Am 10.06.2026 besuchte die Fußball-AG ein Länderspiel der U19-Frauen. Es spielten Deutschland gegen die USA. Nach der sechsten Stunde brachen wir auf und fuhren mit der Bahn zum DFB-Campus, wo das Spiel ausgetragen werden sollte.
Am Eingang wurden wir erst einmal kontrolliert. Uns Schwerverbrechern musste man erst einmal die Metallflaschen abnehmen. Wir saßen genau rechtzeitig für die Hymnen auf unseren Plätzen. Und dann um Punkt 15:00 Uhr: Anpfiff!
Deutschland spielte direkt überlegen und schoss schnell das 1:0. Wir führten! Nach einigen Torchancen und zwei Minuten Nachspielzeit ging es dann in die Halbzeit. Die zweite Halbzeit endete torlos. Und so gewann Deutschland mit 1:0!
Nach dem Spiel hatten wir noch Zeit, um mit den Fußballerinnen Fotos zu machen. Gegen 18:15 Uhr ging es dann zurück zur Schule.
Danke an Herrn Döll für diesen tollen Ausflug!
Text: AG Schülerredaktion: Isabel Gonzalez Prieto (5a)
https://hvgg.de/wp-content/uploads/2026/06/bfe79155-7f7b-4438-8067-928f849e9ff1.jpeg12001600Leonore Flackehttps://hvgg.de/svg/HvGG_kreis_Text.svgLeonore Flacke2026-06-19 16:44:492026-06-22 16:46:46USA vs. Germany
Jazzaffine Schülerinnen und Schüler der Frankfurter Jazz-aktiv-Schulen kamen am 8. Juni erneut zur gemeinsamen Jamsession zusammen, erstmals in der Aula der Helmholtz-Schule. Auf das diesmal besonders anspruchsvolle Session-Repertoire (Blue Bossa, Take the A-Train, Footprints, Blue Monk) waren die Mitglieder der Gagern-Bigbands gut vorbereitet, der Schwerpunkt des Abends lag aber auf den unter der Leitung von Gernot Dechert (Altsaxophon) entstehenden Head-Arrangements und der individuellen Improvisation. Martin Lejeune (Gitarre), Jonas Lohse (Bass) und Stefan Schulz-Anker (Drums) bildeten die Basis der Rhythmusgruppe, die von Schülerinnen und Schülern verschiedener Schulen ergänzt wurde. Jakob Schoenes (Q4, Trompete), war trotz der Abiturvorbereitungen gekommen und als erfahrener Jazz-Trompeter ein gern gesehener Solist. Auch Oskar Engelhardt (9c, E-Bass) sowie Helena Mähner (Horn), Livia Nardi (Cello) und Ella Wethmer (Trompete) aus der 8a brachten bereits einige Session-Erfahrung mit. Inzwischen kennt man auch viele Gesichter aus anderen Schulen, von denen manche sich nun nach dem Abitur einige verabschieden werden. Aber wie sich gezeigt hat, steht der Nachwuchs schon in den Startlöchern, denn nach der Jamsession ist vor der Jamsession: Wir sind schon gespannt auf die Stücke fürs nächste Mal!
https://hvgg.de/wp-content/uploads/2026/06/7686A8BF-3BE9-43E7-BA78-46D5720989DC_1_105_c.jpeg7681024Ulrike Wenckebachhttps://hvgg.de/svg/HvGG_kreis_Text.svgUlrike Wenckebach2026-06-16 06:16:372026-06-18 15:15:19Jamsession in der Helmholtzschule
Dieses Event geht an unserer Schule nicht vorbei. Der Deutsch-Leistungskurs kauft und liest fleißig den Roman des Jahres und bereitet anschließend eine schöne Lesung mit einigen Fragen an die Autorin oder den Autor vor. Und diesmal?
Die Textsammlung „Gott und die Welt“ von Marie Luise Kaschnitz hat uns gewiss berührt, zum Lachen und auch zum Nachdenken gebracht. Leider ist die Autorin im Jahr 1974 verstorben – sie kann also unsere Fragen nicht beantworten und uns nichts vorlesen, um uns tiefer in ihre Welt eintauchen zu lassen.
Was ist die Lösung?
Unser Deutsch-Leistungskurs hat die Texte von Marie Luise Kaschnitz selbst zum Leben erweckt: Einträge vorlesen, Bilder von Frankfurt knipsen, spazieren gehen, Live-Jazz-Musik, Paralleltexte von uns, eigene Gedanken, Experimente mit künstlicher Intelligenz, Umfragen mit dem Publikum oder eine Traumreise zum Reflektieren.
Der persönliche und greifbare Schreibstil von Kaschnitz hat uns viele Möglichkeiten geboten, um unsere Zuhörerinnen und Zuhörer kreativ und interaktiv in die Texte eintauchen zu lassen. Marie Luise Kaschnitz schrieb, dass sie ebenfalls überlegte, ihr Buch „Kraut und Rüben“ zu nennen – und dieses Durcheinander an Ideen und Gefühlen ist auch unseren Zuschauerinnen und Zuschauern begegnet.
