Frankreichfahrt der E-Phase nach Besançon

Während unserer Frankreichfahrt verbrachten wir – das waren 22 Schülerinnen und Schüler der E-Phase sowie Frau Massen und Frau Nickel – mehrere spannende Tage in Besançon. Die Reise begann am Mittwoch nach einem kurzen Schultag mit einer etwa vierstündigen Zugfahrt mit dem TGV nach Besançon. Nach der Ankunft bezogen wir unser Hotel und haben dann gemeinsam bei einem Abendspaziergang die Stadt erkundet.

Am Donnerstag starteten wir mit dem Petit déjeuner im Hotel in den Tag. Danach wurden wir an der französischen Partnerschule Lycée Saint-Paul sehr herzlich vom Direktor, dem Deutschlehrer sowie den Schülerinnen und Schülern begrüßt. Sie lernen Deutsch als zweite Fremdsprache und haben uns in einer kleinen Präsentation auf Deutsch das französische Schulsystem erklärt. Anschließend haben sie uns in Kleingruppen durch die Schule geführt, und wir durften mit ihnen am Unterricht teilnehmen sowie gemeinsam mit ihnen in der Mensa zu Mittag essen. Am Nachmittag präsentierten wir unsere eigene Schule anhand von Präsentationen und wurden danach von den Franzosen durch die Stadt geführt. Der Tag endete mit Freizeit zum Abendessen.

Am Freitag ging es nach dem Frühstück mit dem Zug nach Dijon. Dort besuchten wir eine Lebkuchenfabrik und nahmen an einer Führung teil, bei der wir viel über die Herstellung erfuhren und die Möglichkeit hatten, selbst welche zu probieren und zu kaufen. Nach dem Mittagessen hatten wir eine spannende Stadtführung durch Dijon, bei der wir viel über die Herzöge von Burgund gelernt haben. Natürlich haben wir auch alle die berühmte Eule – das Wahrzeichen von Dijon, eingemeißelt in einen Stein an der Kathedrale – berühren dürfen; das soll nämlich Glück bringen. Im Anschluss blieb noch Zeit zur freien Verfügung, bevor wir am späten Nachmittag nach Besançon zurückkehrten. Den Abend ließen wir bei einem gemeinsamen Essen in einem thailändischen Restaurant ausklingen, bei dem es viele bunte und exotische Getränke gab (manche davon neon-blau!).

Am Samstag hieß es schließlich Abschied nehmen. Nach dem Frühstück hatten wir noch etwas Freizeit, bevor wir gegen Mittag die Rückreise antraten. Nach einem Umstieg kamen wir am Nachmittag wieder in Frankfurt an.

Die Fahrt war für alle Beteiligten eine wertvolle Erfahrung. Wir konnten nicht nur unsere Sprachkenntnisse verbessern, sondern auch viele neue Eindrücke sammeln, Kontakte knüpfen und die französische Kultur hautnah erleben.

Text: AG Schülerredaktion: Marina Dökmeci Maurenza (Eb)

Fotos: Frau Nickel und Frau Massen