Heinrich-von-Gagern-Gymnasium Frankfurt am Main

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Schuljahresbeginn/ Hygieneplan: Informationen von Dr. Köhler

Letzte Änderung:
16.08.2020
Verantwortliche/r:
Jan Czudai

Schuljahresbeginn/ Hygieneplan: Informationen von Dr. Köhler

Liebe Mitglieder der Schulgemeinde,

an allererster Stelle hoffe ich, dass Sie gemeinsam mit Ihren Familien in den vergangenen Wochen zumindest ein wenig Erholung finden konnten, nachdem das vergangene Schuljahr uns alle unvermittelt vor vollkommen neue Herausforderungen gestellt hat und vielfach mit erheblichen Belastungen und Sorgen verbunden war.

Auch das neue Schuljahr beginnt am Montag leider alles andere als normal und ist bereits jetzt von verschiedensten Unwägbarkeiten geprägt. Im Folgenden möchte ich Ihnen darlegen, wie wir am Gagern vor diesem Hintergrund die kurzfristig aktualisierten Hygieneregeln und die weiteren rechtlichen Vorgaben umsetzen werden. Ich bin mir dabei bewusst und bitte Sie zugleich um Verständnis, dass ich mit diesem Schreiben vermutlich weder alle Fragen, die sich in Bezug auf die Gestaltung des Schulbetriebs stellen, beantworten werden noch die ganz unterschiedlichen Vorbehalte, Bedenken und Sorgen, die in der Schulgemeinde sicherlich bestehen, gänzlich ausräumen kann. Es geht vielmehr darum, in aller Kürze und Prägnanz zu erläutern, wie wir versuchen, unter den gegebenen Bedingungen und Vorgaben einerseits bestmöglich die Gesundheit aller am Schulleben Beteiligten zu schützen und andererseits bestmöglich dem Anspruch auf Bildung gerecht zu werden sowie die Funktion der Schule als sozialen Anker zu erfüllen.

Für alle Schülerinnen und Schüler soll wieder ein geregeltes Klassen- und Kurssystem an fünf Tagen in der Woche in vollständigen Lerngruppen stattfinden. Das Abstandsgebot sowie die Begrenzung der Gruppengröße im Unterricht wurden daher aufgehoben. Umso größere Bedeutung haben folglich die übrigen Schutz- und Hygienemaßnahmen, die unten in aller Kürze dargestellt werden. Bis zu den Herbstferien soll der Unterricht im Klassen- wie im Kurssystem vor allem drei wesentlichen Zielen dienen:
 

  1. Die Ausgestaltung der Schule als sozialen Anker durch Stärkung des Miteinander und Füreinander in den einzelnen Klassen und Kursen
  2. Die Nacharbeit der wesentlichen Inhalte des vergangenen Schulhalbjahres in den einzelnen Klassen und Kursen (sofern erforderlich)
  3. Die Sicherstellung aller notwendigen Voraussetzungen und pädagogischen Leitlinien für einen abermaligen (Teil)Fernunterricht

