Heinrich-von-Gagern-Gymnasium Frankfurt am Main

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Orchesterkonzerte am 27. und 28. Februar 2019

Letzte Änderung:
05.03.2019
Verantwortliche/r:
Johannes Volker Schmidt

Orchesterkonzerte am 27. und 28. Februar 2019

Am 27. und 28. Februar gaben die Orchester und die Oberstufen-Bigband des Heinrich-von-Gagern-Gymnasiums unter der Leitung von Dr. Johannes Volker Schmidt und Dr. Dieter Hermsdorf traditionsgemäß ein wieder einmal durch und durch gelungenes Konzert zum Besten.
Die Mitglieder des Oberstufen-und des Mittelstufen-Orchesters waren vorher drei Tage in Schlitz auf Orchesterfahrt gewesen und hatten den letzten Schliff an ihren Stücken vorgenommen, die am Vortag des ersten Konzertes bzw. am Tag des ersten Konzertes in einer langen Generalprobe zum letzten Mal durchgegangen wurden.
Mittwochabend war es dann so weit: Das erste Orchesterkonzert wurde von Direktor Dr. Gerhard Köhler eröffnet.
Den Auftakt des Abends machte das Unterstufen-Orchester mit einem Marsch von Georg Händel und dem Kontrastprogramm: einem Boogie von Alfred Pfortner.
Das Mittelstufen-Orchester spielte sich dann von Barock über Romantik bis in die heutige Zeit; auf zwei Sätze der Ouverture D-Dur von Johann Friedrich Fasch folgten drei Sätze der Orchesterbearbeitung von Tschaikowskys Nussknacker. Triumphales Finale war der Soundtrack von Mission Impossible, der für großartige Stimmung im Publikum sorgte.
Es folgte die Oberstufen-Bigband unter der Leitung von Dr. Dieter Hermsdorf, die nach Gregory is Here von Horace Silver und Mr Clean von Weldon Irvine – mit einem erstklassigen Saxophon-Solo von Tom Pfeifer (Q4) – zur Freude der Zuhörer auch noch die traditionelle Zugabe bot.
Im Anschluss kam die Pause, und obwohl alle sowohl mit Brezeln und Getränken als auch mit ausreichend Gesprächsstoff und -partnern versorgt waren, konnte jeder die nächste musikalische Darbietung kaum erwarten – zu Recht.
Das Oberstufen-Orchester schien sich selbst übertrumpfen zu wollen.
Auf das Allegretto aus Joseph Haydns Militärsinfonie folgte Carl Reineckes Ballade für Flöte und Orchester – an der Querflöte Jaycob Sekretarev (Q4), der verdientermaßen tosenden Applaus erhielt.
Mitreißend war das Crescendo von Klaus-Peter Bruchmann, das nicht nur das Publikum, sondern auch das Orchester selbst sichtlich begeisterte.
Und spätestens bei Joachim Raffs Klavierkonzert in c-Moll war es um das Publikum vollkommen geschehen. „Der Raff“, wie das Stück vom Orchester liebevoll betitelt wird, rührte zu Tränen, eine Meisterleistung vollbrachte Anton Förster (Q4) am Klavier, und selbst im Orchester griff man nach dem Hemdärmel. Der Applaus wollte kein Ende nehmen.
Ein König der Löwen-Medley bildete den krönenden Abschluss des Konzerts. Bei den Klängen von Can you feel the love tonight hörte man ein Seufzen durch die Reihen gehen, und der donnernde Beifall der Zuhörer verlangte nach einer Zugabe.
Nachdem auch diese mit anhaltendem Applaus belohnt worden war, verließ das Publikum ausgelassen und beschwingt die Aula.
Erwähnenswert sind auch die beiden Orchesterstreiche, die für einige Lacher sorgten.
Als sich das Orchester Mittwoch bereit für The Lion King machte, verdunkelte sich auf einmal der Raum, bis nichts mehr zu sehen war. Als dann schlagartig das Licht wieder anging, war das Orchester durch und durch mit Tiermasken ausgestattet und brüllte das allbekannte Nan ts‘ngonya.
Auch der Scherz am zweiten Abend hatte es in sich: Mitten in Bruchmanns Crescendo überraschte das Orchester auf einmal mit einer eigens arrangierten Version des Die Eiskönigin-Titelsongs Let it go, und die bekannte Melodie ließ die Zuhörer mitwippen, was das Zeug hielt.
Fazit: Wieder einmal hat das Orchester, allen voran Herr Dr. Schmidt, zwei großartige Konzerte auf die Beine gestellt, an die sich sicher alle noch lange erinnern werden.
Wir danken allen Mitwirkenden und Unterstützern, besonders natürlich Herrn Schmidt und Herrn Hermsdorf sowie Frau Wenckebach und Frau Muhl, für dieses wundervolle Erlebnis, und freuen uns schon auf den Kammermusikabend im Mai und das Jazz-Konzert im Juni!

Elisabeth Rupprecht (Ea)


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