Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Lehrkräfte, liebe Eltern, wie in jedem Jahr findet auch dieses Jahr in der Adventszeit wieder das Musizieren in der B-Ebene (vor Galeria) zu Gunsten krebskranker Kinder in Frankfurt statt.
Diese Tradition besteht nun schon seit 40 Jahren und in dieser Zeit konnten wir bereits über 500.000 € Spenden sammeln! Dieses Jahr werden wir dankenswerterweise sogar am Samstag, den 13.12.2025, von Teilen des Chors der Frankfurter Oper unterstützt. Informationen zum Opernchor sind hier zu finden:
https://oper-frankfurt.de/de/chor/
Wir empfehlen, zum Mitsingen warme Kleidung, Notenständer und etwas zu trinken mitzubringen, für Noten sowie Stühle für Cellisten sind gesorgt.
An folgenden Terminen werden wir musizieren:
Donnerstag, 27.11.25 von 16:00 bis 18:00 Uhr Freitag, 28.11.25 von 15:30 bis 19:30 Uhr Samstag, 29.11.25 von 10:30 bis 14:30 Uhr Donnerstag, 4.12.25 von 16:00 bis 18:00 Uhr Freitag, 5.12.25 von 15:30 bis 19:30 Uhr Montag, 08.12.25 von 16:45 bis 18:30 Uhr Mittwoch, 10.12.25 von 15:30 bis 17:30 Uhr Freitag, 12.12.25 von 15:30 bis 19:30 Uhr Samstag, 13.12.25 von 14:00 bis 18:00 Uhr Dienstag, 16.12.25 von 16:00 bis 18:00 Uhr Donnerstag, 18.12.25 von 15:30 bis 17:30 Uhr Freitag, 19.12.25 von 11:00 bis 14:00 Uhr
Wir freuen uns auf euch und euer zahlreiches Kommen!
Karola Schumacher, Yul Veillerobe, Lutz Ullrich, Amelie Matha, Jonathan Luttmer, Jakob Schoenes, Franziska Schwamm, Jonathan Hermann
https://hvgg.de/wp-content/uploads/2025/11/Hauptwache-data19503.jpg467700Dr. Johannes Volker Schmidthttps://hvgg.de/svg/HvGG_kreis_Text.svgDr. Johannes Volker Schmidt2025-11-20 23:24:322025-11-25 13:41:27Weihnachtslieder-Musizieren in der B-Ebene
Einmal im Jahr sind die Griechen in der Antike nach Olympia gegangen, haben Athleten zugeschaut, sich ausgetauscht, Geschäfte abgeschlossen und religiöse Riten vollzogen.
Einmal im Jahr gehen die Griechen unserer Schule, besser gesagt die Freunde der griechischen Kultur, an eine Schule in Hessen, um sich dort für die „Philhellenia“ zu treffen. Zwar tauschen sie sich dort akribisch über die griechische Kultur aus, doch von Athleten und Geschäften ist bisher nichts bekannt. Und von religiösen Riten auch nichts, obwohl diese Organisation unter ein paar Mythenliebhabern und Mythenliebhaberinnen sicher durchaus beliebt gewesen wäre.
Und obwohl Athene am Morgen des 18. September in der Aula des Lessinggymnasiums in Frankfurt keine Opfer gebracht worden sind, wäre sie sicher stolz gewesen, auf was wir uns an diesem Tag in diesen paar Stunden aneignen konnten…
Zunächst wurde, nach den Begrüßungsworten des Schulleiters, ganz nach dem Geschmack der Alten Griechen, noch eine spannende Rede von Prof. Dr. Brinkmann, dem Leiter der Liebieghauses, gehalten. Er sprach über den „Maschinenraum der Götter“, die letzte Ausstellung im Liebieghaus, und zeigte anhand von Bildern einiger Museumsstücke Aspekte der griechischen, aber auch anderer antiker Kulturen auf.
Danach gingen die Schüler in unterschiedliche Workshops.
Von Numismatik, Medusa in Farbe, Griechenland im Nationalsozialismus bis hin zu Archimedes waren viele interessante Felder mit spannenden Workshops abgedeckt.
