Sport-Challenges

Lauf-Challenge

Einmal um den Äquator sind wir schon gelaufen, es geht weiter…

Mini-Challenges

Handstand-Challenge

Bester HandstandElina Lippert (5b Pr) Lisa Marie Queisser (8d Sg) Kira Wang (Ea Ul)  
Kreativste IdeeArthur Podlesnov (5c Ls) Teresa Wahl (6a Sne)  
EinzelpreiseValentin Pollerus (9a) V.V. von Wintherfeld (5c Ls), Hannah Wethmar (6c Ht)  

Trickshot-Challenge

Bestes Klassenprojekt9c
Bestes GeschwisterteamHannes (7b) und Lars (Ea) Pfeifer
Bester fächerverbindender Trick-ShotSarah Dahlhaus, Ed (Musik/Gitarre),  Paula Burggraf, 9a (Literatur/Buch)
Bester Jubel-Trick-ShotNick Hofmaier (5c)
Bester Trick-ShotOskar (8a) und Karl von Klaß (5d)
Beste sportliche LeistungPaul Kohnen (Basketball) – 9a

 

Liegestütz-Challenge

Beste Klasse 5/65c
Bester Schüler 5/6Jan (6d)
Beste Klasse 7/88a
Bester Schüler 7/8Iwan (8d)
Beste Klasse 9/E-PhaseEa
Bester Schüler 9/E-PhaseJonathan – Ea

Jonglage-Challenge

Bestes Video Platz 1Konstantin Plischke (Q2 Ul)
Bestes Video Platz 2Jan Vetter
Bestes Video Platz 3Paula Burggraf (9a), Karl von Klaß (5d)

Rope-/Seil-Challenge

Vollständige Klasse6c
Kreative Klasse5c
Die meisten SprüngeDie meisten Schüler: 6c (26) Die meisten Sprünge: 5c: 2481 Sprünge

 

Tanz-Challenge

 

Vorlesen bedeutet, in ein Traumland entführen

An einem Donnerstagnachmittag im März war es dann soweit! Der beste Schulsieger von 14 aus dem Frankfurter Osten – in diesem Jahr eine Schulsiegerin – wurde coronabedingt auf unserem Pausenhof zum allerbesten gekürt. Im Beisein von Vater oder Mutter plus Geschwisterkind wurde das Ganze eine ringsherum tolle Sache. Herr Dr. Köhler, unser Schulleiter, erzählte launig von seinem eigenen Umgang mit Büchern: „Lesen lässt uns in ein Traumland reisen. Dahin habt Ihr auch die Jury mitgenommen. Ich merke das jeden Abend auch an meinen beiden eigenen Kindern, die sich immer wieder gerne von mir dahin entführen lassen. Behaltet auch Ihr Eure Freude daran!“ Und die buchbegeisterten Teilnehmenden hatten zudem noch keine Zeit und Mühe gescheut und sogar einen Vorleseclip hergestellt und ihn für die Jury hochgeladen, damit auch sie den gleichen Spaß daran hat wie die fitten Akteure bei uns im Hof unter freiem Himmel. Alle Beteiligten erhielten sodann von Frau Vollrath, unserer Fachbereichsleiterin, eine auf jedes einzelne Kind abgestimmte Würdigung seiner besonderen Vortragsleistung. Sie hob auf höchst unterhaltsame Weise die Motive, aber auch Protagonisten der jeweils gewählten Textausschnitte hervor und lobte die clevere Buchauswahl der fitten Leseratten. 

Alle konnten sie „sehen“, die Eichhörnchen, die blaue Hortensie, die hübsche aber erfolglose Prinzessin und den tollen Pädagogen, der auf behutsame und zugleich lockere Weise seiner Schülerin bei ihrer Lese- und Rechtschreibschwäche auf die Beine half. 

Für viele, auch für die Großen, waren die mit eigenen Worten „übersetzten“ Abschnitte eine willkommene Anregung, um die von den Kids ausgewählten Jugendbücher auch selbst zu lesen. 

