Kunst für keinen

Jeanne Wer?

Wenn man regelmäßiger Schirn-Gänger ist, dann hatte man vor vier Jahren die Chance, Werke der Künstlern Jeanne Mammen kennenzulernen. Ansonsten geht es den meisten Menschen eher so wie uns: Keiner im Kurs kannte sie bislang.

Insofern war die Ausstellung „Kunst für keinen“ genau auf uns zugeschnitten. Das Ausstellungsplakat zeigt prominent eines ihrer Gemälde. Es heißt „Sterbender Krieger“, ist von 1943 und plötzlich wieder sehr aktuell.

Dreh- und Angelpunkt der Ausstellung ist die Frage, was mit Künstlerinnen und Künstlern während der Zeit von 1933-45 in Deutschland geschah. Wie verhielten sich die, die im Land blieben? Wer distanzierte sich deutlich vom NS-Regime, wer biederte sich an, wer versuchte, sich unsichtbar zu machen, wer kämpfte dagegen an? 

Natürlich stellt man sich auch die Frage: Was hätte ich getan?

Wenn euch interessiert, wie sich Jeanne Mammen, Otto Dix, Hannah Höch oder die elf anderen Künstler:innen, deren Werke ebenfalls zu sehen sind, verhalten haben, habt ihr noch bis zum 06. Juni die Möglichkeit, euch die Ausstellung in der Schirn anzusehen.

Euer GK Kunst (Q2)

Hier nun die Lösung der N.E.R.D.-Aufgabe für den Mai 2022!

Beim Bowlingspiel mit 10 Kegeln, die in Dreiecksform angeordnet sind (siehe Abbildung), bleiben bei einem Wurf von Katharina drei Kegel stehen, die die Ecken eines gleichseitigen Dreiecks bilden.Wie viele solcher Dreiecke sind möglich?

Eure Überlegungen könnt ihr wie immer per Mail an mich schicken (rainer.durdaut@t-online.de). Neben Ruhm und Ehre winken wieder wertvolle Punkte. Die Lösung erscheint hier gegen Ende des Monats

.

Viel Spaß!

Lösung: Auch dieses Mal gab es viele kreative Einsendungen, wobei häufig die Zahl 13 genannt wurde. Möglich sind allerdings 15 verschiedene Dreiecke, wie dieses Bild von Katharina Schott aus der 9d beweist.

Kammermusikabend am 20. Mai 2022

Am Freitag, 20. Mai 2022 fand am Heinrich-von-Gagern-Gymnasium der 2. Kammermusikabend dieses Schuljahres statt. Trotz Corona-Pandemie konnte seit langem wieder ein Auftritt mit mehr Publikum in der Aula stattfinden. Der Abend wurde sowohl von einigen solistisch auftretenden Instrumentalisten und kleineren Ensembles gestaltet als auch vom Mittleren und Großen Orchester (Leitung: Dr. Johannes Volker Schmidt) sowie von der kleinen Bigband (Leitung: Ulrike Wenckebach). Es wurden Werke von Komponisten wie Bach, Beethoven und Mozart, aber auch jazzige Stücke vorgetragen. Es war ein wohlgestalteter Abend und hinterließ einen schönen Eindruck auf alle Zuhörer.

Eva Rüdinger (Ea)

Imgard Keuns „Nach Mitternacht“ im Theaterworkshop

„Ein gutes Theater trifft das Herz der Zuschauer“ sagte bereits der schweizerische Volksbühnenautor Otto Baumgartner-Amstad. Das zeigte sich auch deutlich im Theaterworkshop von Frau von Pallandt, in dem sie den Schülerinnen und Schülern der Eb die Grundlagen des Faches Darstellendes Spiel vermittelte.

Zum Einstieg führten die Lernenden unter Frau von Pallandts Regie zunächst einige Übungen durch, die ihnen den Fokus auf die eigenen Bewegungen vermitteln sollten. Langsames Laufen, schnelles Laufen, Schlendern, Eilen und Watscheln wie eine Ente – was einfach klingt, kann eine Herausforderung sein, denn miteinander zu reden, ist hier nicht erlaubt. Dass es sehr viel Disziplin erfordern kann, sich in einem Raum voller Menschen auf sich selbst zu konzentrieren, merkten auch die Schülerinnen und Schüler schnell.

