Interview mit Paula Burggraf (Ea), der Erstplatzierten beim Frankfurt schreibt!-Wettbewerb 2022
Von Herzen gratuliere ich Ihnen zum ersten Preis in der Kategorie Schülerinnen und Schüler des Frankfurt-schreibt!-Wettbewerbs 2022! Wie haben Sie sich gefühlt, als Sie das Diktat online geschrieben haben? Hatten Sie Manschetten? Und wie war das mit dem Lampenfieber?
Ich hatte nicht wirklich Lampenfieber. Mir ging es darum, Spaß zu haben und mein Bestes zu geben. Vorher hatte ich mir die Rechtschreibregeln, die auf der Trainingsseite standen, durchgelesen, um zu gucken, ob es mir was hilft. Das hat es dann auch bei einem Wort. Ich habe versucht, mich zu konzentrieren, zu fokussieren und einfach zu schreiben.
Verraten Sie mir, wie viele Fehler Sie hatten?
5 Fehler waren es, vor allem im Bereich Getrennt- und Zusammenschreibung. Den Bereich finde ich am schwierigsten.
Das kann ich gut verstehen. Und was möchten Sie zum Diktatwettbewerb allgemein sagen?
Ich finde es gut, dass die Texte so unterhaltsam sind. Natürlich sind es keine Texte, die man im normalen Leben schreibt. Die Organisatoren versuchen, uns so viel wie möglich zu fordern.
Erzählen Sie doch mal ein bisschen was von der Preisverleihung? Wie viele waren da? Wie waren die anderen?
Ich fand die Verleihung sehr schön. Vorher hatten wir eine sehr freundliche und informative Führung mit Frau Dr. Steghaus-Kovac durchs Senckenberg-Museum. Teile der Exponate, von denen im Diktat die Rede war, wurden uns gezeigt, zum Beispiel das Korallenriff oder „Edmund“, der Entenschnabeldinosaurier. Unsere Führerin ist beim Korallenriff auch auf den Umweltschutz eingegangen. Ich hätte noch eine Stunde länger zuhören können, so spannend war es. Danach konnten wir uns auch noch kurz mit den anderen Schülerinnen und Schülern unterhalten. Der Zweitplatzierte kam von der Schillerschule, die beiden Drittplatzierten waren vom Goethe-Gymnasium.
Und was haben Sie Schönes gewonnen?
Ich habe einen Konzertgutschein gewonnen, eine Urkunde und eine kleine Medaille.
Wie ist das im nächsten Jahr? Haben Sie schon darüber nachgedacht, ob Sie vielleicht wieder mitmachen möchten?
Aber auf jeden Fall!
Ich höre aus allem, was Sie gesagt haben, heraus, dass es Ihnen viel Spaß gemacht hat. Wenn Sie so ein gutes Diktat geschrieben haben, dann lesen Sie doch sicher viel, oder?
Ja. Das hat mir besonders früh sehr geholfen. Ich konnte viele Rechtschreib-Probleme umgehen, weil ich dachte, hey sieht das so gut aus, das Wort? Ist es so richtig? Lesen war auf jeden Fall hilfreich. Ich habe einfach viele Kinder- und Jugendbuchklassiker gelesen, das hat mir unbewusst sehr geholfen. (Paula dreht sich um und schaut auf ihr gut gefülltes Bücherregal.) Die habe ich geliebt und liebe sie immer noch.
Und welches Buch ist im Augenblick an der Reihe?
Gerade lese ich das Buch „Sankt Irgendwas“ von Tamara Bach. Es geht um eine Klassenfahrt, die etwas eskaliert und dabei um den Zusammenhalt von Schülerinnen und Schülern. Wir fahren ja auch bald nach Berlin… (lacht augenzwinkernd).
Was möchten Sie jüngeren Kindern zum Thema Rechtschreibung mit auf den Weg geben?
Ich finde es einerseits wichtig, dass man Rechtschreibung beherrscht. Lasst Euch aber nicht beirren! Man lernt aus den Fehlern, die man macht. Habt keine Angst, wenn Ihr noch Probleme mit der Rechtschreibung habt! Geschichten schreiben oder Gedichte, der Gedanke dahinter ist immer noch das Wichtigste. Aber natürlich bin ich sehr dankbar dafür, dass der Wettbewerb ausgerichtet wird und man sich selbst heraufordern kann. Mir persönlich hat es großen Spaß gemacht – bestimmt wird es vielen anderen auch so gehen!
Vielen Dank für das Interview! Bleiben Sie so tapfer! Wir sind sehr stolz auf Sie!
Last Friday our school’s senior debating team successfully defended their just merits at school opposing the given motion:
This House believes access to degree programmes at university should be handed out randomly rather than on the basis of final school grades.
And rightly so.
During preparation we were faced with at first unexpected but at the same time strong arguments for the case team proposition might use: One could have questioned the reliability and validity of school grades, especially between different schools, not to speak of different federal states. An argument not few Gagern students are painfully aware of when competing for grades on a high level in their classrooms and final examinations. Another main argument could have been the idea of reshifting the focus from a mere output of the best possible Abitur grade to a truly humanistic education of young men and women. A shift which most certainly would unleash potential and open up possibilites for teachers in their classes, counter the ongoing inflation of grades and most importantly would truly raise the academic level of lessons at school. No teacher would feel the pressure to „evaluate“ their own success with good grades on their students’ side and no student would have to focus on grades instead of their personal development when reading Goethe or Shakespeare.