Natürlich sind alle Schulsiegerinnen und -sieger aus dem Frankfurter Osten heuer die Gewinner des Wettbewerbs gewesen. Eine allererste Siegerin, die sich nur um Haaresbreite von den übrigen abhob, sollte es aber schließlich doch geben: Johanna Hebben von der Freien Christlichen Schule machte verdient das Rennen. Wir gratulieren und wünschen ihr von Herzen viel Erfolg bei der nächsten Etappe, dem Bezirksentscheid. Toi toi toi!

i.A. Fatima Hauk 

Prof. Dr. A. Schmitt zu Gast am HvGG

„Ohne Griechisch und Latein lebt man in Europa wie im Nebel“

Am vergangenen Montag hatte das Gagern die Ehre, den international bekannten Philologen Prof. Dr. Arbogast Schmitt aus Marburg/Berlin begrüßen zu dürfen. Sein Vortrag wurde in unserer nahezu voll besetzten Aula von einem Publikum aus Lehrern, Eltern und Schülern des HvGG, aber auch des Lessing-Gymnasiums gespannt erwartet.

Nach einer Ansprache unseres Schulleiters Herrn Dr. Köhler, der die Wichtigkeit des Latein- und Altgriechischunterrichts aus einer bildungspolitischen Perspektive beleuchtete, begann Prof. Schmitt seinen Vortrag mit dem Thema „Ohne Griechisch und Latein lebt man in Europa wie im Nebel“. Ohne sich davor zu scheuen, auch ‚mal ins Detail zu gehen, konnte Prof. Schmidt dem Vorurteil einer toten und somit heutzutage irrelevanten Sprache entgegenwirken und uns dabei auf überzeugende und mitreißende Weise verdeutlichen, wie die alten Sprachen das Fundament für die gesamte Neuzeit bilden und man erst durch ihr Erlernen das Europa von heute wirklich verstehen kann.

Die anschließende Gesprächsrunde gab sechs Schülern des HvGG die Möglichkeit, ihre ganz persönlichen Fragen an Prof. Schmitt zu stellen. Einen derartig renommierten Altphilologen einmal in unserer Aula hören zu können, war ein ganz besonderes Erlebnis.

von Ajit Mistry (Q2)

Nach der Schule geh‘ ich noch zum Dreh ins Haus am Dom

Adventsbesinnung 2020

Es ist am Heinrich-von-Gagern-Gymnasium schon eine jahrzehntealte Tradition, in der – nach Karl Heinrich Waggerl – „stillsten Zeit im Jahr“ eine Adventsbesinnung anzubieten. 

Alljährlich versammelten sich an vier Wochentagen im Advent bei Gitarrenmusik, Punsch und Plätzchen zwischen 15 und 20 Jugendliche frühmorgens um 7.30 Uhr in der Aula, um nachdenklich stimmende Texte zu hören und das Miteinander vor Schulbeginn in einer besonderen Atmosphäre zu genießen. In den letzten Jahren haben wir auch Persönlichkeiten des Frankfurter kirchlichen Lebens eingeladen, die neben ihrem geistlichen Impuls auch von ihrer Arbeit – in einem Obdachlosentreff oder in der Missionsarbeit – berichtetenund damit Zeugnis gaben von dem, was sie tun. 

Und weil in diesem Jahr diese uns so liebgewordene Praxis nicht möglich ist, haben die Gagern-Religionsfachschaften kurzerhand umdisponiert und in Kooperation mit unseren Partnern MISEREOR (Aachen) und Religionspädagogisches Amt (Frankfurt/Main) ein digitales Angebot erstellt. Drei Jugendliche unserer Schule, Lilly (Stufe 9), Corinna und Julian (E-Phase), zeigten sogleich ihre Bereitschaft für diese Idee und hatten auf Anhieb große Freude dabei, ihren ganz persönlichen Adventsgedanken Ausdruck zu verleihen und sich selbst vor der Kamera zu präsentieren. 