Aber auch andere Übungen hatten ihre Tücken: Im Duell der Cowboys erfuhren, die Schülerinnen und Schüler, wie viel Übung es braucht, bis man mit anderen einen synchronen Bewegungsablauf erreicht. Und die „Gulaschkanone“ oder den „Postboten“ korrekt betont auszusprechen, gelang auch nicht auf Anhieb, sondern bedurfte mancher Wiederholung.

Nach diesen Übungen, um das Ensemble zu finden und die Gruppe zu stärken, ging es dann an die Arbeit mit dem Roman „Nach Mitternacht“ von Irmgard Keun, der dieses Jahr für das Lesefest „Frankfurt liest ein Buch“ ausgewählt wurde. Hierfür schrieben die Lernenden eine Rollenbiographie für die Ich-Erzählerin Susanne und ihren Freund Franz, denn auch die differenzierte Auseinandersetzung mit den Figuren ist Teil der Vorbereitung auf eine Rolle. 

Da es hierbei viel auf die Interpretation ankommt, mussten sich viele Schüler/innen erst einmal umgewöhnen. Statt nämlich die Antwort für eine mögliche Darstellung im Text zu suchen, sollten sie selbst überlegen, wie sie sich die Figuren, z. B. im Gespräch auf dem heißen Stuhl, vorstellten. 

Der Höhepunkt war schließlich die Inszenierung der Schlüsselszene in „Nach Mitternacht“, in welcher der Protagonist Franz der Ich-Erzählerin den Mord gesteht. Die Inszenierungen durch die Klasse hätten unterschiedlicher nicht sein können, wobei in diesem Kontext auffiel, mit wie viel Kreativität und Herz die Lernenden ihre Interpretationen zeigten. Ganz so, wie es sein muss, damit es das Herz seiner Zuschauer trifft.

Sarah Richter-Seitz

Kammerkonzert am 20. Mai 2022

Am Freitag, 20. Mai 2022 findet um 19 Uhr in der Aula des Heinrich-von-Gagern-Gymnasiums ein Kammermusikabend statt. Beteiligt sind neben in kleineren Ensembles und solistisch auftretenden Instrumentalisten aus allen Jahrgangsstufen auch die Kleine Bigband sowie das Mittlere und das Große Orchester. Der Eintritt ist frei. Am Ausgang bitten wir um eine Spende für die musikalische Arbeit an unserer Schule.

Alumni-Café

Keineswegs ein „schwarzer Tag“: Das Alumni-Café am 13. Mai – endlich wieder persönliche Gespräche zur Studien- und Berufsorientierung

Großer Erfolg beim Schulschach

Nach 2 Jahren coronabedingter Pause fand endlich wieder ein Schachturnier statt. Wir, 5 Schüler der 8. und 9. Klassen wurden zum Hessischen Schulschach-Turnier eingeladen. Am Mittwoch, dem 27.04, belegte unsere Schule den 5. Platz beim Hessischen Schulschach-Mannschaftswettbewerb in Karben. Bei 16 teilnehmenden Teams, die aus ganz Hessen zusammenkamen, war dies ein Pokalrang, wie auf den Fotos zu sehen ist. Dieser Erfolg ist um so höher zu bewerten, als dass wir als einzige Schule ohne Vereinsspieler in die Top-Ränge einziehen konnten. In der Altersklasse WK III traten wir in folgender Besetzung an: Björn Risse (8c), Anestis Papassavvas (9a), Julius Degen (8b), Konstantin Baumgardt (8b), Lutz Ullrich (8d).