In meinem Workshop, „Geld regiert die Welt“, führte uns Herr Lahann in die antike Münzwelt ein…
Was konnte man sich mit einer Drachme leisten? Wie viel waren die einzelnen Münzwerte jeweils Wert? Und wie entwickelte sich die Münzprägung? All dies konnten wir anhand von Repliken und Originalen sehen, die Herr Lahann bereitgestellt hatte. Wir entdeckten, für viele wahrscheinlich überraschenderweise, da wir Münzen in Museen hinter dicken Glasscheiben sehen, wie schwer eine Münze eigentlich ist – mit 17,4g hätte man wohl kaum gerechnet. Die schönen Motive und Schriftzüge hielten wir durch Abpausen auf Papier fest.
Doch bei all dem Geld lernten wir wohl das Wichtigste in diesen 2 Stunden, etwas, was auch der uns wohlbekannte Sokrates schon wusste, der als einziger Philosoph unter seinen Zeitgenossen kein Geld nahm: „Ich nehme kein Geld, weil ich den Geist und nicht den Körper pflege.“
Einen Spruch, den wir uns vor allem in der heutigen Gesellschaft wohl etwas mehr vor Augen halten sollten…
Zwei Räume weiter lauschten dreißig Schülerinnen und Schüler einem Vortrag zum Thema „Griechenland im Nationalsozialismus“. Zuerst wurde über den Neoklassizismus und Philhellenismus in der deutschen Architektur und Kunst zur Zeit des NS-Regimes gesprochen und dabei erklärt, wie damals vor allem griechische Bauten und Statuen in Deutschland nachgebaut wurden, um Macht und Stärke zu zeigen. Danach wurde von der „Operation Marita“ erzählt, den deutschen Angriff auf Griechenland. Dieser ist zunächst aus damaliger deutscher Sicht sehr viel weniger erfolgreich gelaufen als geplant. Die Griechen leisten Widerstand und griffen die deutschen Truppen an. Während der Verfolgung der griechischen Widerstandskämpfer begingen die Deutschen mehrere schreckliche Kriegsverbrechen. Über dieses Thema wurde dann noch weiter gesprochen und wir bekamen die Möglichkeit, Rückfragen zu stellen und uns darüber auszutauschen.
Nach diesen Eindrücken und neu gelernten Dingen gingen alle zum Mittagessen, um danach „Antigone“ des Theatergruppen-Workshops genießen zu dürfen. Die Leistung war erstaunlich, wenn man die kurze Probezeit bedenkt und nach gelungener Vorstellung und einem Abschiedsfoto war die Philhellenia 2025 offiziell vorbei – aber nur offiziell, denn in den Gesprächen auf dem Heimweg wurde teilweise noch akribisch diskutiert – ganz wie bei den Griechen!
Text: AG Schülerredaktion: Emma Duarte (8a) und Hannah Bälz (9a)
Bilder: Laura Reiser
https://hvgg.de/wp-content/uploads/2025/11/Philhellenia-LOGO.png695838Leonore Flackehttps://hvgg.de/svg/HvGG_kreis_Text.svgLeonore Flacke2025-11-19 14:13:002025-11-19 17:14:18Geist statt Geld? Die Philhellenia 2025
Nie war die Atmosphäre einem echten Jazzclub so nah wie bei den beiden Jam-Sessions im Museum Angewandte Kunst. Dort hat man aus einem gewöhnlichen Ausstellungsraum mit wenigen aber sehr wirkungsvollen Mitteln einen Jazzclub samt Bühne, Zuschauertribüne und Bar gezaubert, der seine Türen auch für jazzbegeistert Frankfurter Schülerinnen und Schüler geöffnet hat. Dieser besondere Raum machte die beiden „Schüler-Jam-Sessions“ am 20. Oktober und 17. November 2025 auch für einige Bigband-Mitglieder aus der Mittel- und Oberstufe zu einem besonderen Erlebnis. Im Rahmen des Jazz-Förder-Projekts JIMS („Jazz und improvisierte Musik in die Schule!“) konnten sie sich unter Anleitung von waschechten Jazz-Profis wie Corinna Danzer (Alt-Saxophon) oder Jonas Lohse (Bass) als Solisten ausprobieren. Zuvor war schon Quico Heil (Posaunist) zu einem Coaching unserer Middle Bigband in einer Probe zu Besuch gewesen. Er war einigen bereits bekannt von der von ihm moderierten ersten Jam-Session im Oktober, bei der sogar ein Gagern-Schüler aus der 5. Klasse mit dabei war und am Schlagzeug mitgespielt hatte. Jetzt im November waren nun ausdrücklich fortgeschrittene junge Musizierende eingeladen, wobei wir erneut die einzige Schule waren, die auch mit Jazz-Streichern vertreten war.