Hier ihre Statements nach den Dreharbeiten im Haus am Dom: 

Julian, E-Phase: „Ich war beeindruckt von der angenehmen Atmosphäre, den wirklich sehr freundlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie der allgemein vorherrschenden Professionalität – auch, wenn wir gegen Ende ein wenig Zeitdruck hatten.“

Lilly, 9. Jahrgangsstufe: „Es hat viel Spaß gemacht. Die Menschen waren sehr freundlich und die Atmosphäre war entspannt. Beim Vorbereiten habe ich wieder mal über den Advent nachgedacht und das hat mir gefallen.“

Das Vorhaben der Religionsfachschaften soll auch über das Jahr 2020 hinaus im besten Sinne „Schule machen“und ist aus unserer Sicht den gängigenMedienkonzepten gegenüber ein Gegenpol, der auf das Fest der Feste hinweist. 

Freuen Sie sich also mit uns auf vier besinnliche Impulse in dieser für uns alle so ungewohnt „stillen Zeit“: 1. Advent: Corinna und Julian, E-Phase 2. Advent: Pfarrer Thomas Schmidt, Frankfurt am Main3. Advent: Lilly, Stufe 9 4. Advent: Msgr. Pirmin Spiegel, MISEREOR, Aachen

Die Clips sind unter folgendem Link zu finden: 

Für die Fachschaften Religion 

Fatima Hauk 

Bücher sind wie Kekse! Einmal angefangen, kann man nimmer aufhören, sie zu verschlingen

So lautet ein Sprichwort in „Brösels Bücherregal“, das ganz viele Kinder nachempfinden können. Am 15.12.2020, dem vorgezogenen letzten Schultag vor den Weihnachtsferien, traten beim schulinternen Vorlesewettbewerb vier zuvor in ihren Klassen gewählteKandidatinnen an – sie waren diesmal ein bisschenbesser als ihre Mitschüler – um den Titel „Schulsiegerin“zu erlangen. Leider in diesem Jahr ganz ohne Publikum. Umso zugewandter war die Jury, besetzt mit vier Lehrkräften und der ehemaligen Schulsiegerin Paula Burggraf (9a). 

Frau Vollrath begrüßte die Mädchen an diesem Dezembernachmittag warmherzig mit einem Rückblick in die Tradition des Vorlesens als Beruf: So bekleideten bei Hofe Personen – in der Regel gelehrte Männer –dieses würdevolle Amt. Karl der Große hatte zum Beispiel solche „Lektoren“. Der Herrscher tat sich zwar mit dem Schreiben schwer, die Buchstaben kannte er allerdings und konnte vermutlich auch ein paar Sätzeentziffern, was um 800 n. Chr. bei weitem nicht selbstverständlich war. 

Wie bei Hofe lasen auch unsere Vorleserinnen allesamt mühelos, fließend und fast immer mit der richtigen Betonung und Modulation. Man merkte zwar die Aufregung auf Seiten des Vorlesekindes, aber auch die gehört nun mal dazu. Und vielleicht ist es gerade auch dieses die Kinderwangen leicht rötende Lampenfieber, das bei der Hörerschaft erst für ungeteilte Aufmerksamkeit sorgt.  

In einem harten Kopf-an-Kopf-Rennen zeichnete sich Lidia Selivanova (6d) als Gewinnerin ab. Sie las langsamer als ihre Mitstreiterinnen und schoss deshalb – wenn auch knapp – den Vogel ab. Herr Dr. Köhler gratulierte allen aufs herzlichste und überreichte unserer Schulsiegerin ein Buchgeschenk. 

Am Ende gab es zwar keine Kekse, aber Schaumküsse, die „coronakonform“ zur Feier dieses siegreichen Tages vom Schulleiter spendiert wurden. 

Allen Lesenden ein herzliches Dankeschön für die Teilnahme! Der Regionalentscheid wird im Februar 2021 digital durchgeführt. Die ganze Schulgemeinde drückt Lidia ganz fest die Daumen und wünscht ihr von Herzen, dass sie im frühen Jahr 2021 und darüber hinaus erfolgreich unsere Schule repräsentieren möge! 

Fachschaft Deutsch

i.A. Fatima Hauk

#climonomics: unser Informations- bzw. Wettbewerbsvideo!

Es ist schon eine Weile her, dass wir 

#climonomics – eine mehrsprachige EU-Parlamentsdebatte für Schülerinnen und Schüler über die Bekämpfung des Klimawandels 

durchgeführt haben. Da wir inzwischen oft kontaktiert wurden, haben wir ein Informationsvideo, welches zugleich als Wettbewerbsvideo für  

– den John Amos Comenius Preis der EU
– den Bundespreis Verbraucherschutz
– Eine Welt für Alle: Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik

eingereicht wurde. 