Wir haben uns morgens um 9:00 vor dem Lehrerzimmer getroffen, sodass wir noch eine Stunde Unterricht vorher hatten. Dann sind wir nach Karben gefahren. Als wir ankamen, waren in der Halle bereits überall Schachbretter auf den Tischen aufgebaut und wir setzten uns direkt hin, um uns warm zu spielen. Auf der Tribüne standen die Pokale, die es zu gewinnen gab, so dass wir gleich motiviert waren. Über der Tribüne war eine Tabelle sichtbar, die uns zeigte, wann, gegen wen und an welchem Tisch man spielte. Es wurden 5 Runden gespielt, in denen man jeweils 20 Minuten Bedenkzeit hatte. Trotz zweier Unentschieden und einer Niederlage in den ersten 3 Runden, gelang es uns durch die siegreichen letzten beiden Runden den 5. Platz zu belegen. Mit nur einem Punkt lagen wir vor dem 6. Platz, was uns natürlich sehr gefreut hat.

Es hat uns sehr viel Spaß gemacht und wir freuen uns schon auf weitere Schachturniere.

Am Tag davor fand der Hessische Schulschach-Mannschaftswettbewerb für die Klassen 5-7 statt, bei dem unsere Schule einen Mittelfeldplatz belegte. In der Altersklasse WK IV spielten für uns: Zhifei Yang (7c), Vindent Menne (7a), Flavio Nardi (7c), Jakob Oettinger (5c), Adrian Baumgardt (5c).

Bei unserem Schach-AG Leiter Herr Raab möchten wir uns für die Organisation der Teilnahme bedanken.

Konstantin Baumgardt, 8b

Live-Stream Informationsabend 3. Fremdsprache

Informationsabend zur Wahl der dritten Fremdsprache ab Jahrgangsstufe 8 – Altgriechisch, Französisch oder Italienisch.

Die Veranstaltung wird auf YouTube live gestreamt und bleibt noch für kurze Zeit online.

Hinweis: Aufgrund von erheblichen Internetproblemen konnte der Livestream stellenweise nicht flüssig übertragen werden. Sollten noch Fragen offen sein, können diese über die Kommentarfunktion gestellt werden. Alternativ wenden Sie sich bitte an die entsprechenden Fachlehrer.

Wir dürfen wiederkommen!

Ausflug der katholischen Religionsgruppe 9 in die Bibliothek des Jüdischen Museums

Am 31. März 2022 sind wir gemeinsam mit Frau Hauk während unserer beiden Religionsstunden ins Jüdische Museum gegangen, um die von der dortigen Bibliothek ausgeliehenen Bücher zurückzugeben. Nach Sicherheitscheck und Rückgabe lud uns dann ein freundlicher Mitarbeiter dazu ein, die Bibliothek gerne auch für Freistunden oder für Facharbeiten zu nutzen und erlaubte uns, die Bücher näher anzuschauen. Da gab es Kinderbücher, Jugendromane, Biografien und noch vieles mehr. Um sich mit ihnen noch vertrauter machen zu können, waren kleine Extraräume eingerichtet. Die umfangreiche Bibliothek besitzt Ausgaben in mindestens 8 Sprachen: Hebräisch, Lateinisch, Altgriechisch, Französisch, Englisch, Deutsch, Russisch, Niederländisch usw. Um das alles noch einmal besser zu verstehen, kann man sich auch Wörterbücher ausleihen.


Die Zeit verging viel zu schnell, deshalb konnten wir uns nicht noch genauer mit den Büchern beschäftigen. In einer aktuellen Ausstellung im Jüdischen Museum geht es um den Aspekt der Rache in der jüdischen Kulturgeschichte.
Insgesamt schauen wir auf einen sehr interessanten und unterhaltsamen Ausflug zurück und können jedem nur empfehlen, das Museum und die Bibliothek zu besichtigen.


Wir haben uns sehr darüber gefreut, dass Frau Hauk für uns dieses tolle Erlebnis und die Ausleihe der Bücher möglich gemacht hat.


Alexander Beyer und Raphael Schmitt

Reanimationstraining am HvGG

Prüfen, Rufen, Drücken: Es ist ganz einfach, ein Leben zu retten!