Unsere Juniorwahl: Die Ergebnisse am HvGG!

Wahlrecht auf Bundesebene absenken? In der Woche vor der Bundestagswahl haben die Schülerinnen und Schüler ab der Jahrgangsstufe 7 ausprobiert, was das für das Ergebnis dieser Altersgruppe möglicherweise bedeuten würde: Gemeinsam mit mehr als einer Million weiterer Schülerinnen und Schüler aus ganz Deutschland nahmen sie an der Juniorwahl teil, einem der bundesweit wichtigsten Projekte der politischen Bildung.
Das Gesamtergebnis der Juniorwahl ist hier zu finden:
https://www.juniorwahl.de/juniorwahl-btw-2021.html

In der Galerie ist auch das Ergebnis für die Direktkandidatinnen und -kandidaten zu finden, die am 17.09. zu Gast bei uns waren!

Medienkompetenz dank mediaX!

Im Rahmen des Deutschunterrichts nahm mein Kurs der E-Phase im Herbst 2020 am Medienprojekt mediaX! teil. Ziel des Projekts war es, zur Unterrichtsreihe „Sprachwandel oder Sprachverfall?“ ein eigenes Video zu produzieren, für das sich die Schüler*innen intensiv mit dem von ihnen gewählten Thema auseinandersetzen und recherchierte Informationen medial verarbeiten sollten. Dabei wurden sie einen Tag lang von einem externen Medientrainer unterstützt. Mit professioneller Ausrüstung des Medienzentrums Frankfurt konnten die Schüler*innen schon erste Aufnahmen und Schnitte erproben. Das Projekt wird fortgeführt, sobald dies coronabedingt wieder möglich ist.

Einen genaueren Einblick in das Videoprojekt bieten die Aussagen der beteiligten Schülerinnen und Schüler:

Emiliano:

Anfang November hat unsere Deutschlehrerin angekündigt, dass wir im Laufe der nächsten Zeit ein Projekt starten, bei dem wir einen eigenen kleinen Film drehen werden. Natürlich sollte dieser nicht sehr lang sein, sondern nur ungefähr fünf Minuten, aber auch das sei schon recht komplex. Sie sagte weiterhin, dass wir Gruppen bilden würden, aus je vier bis fünf Personen. Selbstverständlich war die Aufregung ziemlich groß. Wer würde mit wem in eine Gruppe kommen? Was machen wir alles? Und wie? 

Das Thema des Films sollte zur Unterrichtsreihe „Sprachwandel oder Sprachverfall?“ passen. Also wie sich unsere Sprache ändert, zum Beispiel durch Digitalisierung, Werbung oder Jugendliche. Nachdem sich die Gruppen eingefunden hatten, wurden erste Ideen über das Format ausgetauscht und Arbeitsblätter ausgeteilt, die uns helfen sollten. Wir wurden über den Unterschied zwischen Spielfilm und Dokumentarfilm aufgeklärt und wie man diese am besten produziert. Außerdem wurde uns erklärt, wie ein Spielfilm genau aufgebaut ist und wie wir dieses Wissen später verwenden können. 

Im weiteren Verlauf des Projektes haben wir angefangen, unsere Ideen in den Gruppen auszutauschen und es wurden erste Vorschläge auf Papier festgehalten. Eine Woche nach Ankündigung des Projektes kam ein sogenannter Medientrainer, nur unseretwegen, an unsere Schule und wir haben den ganzen Tag dafür verwendet, mithilfe von iPads und Mikrofonen kleine Filme zu drehen und die Theorie zu lernen, wie genau man einen Film vorbereiten kann. Wir haben zum Beispiel unser erstes Drehbuch geschrieben. Der Medientrainer hat uns erklärt, wie wir Kameraperspektiven nutzen können und wie man eine Kamera am besten hält. Wir durften Sachen sagen wie „Ton läuft“ oder „Cut“ und haben dann auch unsere ersten Filme gedreht. Nichts Großes natürlich, sondern nur eine Szene, bei der der Arbeitsauftrag lautete, dass jemand erschreckt wird oder dass wir jemanden interviewen sollen. Danach mussten wir alles zusammenschneiden, damit am Ende auch ein kurzer Videoclip entstand, den wir vorstellen konnten. Dadurch haben wir auch einen ersten Einblick bekommen, wie Schnittprogramme funktionieren. Insgesamt hat der Tag sehr viel Spaß gemacht und wir haben viel gelernt. 