Unsere Gedanken wurden zum Schluss in einem Gespräch mit dem Verleger Robin Schmerer gebündelt.
Insgesamt also ein bewegender Abend – wir hoffen, wir konnten Sie mit unserem Enthusiasmus rund um Marie Luise Kaschnitz anstecken. Eine Autorin, die beobachtet, festhält, die Menschlichkeit zeigt und für uns alle durch ihre Geschichten weit über ihren Tod hinaus weiterlebt.
Text: AG Schülerredaktion: Zoe Schüttrumpf (Q2)
Fotos: Technik AG
https://hvgg.de/wp-content/uploads/2026/06/38d25f97-7dcc-4c89-a7cd-78c41532e61b.jpeg12001600Leonore Flackehttps://hvgg.de/svg/HvGG_kreis_Text.svgLeonore Flacke2026-06-14 09:59:382026-06-14 10:02:41Frankfurt liest ein Buch 2026
Gemeinsam mit unserer Lehrerin Frau Kraft unternahm unser Latein-Leistungskurs am 09.06.2026 eine Exkursion zur Saalburg. Früh am Morgen machten wir uns mit der Bahn auf den Weg. Nach der Zugfahrt stand noch ein etwa 40-minütiger Fußweg zur Saalburg bevor, der durch die schöne Landschaft des Taunus führte. Auch wenn der Anstieg stellenweise etwas anstrengend war, freuten wir uns darauf, unser Ziel zu erreichen.
Die Saalburg ist ein rekonstruiertes römisches Kastell am UNESCO-Welterbe Limes und vermittelt einen eindrucksvollen Eindruck davon, wie ein römisches Militärlager vor fast 2.000 Jahren ausgesehen haben könnte. Schon beim Betreten des Geländes fallen die hohen Mauern, die Wachtürme und das große Tor auf. Die Anlage wirkt wie eine kleine Zeitreise in die Antike und lässt die römische Vergangenheit lebendig werden.
Besonders interessant war die Führung von Prof. Dr. Thomas Paulsen, dem ehemaligen Professor der Goethe-Universität für Klassische Philologie mit den Schwerpunkten Altgriechisch und Latein. Er erklärte uns nicht nur die Geschichte der Saalburg, sondern erzählte auch viel über das Leben der römischen Soldaten, ihre Aufgaben am Limes und den Alltag in einem Kastell. Durch sein umfangreiches Wissen konnte er viele spannende Hintergründe vermitteln und unsere Fragen ausführlich beantworten. Die Führung war dadurch sehr informativ und bot zahlreiche interessante Einblicke in die Welt der Römer.
Während unseres Rundgangs konnten wir verschiedene Bereiche der Anlage besichtigen. Dazu gehörten unter anderem die Unterkünfte der Soldaten, das Hauptgebäude des Kastells sowie die Ausstellungen mit zahlreichen archäologischen Funden. Besonders beeindruckend war, wie detailliert viele Bereiche rekonstruiert wurden. Dadurch konnte man sich gut vorstellen, wie das Leben in einem römischen Kastell damals ausgesehen haben könnte.
Ein besonderes Highlight unseres Besuchs war der berühmte bronzene Pferdekopf, der heute in der Saalburg ausgestellt ist. Das außergewöhnliche Fundstück gehörte ursprünglich zu einer vergoldeten Reiterstatue aus der Römerzeit und wurde bei Ausgrabungen in Waldgirmes entdeckt. Dort befand sich einst eine römische Siedlung, die nicht als Militärlager, sondern als zivile Stadt geplant war. Nach dem Rückzug der Römer wurde die Statue zerstört und der Pferdekopf in einem Brunnen vergraben, wo er fast 2.000 Jahre lang verborgen blieb. Besonders beeindruckend waren nicht nur die Größe und die kunstvolle Gestaltung des Fundstücks, sondern auch die spannende Geschichte hinter seiner Entdeckung. Der Pferdekopf verdeutlicht eindrucksvoll, welchen Einfluss das Römische Reich auch in den Gebieten des heutigen Deutschlands hatte.
Nach der Führung hatten wir noch Zeit, das Gelände selbstständig zu erkunden. Dabei konnten wir die Ausstellungen genauer ansehen, Fotos machen und die besondere Atmosphäre der Anlage auf uns wirken lassen. Zwischen den historischen Gebäuden und den umgebenden Wäldern entstand eine ruhige und zugleich eindrucksvolle Stimmung, die den Besuch zu einem besonderen Erlebnis machte. Es war interessant, die Orte, über die wir sonst meist nur im Unterricht sprechen, einmal direkt vor Augen zu haben.
