für den ansprechenden musikalischen Rahmen. Im Anschluss wies der Orchesterleiter auf die zahlreichen Möglichkeiten hin, sich am reichen musikalischen Leben, für das das Gagern ja berühmt ist, zu beteiligen und sich  bei einer Vorführung von Instrumenten aus dem Fundus der Schule gegebenenfalls zum Erlernen eines neuen Instruments verführen zu lassen.

Flankiert von den Mentoren der Klasse nahmen die Klassenlehrer/innen mit großer Herzlichkeit die neuen Mitglieder ihrer Klasse in Empfang und versorgten sie mit dem Gagern-Button als Zeichen ihrer Zugehörigkeit zur Schulgemeinde. Dr. Köhler verwies in seiner herzlichen Ansprache darauf, dass viele Familien nach guten Erfahrungen mit der Schule uns immer wieder auch jüngere Geschwisterkinder anvertrauen, weil sie wissen, dass sehr viel unternommen wird, um die Schullaufbahn der Kinder erfolgreich zu gestalten. In diesem Sinne können sich die Sextaner 2021 ja schon einmal versuchsweise darauf einstellen, in den nächsten Jahren jüngere Geschwister mit der Kennerschaft der Routiniers durch die ihnen dann sicher schon höchst vertrauten Räume zu führen.

Herzlich Willkommen!

Am Dienstag, den 31. August, war es soweit. Wir durften unsere neuen Fünftklässlerinnen und Fünftklässler am HvGG begrüßen.

Vielen von Ihnen stand die Aufregung, aber auch die Vorfreude und gespannte Erwartung ins Gesicht geschrieben, manchen Eltern und Großeltern übrigens auch.

Aufgrund der pandemischen Lage mussten alle, die an der Einschulungsfeier teilnehmen wollten, also die Eltern, Großeltern, Geschwister, Freunde und natürlich unsere neuen Schülerinnen und Schüler am Eingang zur Schule nachweisen, dass sie geimpft, genesen oder getestet sind.

Außerdem konnte die Feier nicht gleichzeitig für alle vier Klassen stattfinden. Vielmehr gab es vier Feiern im Stundentakt. Dennoch gaben wir unser Bestes, unsere neuen Mitglieder der Schulgemeinde in einem möglichst festlichen und fröhlichen Rahmen zu begrüßen. Unser Direktor, Herr Dr. Köhler, begrüßte jede Schülerin und jeden Schüler mit einer Verbeugung. Das Unterstufenorchester unter der Leitung von Dr. Schmidt sorgte für die musikalische Begleitung.

Herr Dr. Köhler, hielt eine feierliche Willkommensrede, in der er betonte, dass die „Neuen“ ab sofort nicht am Gagern, sondern wie alle anderen Schülerinnen und Schüler das Gagern seien. Er versprach ihnen, im Falle irgendwelcher Probleme oder Sorgen stets für sie ein offenes Ohr zu haben. Als Unterpfand dieses Versprechens erhielten die Schülerinnen und Schüler den Gagern-Button, der einen symbolischen Schlüssel zu Herrn Köhlers Büro darstellt.

Zum Ende der Feier begrüßten die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer mit den Mentorinnen und Mentoren ihre neuen Schülerinnen und Schüler und begleiteten sie in den Klassenraum.

Auch noch einmal von dieser Stelle aus: ganz herzlich willkommen, viel Freude und spannende Erlebnisse bei uns!