In der darauffolgenden Woche haben wir angefangen, für unseren eigenen Film ein Drehbuch zu schreiben und alle Ideen, die wir hatten, sinnvoll zu verwenden. Leider musste unser Projekt daraufhin coronabedingt abgebrochen werden und wir konnten noch nicht fortfahren. Unser nächster Schritt wäre es dann gewesen, das eigentliche Video zum Sprachwandel zu drehen. Vielleicht können wir damit nach dem Lockdown fortfahren. Aber auch so hat das Projekt uns allen bisher viel Spaß gemacht.

Natalie:

Es war kurz nach der ersten Klassenarbeit im ersten Halbjahr. Unsere Deutschlehrerin fehlte in einer Deutschstunde. Das Geheimnis löste sich, als wir in der folgenden Stunde den Grund für ihre Abwesenheit erfuhren. Sie hatte an einem Workshop teilgenommen und berichtete, wir würden nun an einem Videoprojekt teilnehmen. Die ganze Klasse war sofort hellwach, begeistert und hörte gespannt zu.

Zu dem Zeitpunkt behandelten wir gerade das Thema „Sprachwandel oder Sprachverfall?“, weshalb wir den Auftrag bekamen, in Kleingruppen darüber Videos zu erstellen. Doch bevor wir starteten, besuchte uns noch ein Medientrainer und zeigte zum Auftakt des Projektes einzelne Erklärvideos.  Anschließend, damit wir richtige Medienprofis werden, absolvierten meine technikaffine Klasse und ich einen 6-stündigen Workshop. 

Wir gingen in unsere Gruppen, wurden mit reichlich Arbeitsblättern und iPads sowie Mikrofonen ausgestattet und bekamen die Aufgabe, an mehreren Stationen einzelne Übungsvideos zu drehen. Von Station zu Station gab es immer spannendere und kreativere Aufgaben. Wir alle hatten eine Riesenfreude und arbeiteten motiviert an unseren Aufgaben. Die Stunden vergingen wie im Flug. Jeder hatte eine Aufgabe, musste mitmachen und lernte, wie viel besser man doch in einem Team Aufgaben bewältigen kann. 

Nachdem wir unsere Aufnahmen gedreht hatten, besprachen wir sie anschließend im Plenum. An einer Station sollten wir zum Beispiel eine Überraschungsparty drehen oder ein Interview. Die Resultate waren zum Totlachen, zugleich aber auch qualitativ hochwertig. Bestimmt ein Ergebnis unserer zuvor erlangten Skills in Kameraführung, Aufnahmetechnik usw. Frau Filusch sowie der Medientrainer waren mit uns sehr zufrieden.

Die kommende Deutschstunde konnten wir gar nicht abwarten, so gespannt waren wir, wie es weitergeht. Was wir in unserem eigentlichen Video darstellen wollten, war auf dem Schulhof Gesprächsthema Nummer 1. Als die langersehnte Deutschstunde begann, strömten die Ideen nur so in unsere Köpfe.

Wir gingen also in Phase 2 unseres Projektes. Wieder bekamen wir iPads von der Schule sowie Mikrofone aus dem Medienzentrum zur Verfügung gestellt und konnten uns im ganzen Schulgebäude frei bewegen. Meine zwei Freundinnen und ich hatten schon vorher mehrere Ideen festgehalten, sodass wir sofort mit dem Drehen begannen. Erst hatten wir vor, eine Art Tagesschau mit Zeitreise zu drehen, doch das erschien uns irgendwie nicht kreativ genug, weshalb wir auf die unserer Meinung nach grandiose Idee kamen, eine „gehackte Videokonferenz“ zu drehen, bei der Wissenschaftler auf Hochdeutsch über den Sprachwandel sprechen. Sie werden gehackt, kurzer Systemabsturz, Werbeeinblende, und sprechen auf einmal Jugendsprache, Rätoromanisch oder Hessisch.

Doch leider ermöglichte uns die derzeitige Coronasituation nicht, weiterzudrehen. Auch der bereits angekündigte erneute Besuch des Medientrainers muss nun leider ausfallen. Wir hätten mit ihm noch die verschiedenen Schnitttechniken besprochen. Ob wir jetzt das Projekt weitermachen, wissen wir nicht, doch uns allen hat es einen riesigen Spaß bereitet und ich kann nur jedem „coolen“ Deutschlehrer empfehlen, so etwas mit seiner Klasse auszuprobieren. 

Samuel:

Wir, die Klasse Ed, durften uns im Rahmen des Themas „Sprachwandel oder Sprachverfall?“ kreativ in Form eines Videoprojekts mit den verschiedenen Aspekten einer Filmproduktion auseinandersetzen und unsere eigenen Clips drehen.

