Heinrich-von-Gagern-Gymnasium Frankfurt am Main

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Schüler des Heinrich-von-Gagern-Gymnasiums, Julian Heuschen, nimmt an der WWDC 2020 teil.

Letzte Änderung:
06.09.2020
Verantwortliche/r:
Thomas Pawletko

Schüler des Heinrich-von-Gagern-Gymnasiums, Julian Heuschen, nimmt an der WWDC 2020 teil.

Julian Heuschen hat die Austragung der diesjährigen Swift Student Challenge gewonnen und wurde als einer von weltweit 350 Schülern und Studenten zur diesjährigen WWDC 2020 (Worldwide Developer Conference) nach Kalifornien eingeladen.

Die diesjährigen Gewinner der WWDC-Scholarships kommen aus 41 unterschiedlichen Ländern. Die jungen Entwickler mussten vorab ein Projekt bei Apple einreichen und sich so für das Stipendium bewerben.

WWDC2020 Virtuell

Üblicherweise können sich die Gewinner eines WWDC-Stipendiums über ein Ticket für die Entwicklerkonferenz – das recht kostspielig ist – und die Übernahme der Übernachtungskosten freuen. Sie treffen in der Regel auch persönlich auf den ein oder anderen großen Namen von Apple. Leider war all das in diesem Jahr nicht möglich, und so hat Apple unter anderem ein neues virtuelles Format für die Scholarship-Gewinner etabliert.

Die Redaktion unserer Schulhomepage sprach mit Julian nach der Entwicklerkonferenz über seine Idee, die Konferenz und seine Ziele.



- Du hast dich für die Apple-Entwicklerkonferenz beworben. Warum?

Es dürfte der Traum vieler Jungentwickler sein, einmal nach Cupertino eingeladen zu werden. Zwar wusste ich, dass das in diesem Jahr wegen der Pandemie leider nicht gehen würde, aber ich wollte es trotzdem unbedingt einfach mal ausprobieren. Und natürlich möchte man sich gewissermaßen auch selbst testen...

- Die Fertigkeiten, die du dafür brauchst, hast du in der Schule gelernt?

Ich programmiere bereits seit vielen Jahren und habe mir diese Fertigkeiten überwiegend selbst beigebracht, schon bevor wir überhaupt das erste mal Informatik hatten.

- Mit welchem Projekt hast du dich beworben?

Ich habe mich in meiner Einsendung mit künstlicher Intelligenz, genauer mit der sogenannten “Image Classification” (also der automatisierten Analyse und Kategorisierung von Bildern) beschäftigt. Hierzu habe ich eine App geschrieben, die Bildmaterial von der iPad-Kamera kategorisiert. Ziel der App war es, anhand einer detaillierten Dokumentation des Quellcodes zu demonstrieren, wie der Einsatz sogenannter neuronaler Netze mittels der entsprechenden iOS-Frameworks effizient und einfach umgesetzt werden kann.

- Wegen der weltweiten Corona-Pandemie dürfte niemand nach Kalifornien reisen. Wie sah die diesjährige Konferenz aus?

Die diesjährige Konferenz war aus nahezu allen Gesichtspunkten außergewöhnlich. Zunächst sollte man hierzu wissen, wie die Konferenz normalerweise abläuft: Eine Woche lang finden im San Jose McEnery Convention Center sogenannte Sessions und Labs statt. Der Auftakt wird von einer Keynote gebildet, in der durch hochrangige Apple-Manager die neusten Features der Apple-Plattformen angekündigt werden. Dieser Keynote wohnen in der Regel mehrere tausend Zuschauer bei. Dieses Jahr war all das natürlich nicht ohne Weiteres möglich - daher wurde ein Großteil dessen ins Internet verlegt. Die Keynote, sowie einige weitere Events, fanden über Live-Streams statt. Das eigentlich Interessante sind jedoch die Sessions & Labs. Normalerweise haben Besucher der WWDC hier die Möglichkeit, sich direkt mit Apple-Ingenieuren und Entwicklern auszutauschen. Dieses Jahr gab es als Ersatz hierfür für uns Stipendiaten die Möglichkeit, persönliche Webex-Calls mit eben diesen Ingenieuren und Entwicklern zu verabreden. Natürlich sind all diese Angebote kein vollwertiger Ersatz für eine Vorort-Konferenz in Kalifornien, jedoch finde ich, dass angesichts der gegebenen Umstände das Bestmögliche umgesetzt wurde.

Wir gratulieren Julian zu seinem Erfolg!


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