Der Jazzclub ist Teil eines für drei Monate angelegten hybriden Ausstellungs-, Konzert- und Veranstaltungsprojekts in Kooperation mit Jazz Montez zum Thema „Jazz“ und „Jazz in Frankfurt“. Noch bis zum 4. Januar 2026 kann man im Museum Angewandte Kunst die von David Beikirch kuratierte Ausstellung und einige weitere Veranstaltungen besuchen.
https://hvgg.de/wp-content/uploads/2025/11/Jam-2025-MAK-02.jpg12001600Ulrike Wenckebachhttps://hvgg.de/svg/HvGG_kreis_Text.svgUlrike Wenckebach2025-11-17 21:36:472025-11-17 21:45:00Jam-Sessions im Museum Angewandte Kunst
Wieder einmal haben die Schülerinnen und Schüler des Gagern gezeigt, dass es am altsprachlichen Gymnasium keineswegs ausgeschlossen ist, eine moderne Fremdsprache erfolgreich zu erlernen. Wie jedes Jahr haben ambitionierte Lernende der Jahrgänge 9 und Q2 an den DELF-Prüfungen (A2 und B1) teilgenommen, die sich aus den Bereichen Leseverstehen, Hörverstehen, Textproduktion und einer mündlichen Prüfung zusammensetzen. DELF steht für „Diplôme d’études en langue française“ und ist ein international anerkanntes Sprachendiplom, was ein Leben lang seine Gültigkeit behält.
27 Schülerinnen und Schüler haben am 11.11.25 ihr DELF-Diplom von Herrn Dr. Köhler überreicht bekommen, der die tollen Leistungen und das Engagement der Schülerinnen und Schüler gewürdigt hat. Musikalisch umrahmt wurde die Verleihung von Yul Veillerobe (Q3) am Klavier und Frau Nickel an der Melodika, was französisches Flair in die Aula gebracht hat.
Félicitations à toutes et à tous!
https://hvgg.de/wp-content/uploads/2025/11/DELF-Verleihung-2025-scaled.jpg11422560Leonore Flackehttps://hvgg.de/svg/HvGG_kreis_Text.svgLeonore Flacke2025-11-12 17:52:262025-11-12 17:52:26Französische Melodien und Macarons in der Aula – Verleihung der DELF-Diplome
Am 10.11.25 hatten die Schülerinnen und Schüler der Q1 und Q3 die Möglichkeit, die Inszenierung des Werkes „Empfänger unbekannt“ von Kressmann Taylor zu sehen. Ermöglicht wurde dies dankenswerterweise durch Unterstützung der Frankfurter Bürgerstiftung.
Das Stück beginnt ungewöhnlich. Die beiden Schauspieler, Manuel und Michael Klein, spielen eine Runde „Schnick Schnack Schnuck“ darum, wer welchen Charakter in der Aufführung übernimmt. Der Verlierer, Michael Klein, übernimmt die Rolle des Martin, der später im Stück zum brennenden Nationalsozialisten wird. Als Gewinner fällt Manuel Klein die Rolle des jüdischen Max zu. Die fingierte Zufälligkeit der Rollenzuteilung verdeutlicht die Trennung von Schauspielern und Rolle und zeigt vor allem eines: Hass und Ausgrenzung können jeden treffen, die Geschichte der beiden Freunde ist kein Einzelfall.