Unter Leitung unserer Lehrkraft im Fach Deutsch und eines Medientrainers haben wir uns zuerst mit den Vorbereitungen eines Filmdrehs beschäftigt. Wir haben uns zu Bildrechten informiert, geschaut, wie man Drehbücher schreibt und wurden vom Medientrainer mit Kameraführung, Einstellungsgrößen, Schnitttechniken und -programmen vertraut gemacht. Danach haben wir angefangen, in Gruppen an verschiedenen Stationen kleine Clips zu planen und zu filmen, wozu wir iPads und externe Mikrofone benutzen konnten, und im Anschluss zu schneiden. Anschließend haben wir das Material geschnitten, in der Klasse vorgestellt und besprochen.

Nach diesen Probe-Filmen haben wir angefangen mithilfe unseres in den vorherigen Wochen erworbenen Wissens über Sprache und ihre Variationen Drehbücher für unsere Hauptfilme zu schreiben und so über das Thema Sprachwandel zu informieren.

Meine Gruppe wollte die Sprechweisen der Vergangenheit und Gegenwart darstellen, vergleichen und eine Prognose aufstellen, wie die Sprache sich weiter verändern könnte. Dabei wollten wir den Sprachwandel analysieren und erklären.

Obwohl unser Projekt aufgrund der Coronapandemie vorzeitig enden musste, hatten wir viel Spaß und haben interessante Dinge über das Erstellen von Filmen gelernt.

Zusammengetragen und erstellt von Stephanie Filusch

Mit dem Kanu auf ArchitekTour

Einführung in die Sakralarchitektur in Frankfurt? Gut, es gibt den Dom. Einst bestimmte er unsere Stadtsilhouette, doch mittlerweile muss man seine Turmspitze zwischen all den Wolkenkratzern richtiggehend suchen. 

Wer heute noch erleben will, wie Ehrfurcht gebietend eine Kirche zu wirken vermag, sollte Kanu fahren. In Runkel an der Lahn ging unsere Reise am Mittwoch los. Nicht weit von der Burg liegt der Campingplatz mit dem Bootsverleih. Nach einer obligatorischen Einführung in die Kunst des Paddelns – Stechpaddel bitte oben anfassen! Immer in die Bootsmitte treten beim Einsteigen! – ging es in Zweier- und Dreierteams los.

Auf dem Wasserweg lahnabwärts hatten die meisten von uns den Dreh bald raus. Lola und Leonidas gaben alles und setzten sich mühelos an die Spitze. In ihrem Kielwasser paddelten Jan & Jan unverdrossen durch den Nieselregen und auch unter Steuerfrau Mora, im Team mit Melisa, lief es wie am Schnürchen. Nur ein Boot legte die anderthalbfache Strecke zurück und mäanderte, unterstützt von rhythmischer Discobeschallung, die Lahn flussab: Feline, Marlene und Carolin hatten definitiv den größten Spaß! 

Bei Flusskilometer 73 kam dann das eigentliche Reiseziel in Sicht: Sankt Lubentius, die Mutterkirche des Lahngaus. Auf einem Kalksteinfelsen erhebt sie sich seit über 1000 Jahren über den Strom und man fühlt sich zwergenhaft klein in seinem Kanu. Die Boote kann man für die Dauer der Besichtigung rechts am Ufer festmachen – aber bitte an der richtigen Stelle! Ansonsten kommt Helene Fischer (Kein Scherz!)* und droht mit Bußgeld und Ortsvorsteher. 

Die Kirchenführung übernahm Frau Flacke, unsere LK-Lehrerin. Sie erzählte von der Zeit der Christianisierung, von der Bauweise der Romanik und sang zum Abschluss mit uns den Kanon „Der Himmel geht über allen auf“. Auf diese Weise bekamen wir auch einen Eindruck von der Akustik der Basilika – und schön war es außerdem.

Danach stiegen wir wieder in die Boote für die letzten Kilometer bis Limburg. Natürlich regnete es immer noch, was aber niemandem die Laune verderben konnte. Vor dem Limburger Dom trafen wir uns dann mit Yasemin, einer Architekturstudentin, die gerade in Koblenz ihren Master macht. Wir hatten sie eingeladen, um mehr über diesen Studiengang zu erfahren, denn einige von uns tragen sich auch mit dem Gedanken, später einmal Architektur zu studieren.