Instead, we were faced with a move which has become all to common these days: team proposition tried to nuke us by pulling the privilege card. But this knee-jerk reaction was all too simple for our by now pretty experienced and confident debaters. The reality of privilege in our educational system is undeniable. But how would handing out degree programmes at random ensure that less privileged students would get the affirmative action they most certainly are entitled to? Which programmes instead are already implemented in our school system to fight the effects of privilege and how just would it be to deprive a bright young student of his academic career chances because of his family background? And, when it comes down to it, the nimby effect (not in my backyard): who do you want to operate on you? Someone who ambitiously worked up his way through school and university and showed his aptness for a career in medicine – or someone who got into medicine by a system that comes close to a lottery? And it goes without saying that more or less the same is true for your lawyer or the one who runs the company you are employed at.
The deciding factor, however, was once again our knowledge of Latin and thus knowing the ethymology of the very concept „Abitur“: A habit forming process at the end of which young, promising men and women are able to not only receive higher education but to take on the world, the academic world as well as the professional world, with a set of skills and values that enables them to succeed.
With this win the debating season is now over for this year and we are looking forward to participating again in next year’s debating season.
Special congrats go out to Chiara Spors, Matthias Durth and Tillmann Bier for their outstanding effort and achievement. Hear Hear!
Von Georg Probst
https://hvgg.de/wp-content/uploads/2021/11/IMG_20210623_141936846-e1638373533780.jpg9581632Etienne Bünemannhttps://hvgg.de/svg/HvGG_kreis_Text.svgEtienne Bünemann2022-03-28 06:49:102022-11-30 21:10:36NO to arbitrary! Debating team finishes South League with a final win
Am Freitag, 18. März 2022 waren in der 3. und 4. Stunde 55 Schüler der Uhlandschule, der gesamte 3. Jahrgang, zu Gast bei uns in der Aula des Heinrich-von-Gagern-Gymnasiums. Das Kleine Orchester präsentierte den Gästen die beiden bereits im Orchesterkonzert vier Wochen zuvor gespielten Stücke „Gabriella’s Calypso Holiday“ und „Bringer of Joy“. Zwischen den beiden Darbietungen erklärte der Orchesterleiter, Herr Dr. Schmidt, zusammen mit den Mitgliedern des Orchesters sowie dem Oboenlehrer Herrn Gimnich den Grundschülern die einzelnen Instrumente, wobei vor allem Klang und Funktionsweise im Mittelpunkt standen. Am Schluss hatten die Gäste auch die Möglichkeit, sich die Instrumente noch einmal aus der Nähe anzuschauen und teilweise auch auszuprobieren.
Wir hoffen, dass wir die Kinder für das Spielen im Orchester begeistern konnten und dass sich vielleicht der eine oder andere dazu entschließt, ein Instrument erlernen zu wollen!
https://hvgg.de/wp-content/uploads/2022/03/IMG20220318103859-scaled.jpg19202560Dr. Johannes Volker Schmidthttps://hvgg.de/svg/HvGG_kreis_Text.svgDr. Johannes Volker Schmidt2022-03-24 19:21:012022-03-24 19:24:39Instrumentenvorstellung für Schüler der Uhlandschule
Am 25. Februar wurden deutschlandweit die Landesrunden der Mathematik-Olympiaden ausgetragen. Um sich hierzu zu qualifizieren, mussten bereits zwei Runden überstanden werden, wobei zur Landesrunde aus ganz Hessen in jeder Jahrgangsstufe lediglich die in etwa 20 erfolgreichsten Schüler zugelassen wurden. Die Aufgaben, die in der Mathe-Olympiade zu lösen sind, sprengen die Grenzen des gewöhnlichen Mathematikunterrichts und sind in ihrem Anspruch auch noch einmal deutlich über Knobelaufgaben einzuordnen, die in anderen Mathematikwettbewerben zu lösen sind. Entsprechend werden auch hohe Anforderungen an die Dokumentation der Lösungswege gestellt.
In diesem Jahr haben vier Schüler unserer Schule diese Qualifikation geschafft, was bereits einen riesigen Erfolg darstellt und keinesfalls jedes Jahr gelingt: Marie Hermann (6c), Arthur Podlesnov (6c), Raphael Schmitt (9a) und Lasse Mauersberger (Q4). Alle vier haben in der Landesrunde sehr gute Resultate erzielt und wurden hierfür mit Urkunden und kleinen Geschenken bedacht.
Ganz besonders gratulieren möchten wir Marie Hermann, die es tatsächlich geschafft hat, in der Jahrgangstufe 6 den 1. Platz zu erzielen unter allen hessischen Teilnehmern, ein grandioser Erfolg!