Sobald das Stück beginnt, wird allmählich klar, dass es sich nicht um eine einfache Vorlesung des Buches von Taylor Kressmann, geschrieben 1938, handelt. Es ist viel eher ein lebendiger Dialog mit Buch in der Hand. Der Briefroman „Empfänger unbekannt schildert die Geschichte zweier Männer: des Juden Max, der in den USA wohnt, und von Martin, der zurück nach Deutschland zieht. Die beiden Freunde, welche auch Geschäftspartner sind, bleiben zunächst in gutem, regem Kontakt. Sie schreiben über die gemeinsame Kunstgalerie, über Martins neues Leben und gemeinsame, alte Freunde. Doch allmählich wandelt sich der anfänglich amikale Ton seitens Martin. In seinen Briefen spiegelt sich immer deutlicher die nationalsozialistische Propaganda wider. So entwickelt er eine Bewunderung für Adolf Hitler und dessen nationalsozialistische Ideen, innerhalb des Regimes gelingt ihm zu dem der gesellschaftliche Aufstieg. Sein jüdischer Freund beobachtet dies mit Schrecken. In seinen Briefen spiegelt sich Ungläubigkeit und er bittet seinen Freund um ein Zeichen, ein Zeichen, dass dies nicht seine wahre Meinung ist, dass er aus Angst oder Opportunismus diese von Judenhass getränkten Briefe schreibt. Er wird enttäuscht. Die Verletztheit, Überraschung und Empörung von Max über den Wandel seines einst liberalen Freundes lässt sich nicht nur inhaltlich in seinen Briefen, sondern auch auf dem Gesicht des Schauspielers erkennen. Darin liegt die Genialität der Aufführung. So wird zum einen vermittelt in welchem Ton, welcher Gefühlslage der Brief geschrieben wurde, etwa durch Mimik und Gestik des sprechenden bzw. schreibenden Schauspielers, zum anderen aber auch die Reaktion des zuhörenden bzw. lesenden Gegenübers. Zu dem bleibt das Publikum nicht unbewegt, während Martins antisemitischen Tiraden, gleicht der Gesichtsausdruck der Zuschauer der schockierten, verwirrten und traurigen Mimik von Max. Der aggressive Ton seines Freundes, die beinahe wahnhaften Handbewegungen, lassen das Publikum erschrecken, wütend werden und besonders mit Max, der verzweifelt an das Herz seines Freundes appelliert, mitfühlen. Zu dieser emotionalen Stimmung trägt auch der Bühnenaufbau bei. Schließlich kreiert die Stuhlanordnung in der Aula zwei Seiten an Schülern und Lehrern, die sich gegenübersitzen, und insgesamt einen kreuzförmigen, die Zuschauerschaft viertelnden Gang, auf dem die Schauspieler sich bewegen. Diese nutzen den Raum gekonnt, so bewegt sich Max beim Zuhören eines hasserfüllten Monologes von Martin unruhig hin und her und steht dabei teilweise mitten im Publikum. Die physische Entfernung, die dabei entsteht, akzentuiert die sich bildende Distanz zwischen den Freunden, die Martin durch seine verletzenden Worte und menschenfeindlichen Ansichten erschafft.
Auch als Martin die Freundschaft später wegen seines Rassenwahns beendet, bricht der Kontakt der ehemaligen Freunde nicht ab. Max sorgt sich nämlich um seine Schwester, an sie adressierte Briefe kommen zurück mit dem Stempel „Empfänger unbekannt“. Da sie als Jüdin in Deutschland lebt und täglich mit Hass konfrontiert wird, fürchtet ihr Bruder um sie. Martin gesteht schließlich, sie abgewiesen zu haben, als sie, verfolgt von der SS, zu ihm kam. Er habe nur noch ihre Schreie gehört. Dies ist der Grund, aus welchem die Briefe zurückgeschickt werden. Trotz des Verrates bricht der Kontakt seitens Max nicht ab, auch wenn er keine Antwort mehr erhält, schreibt er ohne Unterlass scheinbar geschäftliche Briefe an seinen Freund. Die Stimmung kippt weiter. So jagt der Schauspieler von Martin den von Max mit einem Stuhl über die Bühne. Eines Tages landet dann eine überraschende Antwort von Martin im Briefkasten von Max. Flehend und verzweifelt bittet dieser Max aufzuhören ihm zu schreiben, denn dies habe Konsequenzen für ihn. So werde er von der Obrigkeit verdächtigt, dass die Briefe einen versteckten Code enthalten. Martin verliert seinen Job, sowie seine gesellschaftliche Position. Das Regime, für welches er brannte, von welchem er profitierte, wendet sich nun auch gegen ihn. Für einige Momente herrscht Schweigen in der Aula. Dann trifft Max eine folgenschwere Entscheidung: Er schreibt weiter an seinen ehemaligen Freund. Plötzlich drückt ihm Martin die Kopie des Buches, aus welchem die Schauspieler lesen, in die Hand und stürmt aus dem Raum.