Viel Spaß beim Schauen! Und per Klick auf den Konferenztitel können Sie einen Artikel einer Schülerin – Teil des Organisationskomitees sowie das gesamte Medienportfolio und weitere Informationen abrufen.

Jugend debattiert – Regionalwettbewerb am 26. Februar

Großartiger Erfolg für Jonathan und Leo bei Jugend debattiert!

von Heinz-Georg Ortmanns

Nach unserem internen Schulwettbewerb konnten beim gestrigen Regionalwettbewerb Jonathan Dusse und Leo Bauer (beide 9a) erneut glänzen: Sie belegten im Finale Ihrer Gruppe die beiden ersten Plätze und sind damit für die nächste Runde qualifiziert. Zur Belohnung winkt die Teilnahme am Vorbereitungsseminar für die Qualifikation zum Landesfinale, danach heißt es wieder Daumen drücken. Dabei werden sie sicher auch wieder auf die Unterstützung von Mark Hermandung (9c) und Susanna Naumer (9a) zählen dürfen, die ganz gewiss ebenfalls eine prominente Rolle bei den gestrigen Debatten gespielt hätten. Mark war leider erkrankt – auf diesem Wege: gute Besserung! – und Susanna wurde durch Lospech davon abgehalten, noch nachzurücken, konnte aber dafür in mehreren Jurys eine höchst konstruktive Rolle spielen. Zu schade, dass jede Schule immer nur zwei Teilnehmer melden darf – auf Grund der breiten Verankerung dieses anspruchsvollen, aber auch besonders lohnenden Wettbewerbs an unserer Schule und natürlich auch unseres ansehnlichen Niveaus könnten wir ohne Weiteres mehr Schülerinnen und Schüler ins Rennen schicken. Umso mehr gilt aber für Jonathan und Leo: herzlichen Glückwunsch und viel Glück beim Einzug ins Landesfinale – das Gagern steht hinter Euch!

Fortbildung „Digital agieren in BNE-Lernumgebungen“ am Adorno-Gymnasium

Nachlese zum bundesweiten Fachtag „Digital agieren in BNE-Lernumgebungen. Neue Wege rund um Globales Lernen in Unterrichts- und Schulentwicklung“, 5. Februar 2020, Adorno-Gymnasium, Frankfurt am Main 

Text von Fatima Hauk und Norbert Wenderdel

Am 5. Februar 2020 versammelten sich mehr als 130 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum bundesweiten Fachtag, der in enger Kooperation mit dem Adorno-Gymnasium durchgeführt wurde. Die Teilnehmenden, bestehend aus Lehrkräften und Ausbildern, Schülerinnen, Schülern und Elternvertretungen, kamen überwiegend aus Hessen. Es ging um die Frage, wie die 17 Ziele für Nachhaltigkeit (Sustainable Development Goals der UN) mit digitalen Mitteln in die unterrichtliche Arbeit verstärkt Einzug halten können.

Herr Lorenz Denks von Engagement Global (Bonn) eröffnete nach der Begrüßung durch Frau Menzel (Lehrkräfteakademie) und Herrn Koepsell (Schulleiter des Adorno-Gymnasiums) den Fachtag mit einem facettenreichen Vortrag zu BNE und Digitalisierung. Darin gab er einen umfassenden Einblick in die didaktischen und strategischen Möglichkeiten der Digitalisierung für Nachhaltige Entwicklung.
Sodann folgte ein „BNE-Podiumstalk“, bei dem die Schulleiter, Herr Koepsell und Herr Dr. Köhler, sowie Frau Kral (Lehrkraft am Adorno-Gymnasium) und Frau Rover (Lehrkraft im Vorbereitungsdienst am Frankfurter Studienseminar für Gymnasien und Heinrich-von-Gagern-Gymnasium) ihre Perspektiven über BNE an der Schule in Unterrichts- und Schulentwicklung zur Diskussion stellten.
Hier wurde deutlich, dass sich die Impulse aus der unterrichtlichen Arbeit in der Schulentwicklung widerspiegeln und damit die jeweilige Schulkultur prägen.