Den Dom besichtigten wir selbstverständlich auch noch. Übrigens hat keine Kirche in Deutschland mehr Türme als er. Auch kann man hier gut den Übergang von der Romanik zur Gotik nachvollziehen und lernt, was der Unterschied zwischen Basilika, Dom, Stiftskirche und Kathedrale ist. Oder eben nicht 😉

Auf der Heimreise hat es – na klar – wieder geregnet, aber Gott sei Dank (Jan: Halleluja!) saßen wir im Zug und nicht mehr im Kanu. Der Ausflug hat großen Spaß gemacht und wir bedanken uns noch einmal bei Frau Flacke und besonders bei Herrn Goebel von der Sport-Fachschaft für die Begleitung!

Euer LK Kunst Q3

* So heißt die Inhaberin des Wirtshauses direkt am Ufer, unterhalb von St. Lubentius.

Politische Prominenz am Gagern

Anlässlich der bevorstehenden Bundestagswahl werden wir am Freitag, dem 17.09.2021, die folgenden Direktkandidatinnen und -kandidaten des Wahlkreises 183 (Frankfurt II) zu einer Podiumsdiskussion in unserer Aula begrüßen dürfen:

  • Dr. Achim Kessler (Die Linke)
  • Dr. Thorsten Lieb (FDP)
  • Kaweh Mansoori (SPD)
  • Omid Nouripour (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Bettina Wiesmann (CDU)

Der Abend, zu dem wir unsere Schulgemeinde herzlich einladen, wird von den Schülerinnen und Schülern unseres Leistungskurses Politik & Wirtschaft (Q3) organisiert. Bitte beachten Sie, dass maximal 120 Personen teilnehmen können, dabei haben Schülerinnen und Schüler Vorrang. Wir bitten um Verständnis, dass die Teilnahme nur nach Anmeldung über das schulintern kommunizierte Online-Formular​ möglich ist.

Wandertag der Q3 in den Kletterpark

Blättern rascheln, das Holz knackt, das Seil knarzt und hin und wieder hört man Angst- und Jubelschreie.

Der langersehnte Kletterausflug der Q3, der vor den Ferien wortwörtlich ins Wasser gefallen war, konnte nun endlich nachgeholt werden.

Mit der S-Bahn fuhren alle Schüler:innen mit den begleitenden Lehrkräften ins idyllische Seulberg. Bereits nach einem kurzen Fußweg erreichte man den Kletterpark. Nach einer Sicherheitseinweisung konnte nach Lust und Laune bis auf 10m Höhe geklettert werden. Immer wieder waren schwierige Stellen zu überwinden und Tapferkeit zu beweisen.

Alternativ konnte auch an Kuhweiden vorbei und durch den Wald gewandert werden.

Etwas ermattet aber zufrieden kehrte die ganze Stufe wieder nach Frankfurt zurück und empfiehlt das Erlebnis weiter.

Text: Elena Grub, Charlotte Kück, Vanessa Schleder, Iris Hofmann

Fotos: Iris Hofmann, Hendrik Raab

Feierliche Einschulung unserer neuen Schüler

Von Heinz-Georg Ortmanns

In jedem Jahr stellt die Einschulungsfeier ein besonderes Ereignis dar – die Schulgemeinde empfängt mit ihren jüngsten Mitgliedern ja ihre Zukunft und für die neuen Schüler beginnt mit dem Wechsel aufs Gymnasium ein wichtiger neuer Lebensabschnitt.

Unsere Schule bemüht sich daher traditionell, den neuen Schülerinnen und Schülern die Gewissheit zu vermitteln, sich für die richtige Schule entschieden zu haben, an der sie willkommen sind. Um das Ansteckungsrisiko so klein zu halten wie möglich, wurde jede Klasse einzeln eingeschult, so dass für jede Familie viel Platz zur Verfügung stand. Unter Leitung von Dr. Schmidt sorgte das kleine Orchester unter der Leitung von Dr. Schmidt mit gewohnter Meisterschaft für den ansprechenden musikalischen Rahmen. Im Anschluss wies der Orchesterleiter auf die zahlreichen Möglichkeiten hin, sich am reichen musikalischen Leben, für das das Gagern ja berühmt ist, zu beteiligen und sich  bei einer Vorführung von Instrumenten aus dem Fundus der Schule gegebenenfalls zum Erlernen eines neuen Instruments verführen zu lassen.