Der letzte Brief von Max kam zurück, gestempelt mit den Worten: „ Empfänger unbekannt“.
Wieder erfüllt sekundenlanges Schweigen die Aula, bis die beiden Schauspieler wieder auf die Bühne treten. Nun ergießt sich ein minutenlanger Applaus über die sich verbeugenden Schauspieler. Jegliche Erwartungen wurden übertroffen.
Nachdem das Klatschen verklungen ist, beginnen die Schüler Kritik und Fragen zu äußern. Alles in allem wurde das Stück sehr positiv aufgenommen und als fesselnd beschrieben Die Nähe an den Zuschauern durch die ungewöhnliche Anordnung der Stühle, Emotionen, Gestik, und Mimik werden gelobt, aber auch das Nutzen der Requisiten. Stühle und Gläser, mit denen die Schauspieler interagieren, verleihen der Aufführung noch mehr an Lebhaftigkeit. Weiter ergeben sich interessante Gespräche mit den Schauspielern und erste Interpretationsansätze der Inszenierung. Die Kleidung der Charaktere könnte so beispielsweise deren Persönlichkeiten widerspiegeln. Als aufsteigender, linientreuer Mann in Nazi-Deutschland trägt Martin einen Anzug. Max hingegen, wirkt durch Rollkragenpullover und Jeans bodenständiger, lockerer und nahbarer. Schließlich wird auch die moderne Relevanz des Stückes hinsichtlich der Polarisierung der Gesellschaft angesprochen. Als die Schüler die Aula schließlich verlassen, klingen die Gespräche über das Stück nicht ab und es lässt uns nachdenklich zurück.
In der WK III (Jahrgang 2011 und jünger) konnten wir beim Hessischen Schulschachpokal am 6. November einen großartigen Erfolg erringen! Unser Team, bestehend aus Konstantinos Matsoukas (9a), Grigor Hovhannisyan (8a), Naoki Stoianov (7a) und David dbe Kasho (8d), konnte alle fünf Spiele gewinnen – und das Turnier so souverän auf Platz 1 abschließen. Entscheidend war vor allem der Sieg in der vorletzten Runde gegen das Kaiserin-Friedrichs-Gmynasium aus Bad Homburg, das leicht favorisiert gegen uns in die Partie ging. Insgesamt haben unsere Spieler von 20 gespielten Partien an den Brettern beeindruckende 17 gewinnen können. Unsere 2. Mannschaft in der WK III hatte es naturgemäß deutlich schwerer und landete mit 3:7 Mannschaftspunkten auf dem 19. Platz.
Auch in der WK IV (Jahrgang 2013 und jünger) gingen wir mit zwei Mannschaften an den Start. Für die meisten Spieler in beiden unseren Mannschaften war es das erste Schachturnier überhaupt. Unsere erste Mannschaft landete mit 7:3 Mannschaftspunkten auf einem sehr guten 8. Platz – und war dabei schlussendlich punktgleich mit den Fünftplatzierten, welcher mit einem großen Pokal belohnt wurde. Auch unsere zweite Mannschaft in der WK IV spielte ein ordentliches Turnier, lag zwischenzeitlich sogar vor unserer 1. Mannschaft und schloss letztendlich mit 4:6 Mannschaftspunkten auf Platz 21 ab.
Nicht zufrieden waren die Spieler unseres Teams in der WK II (Jahrgang 2008 und jünger). Am Ende standen 4:6 Mannschaftspunkte und Platz 17 zu Buche – hier wäre mehr drin gewesen.
Alles in allem war es ein tolles Turnier, das allen sehr viel Spaß gemacht hat. Die Organisation in der Kurt-Schumacher-Schule in Karben, die über 600 Schachspieler – zusätzlich zum normalen Schulbetrieb – aufzunehmen hatte, war wie immer ganz hervorragend – und auch für das leibliche Wohl wurde an Grill- und Waffelständen gesorgt. Die Hessische Schachjugend unterstützte die Großveranstaltung zudem mit vielen engagierten Helfern.