Das noch junge Adorno-Gymnasium am Uni-Campus Westend hat die BNE-Themen bereits in sein Wahlunterrichts- und Nachmittagsangebot integriert. Mit seinen zwei starken Kooperationspartnern „Verbraucherzentrale“ und „Misereor“ hat das Heinrich-von-Gagern-Gymnasium Stakeholder im besten Sinne an seiner Seite. Sie unterstützen die Arbeit laufend mit Materialien und Wettbewerbsideen, vor allem aber mit Referentinnen und Referenten für interne Fortbildungen.
Nach einer „fairen Kaffeepause“ hielt Herr Michael Knittel, BNE-Beauftragter des Landes Hessen, einen Vortrag zur „Implementierung von BNE in die Lehrkräfte(aus)bildung“. Er stellte den Dreischritt einer BNE-Didaktik vor, die das Erkennen, Bewerten und Handeln zur Grundlage hat. Ihm zufolge sollen den Schülerinnen und Schülern viele Lernanlässe im Bereich Nachhaltige Entwicklung geboten werden, in denen sie selbst sowohl vor Ort als auch in den eigenen Familien Stellung beziehen können. Herr Knittel zeigte an vielen konkreten Beispielen auf, welche davon bereits in Seminar- und Schulkulturen zugrunde gelegt werden können.

Nach einem vegetarischen bzw. veganen Mittagessen wurde der Fachtag mit Workshops fortgesetzt. Zur Auswahl standen neun Angebote. Sie reichten von den Chancen der Open Educational Resources bis zum nachhaltigen Konsum digitaler Güter.
Die Organisation des Fachtages mit seinem breitgefächerten Angebot an Wegen zur inhaltlichen Auseinandersetzung mit den verschiedenen Facetten der BNE stieß bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern auf überaus positive Resonanz.

Wir danken an dieser Stelle Herrn Koepsell, seinem Kollegium und den Elternvertreterinnen und -vertretern herzlich dafür, dass sie die Inhalte des Tages von Beginn an einhellig und konstruktiv mitgetragen haben. Ohne die großzügigen Räumlichkeiten hätte sich unser Anliegen einer bundesweiten Fortbildung kaum realisieren lassen.

Herzlichen Dank schulden wir an dieser Stelle ebenso Herrn Dr. Köhler, den Lehrkräften und Schülerinnen und Schülern des Gagern-Gymnasiums. Sie haben dem Fachtag durch schulorganisatorische Expertise, vielfältige Workshopangebote und inspirierende Einblicke in die unterrichtliche Arbeit ein besonderes Gesicht gegeben, und ihn last not least durch ihr engagiertes Mittun ringsum für alle sehr bereichert!

Alle Jahre wieder… werden wir als Verbraucherschule ausgezeichnet!

Logo Verbraucherschule 2019/20

Das Gagern ist in vielerlei Hinsicht etwas Besonderes. Manchmal merken wir gar nicht, dass wir etwas tun oder andere an unserer Schule etwas an die Schülerschaft geben, das für andere Schulen keine Selbstverständlichkeit darstellt. Dies trifft auch auf die Verbraucherbildung zu. Umso mehr freuen wir uns, dass das Gagern dieses Jahr zum zweiten Mal als Verbraucherschule ausgezeichnet wurde, nachdem wir bereits in der letzten Runde erfolgreich waren.

Verleihung HvGG

Diese Auszeichnung verleiht die Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. für besonderes Engagement in der Verbraucherbildung. Das Heinrich-von-Gagern Gymnasium wurde aufgrund unserer vielen Angebote im Bereich Finanzen, Nachhaltigkeit, Ernährung und Medien als eine von 57 Schulen bundesweit ausgezeichnet. Wir verbinden auf preiswürdige Weise intellektuelle mit Alltagskompetenzen, kann man aus der Entscheidung der Jury schließen. Aus diesem besonderen Anlass ist ein Teil des SV-Teams gemeinsam mit unserem Schulleiter Herrn Dr. Köhler und Herrn Nijhawan nach Berlin gefahren und hat dort als Repräsentant der Schulgemeinde an der Preisverleihung teilgenommen.