Insgesamt war die Exkursion zur Saalburg für unseren Kurs eine sehr interessante und lehrreiche Erfahrung. Sie ermöglichte es uns, die Inhalte des Lateinunterrichts außerhalb des Klassenzimmers zu erleben und einen anschaulichen Eindruck von der Welt des antiken Rom zu gewinnen. Der Ausflug zeigte uns, dass Geschichte nicht nur in Büchern stattfindet, sondern an Orten wie der Saalburg auf spannende Weise erlebbar wird.
Herzlichen Dank noch einmal an Prof. Dr. Thomas Paulsen!
Text: Anna Dvorak (Q2)
https://hvgg.de/wp-content/uploads/2026/06/WhatsApp-Image-2026-06-12-at-17.37.11.jpeg12001600Stephanie Krafthttps://hvgg.de/svg/HvGG_kreis_Text.svgStephanie Kraft2026-06-12 18:11:072026-06-15 11:22:42Auf den Spuren der Römer – Eine Exkursion zur Saalburg mit Prof. Dr. Thomas Paulsen
Nach dem großen Erfolg des 8. Trinerdischen Turniers und großer Nachfrage, ist hier die Einladung zu Nr. 9.
Am letzten Tag vor den Sommerferien findet es abermals statt, das mythische Trinerdische Turnier. Wild entschlossene Teams kämpfen um Ruhm, Ehre und wie immer coole Preis. Hier ist alles, was ihr wissen müsst.
Wann: Freitag, der 26. Juni 2026 um 11 Uhr.
Wo: In den Computerräumen A22 und A24.
Wer: Teams, die jeweils aus genau 4 Leuten bestehen. WICHTIG: Alle Teammitglieder müssen aus derselben Jahrgangsstufe sein, da es natürlich für unterschiedliche Stufen auch unterschiedliche Spielparameter gibt.
Was: Jedes Team erhält einen USB-Stick und spielt 100 am Computer zufällig aus dem N.E.R.D.-Quiz ausgewählte Fragen.
Ganz wichtig: Jedes Team gibt sich einen möglichst coolen, nerdigen Namen.
Und hier sind die Preise.
1) Preis: Eine binäre Armbanduhr.
2) Preis: Ein Topflappen-Set mit Auenland-Speiseplan
3) Preis: Ein Wissenschaftsbecher Informatik.
Denkt daran, es gibt nur Platz für eine begrenzte Anzahl an Teams.
Die Anmeldung erfolgt per E-Mail unter Angabe der Namen der 4 Teammitglieder und des Teamnamens an mich unter dieser E-Mail-Adresse:
rainer.durdaut@-online.de
Wer sich noch etwas näher informieren will, liest sich am besten den Bericht vom Trinerdischen Turnier Nr. 8 durch.
Am 6. Mai 2026 unternahm die Tierschutz AG des Heinrich-von-Gagern-Gymnasiums einen Ausflug zum Stadttaubenprojekt in Oberrad.
Am Stadttaubenprojekt angekommen, wurden sie von Frau Stürmer, der Leiterin dieses Projekts, ganz herzlich begrüßt. Anschließend wurde den AG-Mitgliedern eine Einführung gegeben und erklärt, woher die Stadttauben eigentlich kommen – und zwar stammen sie ursprünglich von den Felsentauben ab, die von uns Menschen domestiziert wurden. Menschen benutzten sie lange als Brieftauben und zur Gewinnung von Fleisch und Eiern. Brieftaubenzüchter gibt es heute auch noch in großer Anzahl, ca. 30.000 in Deutschland.
Die Führung berichtete außerdem von der tierschutzgerechten Unterbringung der Tauben innerhalb dieses Projekts. Die Kinder der Tierschutz AG durften zunächst auch in einen Taubenschlag und sich das Ei von einer echten Taube anschauen. Ihnen wurde erklärt, dass das Stadttaubenprojekt die echten Eier gegen gleich große Plastikeier austauscht, bevor sich ein Embryo zu bilden anfängt. So kann man Nachwuchs unter den Stadttauben auf tierschutzgerechte Weise verhindern. Danach konnten die Kinder Taubenfutter anschauen und auch selbst Tauben füttern. Am Ende streichelten sie die 22 Jahre alte Taube namens „Opa“. Sie war einmal eine echte Brieftaube, wie man an dem Ring am Fuß erkennen kann.
Dieser Ausflug war sehr lehrreich und hat allen Teilnehmern ein wichtiges Erlebnis mitgegeben: Sie haben gelernt, wie wichtig es ist, sich um unsere Mittiere zu kümmern – ebenso wie um unsere Mitmenschen.
Mira Erkizan 5a (mit Hilfe von Ella Elektra Erika Döring 5c)
https://hvgg.de/wp-content/uploads/2026/06/20260507_153500-scaled.jpg25602560Dr. Johannes Volker Schmidthttps://hvgg.de/svg/HvGG_kreis_Text.svgDr. Johannes Volker Schmidt2026-06-01 20:22:282026-06-14 09:40:38Besuch der Tierschutz-AG im Stadttaubenprojekt