Marie Hermann (6c) und unser Schulleiter Herr Dr. Köhler
Für die Jahrgangsstufe 6 ist die Mathe-Olympiade an dieser Stelle beendet, ab der Jahrgangsstufe 8 schließt sich noch eine Bundesrunde an. Zudem ist anschließend auch noch eine Teilnahme an der Internationalen (weltweiten) Mathematik-Olympiade möglich, bei entsprechender Qualifikation. Es bleiben also noch Ziele.
https://hvgg.de/wp-content/uploads/2022/03/MOH_Symbol.png250250Hendrik Raabhttps://hvgg.de/svg/HvGG_kreis_Text.svgHendrik Raab2022-03-23 18:36:172022-03-28 17:47:33Mathematik-Olympiade: Großer Erfolg bei Landesrunde
Felicitas Hettche (9c) und Alexander Beyer (9a) erringen den ersten und zweiten Platz beim Regionalwettbewerb, Julia Liu (9b) schlägt sich ebenfalls sehr achtbar und verfehlt das Finale nur knapp. Jonathan Hermann (8a) und Björn Risse (8c) waren als Zeitnehmer und Unterstützer mit dabei. Susanna Naumer (Q2), die Siegerin des letzten Bundesfinales, Jessica Rother und der Unterzeichnete beteiligten sich als Juroren.
Nach unserem großen Schulwettbewerb vor Weihnachten ging es jetzt in die nächste Runde, den so genannten Regionalwettbewerb, den die Freiherr-vom-Stein-Schule in Sachsenhausen ausrichtete. Als dritte war noch die Anna-Schmidt-Schule im Bunde, während die anderen Schulen des Regionalverbunds wohl der Pandemie ihren Tribut zollten und keine Teilnehmer schicken konnten. Schade, aber im nächsten Jahr wird es sicher wieder besser. Als sehr angenehm empfanden alle, dass wir die Debatten in Präsenz durchführen konnten – Dank an Anna Caltagirone von der Freiherr-vom-Stein-Schule, die die Veranstaltung umsichtig organisierte, für diese Initiative.
Die Sekundarstufe eins debattierte drei Themen:
Sollen unsere Schulen zur Eindämmung der Corona Pandemie wieder geschlossen werden?
Soll die Verwendung von Heizstrahlern in der Außengastronomie verboten werden?
Soll der Verkauf von Spielzeug – Schusswaffen an Kinder verboten werden?
Alle drei Debattenrunden fanden auf hohem Niveau statt und für uns war die Freude groß, als Felicitas und Alexander es trotz der harten Konkurrenz ins Finale schafften. Es machte sich natürlich bezahlt, dass unsere mit Jugend Debattiert bestens vertraute Susanna Naumer die fünf Erstplatzierten des Schulwettbewerbs unter ihre Fittiche genommen und offenbar bestens vorbereitet hatte. In der Schlussrunde wurde es dann aber hinter Felicitas, die unangefochten gewann, sehr knapp: Alexander wurde punktgleich Zweiter und muss nun wegen einer unwesentlich schwächeren Bewertung im Bereich „Gesprächsfähigkeit“ hoffen, dass er am Vorbereitungsseminar für die nächste Runde teilnehmen darf – wir drücken ihm die Daumen und sind in jedem Fall auf die nächste Runde gespannt.
Von Heinz-Georg Ortmanns
https://hvgg.de/wp-content/uploads/2022/01/Schulwettbewerb-Jugend-debattiert-4-von-7.jpg480640Etienne Bünemannhttps://hvgg.de/svg/HvGG_kreis_Text.svgEtienne Bünemann2022-03-23 17:17:572022-03-23 17:32:13Großer Erfolg bei Jugend Debattiert
mit großer Freude teile ich Ihnen mit, dass Frau Vollrath zu den diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträgern der Kategorie „Ausgezeichnete Lehrkräfte“ des „Deutschen Lehrerpreises – Unterricht innovativ“ gehört.
Wie die für die Nominierung verantwortlichen Schülerinnen und Schüler ausdrücklich hervorheben (und ganze Generationen an Gagern-Schülerinnen und -Schülern ohne jeden Zweifel bestätigen können), vereint Frau Vollrath eine Vielzahl an besonderen Eigenschaften, allen voran hohe Fachkompetenz, Empathie und Fürsorglichkeit, Begeisterung für ihr Fach u.v.m., oder mit den Worten einer Schülerin: „Wir alle wünschen uns diesen Preis für sie von ganzem Herzen, und ich kenne wirklich niemanden, der ihn mehr verdient hätte. Wir wollen das, was sie uns nicht nur für die Schulzeit, sondern tatsächlich für das ganze Leben mitgegeben hat, zumindest ansatzweise zurückgeben.“
Im Namen der gesamten Schulgemeinde gratuliere ich Frau Vollrath von ganzem Herzen zu dieser großartigen Auszeichnung. Ihr Wirken, ihr Einsatz und ihre Leistungen für diese Schule – insbesondere für die Schülerinnen und Schüler – können in der Tat gar nicht hoch genug geschätzt werden.
Herzlichen Glückwunsch!
Gerhard Köhler, Schulleiter
Die Preisverleihung fand am 21. März 2022 online statt.