 
Schutz- und Hygienemaßnahmen

  • Das Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen ist auf dem Schulgelände (vor, während und nach dem Unterricht sowie in den Pausen) grundsätzlich verpflichtend. Allein im Unterricht gilt diese Pflicht nicht, um eine Durchfeuchtung der Bedeckungen zu vermeiden und eine pädagogische Interaktion zu ermöglichen. Selbstverständlich darf aber auch hier eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden.
  • Es sind – wo immer möglich – 1,5 Meter Abstand zu anderen Menschen zu halten.
  • Jegliche Berührungen (nach Möglichkeit auch des eigenen Gesichtes), Umarmungen sowie Händeschütteln sind grundsätzlich zu unterlassen.
  • Die bereits bekannte Husten- und Niesetikette ist stets zu beachten.
  • In allen Klassen, Kursen und Arbeitsgemeinschaften wird durch die Lehrkräfte dokumentiert, welche Schülerinnen und Schüler zugegen sind, um im Falle einer Infektion Kontakte und Infektionswege wirksam nachverfolgen zu können. Damit kann erreicht werden, dass sich etwaige Quarantänebestimmungen nicht auf die gesamte Schule auswirken, sondern nur auf die Gruppen, innerhalb derer ein Infektionsrisiko bestanden haben könnte.
  • Für Arbeitsgemeinschaften gilt jeweils ein eigener spezifischer Hygieneplan, der Ihnen auf Wunsch bekannt gegeben wird.
  • Alle Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte waschen sich unmittelbar nach jedem Betreten der Unterrichtsräume die Hände mit Seife für 20-30 Sekunden (alternativ können die Hände mit mitgebrachtem Händedesinfektionsmittel gereinigt werden). Alle Handwaschplätze in den Räumen und in den Toiletten sind mit Seifenspendern und Einmalhandtüchern ausgestattet. Aufgrund des zeitlichen Umfanges dieser gründlichen Händehygiene ist das Händewaschen in den Unterrichtsablauf zu integrieren.
  • Sofern keine erheblichen witterungsbedingten Gründe vorliegen, sind die Klassenräume durch vollständig geöffnete Fenster durchgängig querzulüften (mindestens aber mehrmals täglich über eine Viertelstunde sowie in jeder Pause). Diese Vorgabe wird für die Zeit nach den Herbstferien angepasst werden.
  • Auf dem Schulgelände gilt ein Verbot von Bewegungsspielen (u.a. Tischtennis, Basketball). Bälle etc. dürfen nicht in die Schule mitgebracht werden.
  • In den Pausen sollen möglichst nur Schülerinnen und Schüler einer Klasse miteinander in Kontakt kommen.
  • Öffentlich zugängliche Gegenstände wie Türklinken, Fenstergriffe oder Geländer sind möglichst nicht mit der vollen Hand bzw. den Fingern anzufassen (ggf. Ellenbogen benutzen).
  • Damit die Verpflichtung zum Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen auf dem Schulgelände auch in den Pausen eingehalten werden kann, ist das Essen und Trinken in den Unterrichtsablauf zu integrieren und auf dem übrigen Schulgelände grundsätzlich zu unterlassen. Die Regelung im Einzelnen nimmt die jeweilige Lehrkraft vor. Für die Cafeteria gelten Sonderregelungen, die Ihnen noch bekannt gegeben werden.
  • Personen mit einer Symptomatik, die auf eine COVID-19-Erkrankung hindeutet, dürfen die Schule nicht betreten. Bei Auftreten solcher Symptome während der Unterrichtszeit werden die betreffenden Schülerinnen und Schüler isoliert. Die Sorgeberechtigten werden informiert und es wird empfohlen, mit dem behandelnden Kinderarzt, dem Hausarzt oder dem kassenärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Telefonnummer 116 117 Kontakt aufzunehmen.
  • Ein Besuchsverbot der Schule gilt, wenn mindestens eines der relevanten, für COVID-19 typischen Symptome auftritt:   o Fieber (ab 38,0°C)   o Trockener Husten, d.h. ohne Auswurf (nicht durch chronische Erkrankung verursacht wie z.B. Asthma). Ein leichter oder gelegentlicher Husten oder ein gelegentliches Halskratzen soll zu keinem automatischen Ausschluss führen.   o Störung des Geruchs- oder Geschmacksinns (nicht als Begleiterscheinung eines Schnupfens) Alle Symptome müssen akut auftreten (Symptome einer chronischen Erkrankung sind nicht relevant). Wer nur einen Schnupfen hat, darf trotzdem die Schule besuchen. Schnupfen ohne weitere Krankheitszeichen ist ausdrücklich kein Ausschlussgrund. Bitte beachten Sie hierzu auch die Hinweise des Landes zum Umgang mit Krankheit- und Erkältungssymptomen bei Kindern und Jugendlichen.
  • Sie als Eltern entscheiden je nach Befinden Ihres Kindes, ob telefonisch Kontakt zur Hausärztin oder zum Hausarzt bzw. Kinder- und Jugendärztin oder -arzt aufgenommen werden soll. Die Testindikation stellt die behandelnde Ärztin oder der behandelnde Arzt. Gesunde Geschwisterkinder, die keinen Quarantäneauflagen durch das Gesundheitsamt unterliegen, dürfen die Schule uneingeschränkt besuchen. Es gibt keine Auflagen für Kontaktpersonen von Kontaktpersonen, d. h. Personen, die Kontakt zu einer Kontaktperson einer infizierten Person hatten.
  • Die Unterrichtsräume werden einschließlich der Tische, Stühle, Tür- und Fenstergriffe regelmäßig gereinigt. Eine entsprechende Reinigung findet auch in den Toilettenräumen statt. In allen Toilettenräumen sind ausreichend Flüssigseifenspender und Einmalhandtücher bereitgestellt und werden regelmäßig aufgefüllt werden. Die Schulhausverwalter tragen hierfür Sorge. Eine routinemäßige Flächendesinfektion wird auch in der jetzigen SARS-CoV-2-Pandemie durch das RKI nicht empfohlen.
  • Sämtliche Schutz- und Hygieneregeln sind während des gesamten Aufenthalts auf dem Schulgelände ausnahmslos und durchgängig einzuhalten. Im Falle eines Verstoßes gegen diese Regeln oder entsprechende Weisungen der Lehrkräfte wird die betreffende Schülerin oder der betreffende Schüler für den Rest des Schultages vom Unterricht ausgeschlossen. Bei wiederholten Verstößen werden ggf. weitergehende Ordnungsmaßnahmen verhängt.