Gruppenbild HvGG

Die Veranstaltung begann in der Hessischen Landesvertretung, das im Übrigen architektonisch ein höchst ansehnliches Gebäude ist, mit einer Rede von Klaus Müller, dem Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbandes e.V.. Im Anschluss stellten vier ausgewählte Schulen, darunter wir, ihre Projekte vor. Neben #climonomics (hier das Video, welches wir zeigten) von unserer Seite wurden Selbstverpflegungs-Fahrradtouren, Wasserflaschendienste und Medienprojekte präsentiert. 

Zwischendurch wurde eine von der Verbraucherzentrale zur Verfügung gestellte Rallye auf der App Actionbound vorgestellt, die dem Lernen und Weiterbilden im Bereich aufgeklärter Konsum dient. In dieser Zeit hatten alle Anwesenden die Möglichkeit sich eines der vier vorgeschlagenen Spiele auszusuchen. Bei dem einen Spiel ging es zum Beispiel um ein Mädchen, das ein Bankkonto anlegt. Die Spielenden mussten Fragen beantworten (Wozu dient ein Girokonto etc.?). Am Ende der Zeit wurden Gewinner gekrönt und erhielten eine kleine Belohnung.

Auch die Lehrenden

Auch die Lehrenden „können digital“!

In den Pausen gab es Zeit, um Ideen auszutauschen und zahlreiche inspirierende Gespräche zu führen. Menschen aller Altersgruppen und Herkunftsstädte unterhielten sich über ihre jeweiligen Projekte und drüber hinaus. Gleichzeitig waren diese Unterhaltungen eine Art Feedback, denn schnell wurde klar, dass gerade „unser #climonomics“, welches wir in einem kleinen Video zeigten, eine große Begeisterung bei anderen Schulen hervorrief. So war es wenig erstaunlich, als manche der ausgezeichneten Schulen im Anschluss sagten, sie wollten die Idee von #climonomics in einem kleineren Rahmen übernehmen. Die SV schaffte es darüber hinaus sogar, anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Preisverleihung einige andere Konzepte unserer Schule näher zu bringen. Zum Beispiel wollten manche die Pfandflaschensammelstellen oder das Digitale Medienprojekt von Schülern für Schüler an ihren Schulen ausprobieren.

Als Höhepunkt der Veranstaltung kann die Laudatio und die eigentliche Preisverleihung durch Christine Lambrecht, Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz, bezeichnet werden. Sie endete mit einem Gruppenfoto, dem Überreichen der Plaketten und Urkunden und der abschließenden Möglichkeit, sich bei Kaffee und Kuchen auszutauschen. Was uns besonders erfreute: Als die Ministerin von #climonomics hörte, bat sie ausdrücklich um weitere Informationen. Hieraus lernen wir, dass unser Engagement in der Schule besonders im Bereich Umwelt und Klimaschutz nicht ‚für die Katz‘ ist, sondern von der Politik ernst genommen wird, durchaus mit einer entsprechenden Begeisterung.

Verbraucherschule Gruppenbild
Verbraucherschule Gruppenbild

Musizieren in der B-Ebene

Musizieren in der B-Ebene
Musizieren in der B-Ebene

von Heinz-Georg Ortmanns

Unterstützung für krebskranke Kinder

Es gehört zu den längsten und schönsten Traditionen unserer Schule, in der Adventszeit Spenden für Krebsstationen zu sammeln – Jahr für Jahr mit enormem Erfolg, denn die Passanten begreifen auch im größten Einkaufsrummel vor Weihnachten, dass hier die Idee dieses Festes von Jugendlichen verstanden und in unsere Wirklichkeit gebracht wird; von vielen Schülerinnen und Schülern, die mitten in der Klausurensaison immer wieder zur Hauptwoche pilgern, um mitzutun, mit bemerkenswerter Zähigkeit. Einige Impressionen mögen an dieser Stelle das Engagement würdigen, mit Dank an die Schüler/innen, aber auch an die Spender, die nicht vorbeihasteten, sondern innehielten, oft zusahen oder gar mitsangen und ihren Beitrag leisteten.