 
Ich bitte alle Eltern und Lehrkräfte, diese Regeln mit den Schülerinnen und Schülern wiederholt eingehend zu besprechen und zu erläutern, dass es bei deren Einhaltung nicht allein um den persönlichen Schutz des Einzelnen, sondern um die Wahrnehmung einer gesamtgesellschaftlichen Verantwortung geht. Ferner bitte ich mit Blick auf die vergangenen Wochen alle Mitglieder der Schulgemeinde, die rechtlichen Vorgaben und Empfehlungen bezüglich einer Einreise aus Urlaubsregionen oder gar Risikogebieten zu beachten (https://soziales.hessen.de/gesundheit/aktuelle-informationen-corona) und ggf. entsprechende Maßnahmen zu ergreifen (z.B. die Durchführung eines PCR-Tests).

Die hier gegebenen Informationen zur Gestaltung des Schulbetriebes müssen sicherlich nicht zuletzt aufgrund weiterer rechtlicher Vorgaben und gesellschaftlicher Entwicklungen fortlaufend aktualisiert und präzisiert werden. Über wesentliche Änderungen werde ich die Schulgemeinde umgehend unterrichten. Ungeachtet dessen hat das Handeln aller am Heinrich-von-Gagern-Gymnasium tätigen Kolleginnen und Kollegen weiterhin stets zum Ziel, alle Schülerinnen und Schüler bestmöglich durch die nach wie vor schwierige Situation zu begleiten und bei etwaigen Problemen zugewandt und unkompliziert Abhilfe zu schaffen.

Ich wünsche allen von Herzen einen guten Start und erfolgreiches gemeinsames Lernen.

Herzliche Grüße und beste Wünsche
Gerhard Köhler


Anlage:
Hinweise des Landes zum Umgang mit Krankheits- und Erkältungsymptomen
(4 Seiten, inklusive Bescheinigung zur Wiederzulassung in der Schule sowie Erklärungen der Vorgehensweise bei kranken bzw. infizierten Personen sowie bei Kontakten zu ebendiesen)

https://soziales.hessen.de/sites/default/files/media/umgang_mit_krankheits-_und_erkaeltungssymptomen_bei_kindern_und_jugendlichen.pdf


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