Flankiert von den Mentoren der Klasse nahmen die Klassenlehrer/innen mit großer Herzlichkeit die neuen Mitglieder ihrer Klasse in Empfang und versorgten sie mit dem Gagern-Button als Zeichen ihrer Zugehörigkeit zur Schulgemeinde. Dr. Köhler verwies in seiner herzlichen Ansprache darauf, dass viele Familien nach guten Erfahrungen mit der Schule uns immer wieder auch jüngere Geschwisterkinder anvertrauen, weil sie wissen, dass sehr viel unternommen wird, um die Schullaufbahn der Kinder erfolgreich zu gestalten. In diesem Sinne können sich die Sextaner 2021 ja schon einmal versuchsweise darauf einstellen, in den nächsten Jahren jüngere Geschwister mit der Kennerschaft der Routiniers durch die ihnen dann sicher schon höchst vertrauten Räume zu führen.

Herzlich Willkommen!

Am Dienstag, den 31. August, war es soweit. Wir durften unsere neuen Fünftklässlerinnen und Fünftklässler am HvGG begrüßen.

Vielen von Ihnen stand die Aufregung, aber auch die Vorfreude und gespannte Erwartung ins Gesicht geschrieben, manchen Eltern und Großeltern übrigens auch.

Aufgrund der pandemischen Lage mussten alle, die an der Einschulungsfeier teilnehmen wollten, also die Eltern, Großeltern, Geschwister, Freunde und natürlich unsere neuen Schülerinnen und Schüler am Eingang zur Schule nachweisen, dass sie geimpft, genesen oder getestet sind.

Außerdem konnte die Feier nicht gleichzeitig für alle vier Klassen stattfinden. Vielmehr gab es vier Feiern im Stundentakt. Dennoch gaben wir unser Bestes, unsere neuen Mitglieder der Schulgemeinde in einem möglichst festlichen und fröhlichen Rahmen zu begrüßen. Unser Direktor, Herr Dr. Köhler, begrüßte jede Schülerin und jeden Schüler mit einer Verbeugung. Das Unterstufenorchester unter der Leitung von Dr. Schmidt sorgte für die musikalische Begleitung.

Herr Dr. Köhler, hielt eine feierliche Willkommensrede, in der er betonte, dass die „Neuen“ ab sofort nicht am Gagern, sondern wie alle anderen Schülerinnen und Schüler das Gagern seien. Er versprach ihnen, im Falle irgendwelcher Probleme oder Sorgen stets für sie ein offenes Ohr zu haben. Als Unterpfand dieses Versprechens erhielten die Schülerinnen und Schüler den Gagern-Button, der einen symbolischen Schlüssel zu Herrn Köhlers Büro darstellt.

Zum Ende der Feier begrüßten die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer mit den Mentorinnen und Mentoren ihre neuen Schülerinnen und Schüler und begleiteten sie in den Klassenraum.

Auch noch einmal von dieser Stelle aus: ganz herzlich willkommen, viel Freude und spannende Erlebnisse bei uns!

Eine süße Überraschung

Eine wunderbare Idee unseres SEB: Verdutzte Schülerinnen und Schüler des HvGG fanden heute (1.9.) auf dem Hof einen Eiswagen in nostalgisch-italienischem Stil vor. Ihre Augen wurden noch größer, als sie sahen, dass der Wagen reich mit Eiscreme beladen war. Es folgten zögerliche Fragen, für wen das Eis denn bestimmt sei. „Für Euch alle!“, lautete die Antwort. „Was kostet denn eine Kugel?“ – „Nichts.“ „Nichts?“ „Nichts! Der Elternbeirats unserer Schule spendiert zum Schuljahresstart jeder und jedem von Euch zwei Kugeln Eis.“

Da war die Begeisterung natürlich riesig und die Gefahr noch größer, dass der Eiswagen dem Druck der eishungrigen Schülerinnen und Schüler nicht gewachsen sein könnte. Aber ohne Probleme und Murren fügte man sich in den Zeitplan, damit auch schon aus Abstandsgründen der Andrang nicht zu groß wurde. Und tatsächlich schafften die Dame und der Herr vom Eisstand in der Zeit von 10:00 bis 13:00 alle zu versorgen.

Vor allem unsere neuen Fünftklässler waren völlig aus dem Häuschen. Die Euphorie wurde jedoch etwas – aber nur etwas – gedämpft, als sie erfuhren, dass der Eisstand am HvGG keine Dauereinrichtung werde. Doch ein Junge unserer Neuen bemerkte sehr schlau: „Jeden Tag Eis? Das wird doch bald langweilig!“

Dass neben dem leckeren Eis auch das Wetter mit Sonnenschein die Laune hob, machte diese Aktion unserer Eltern zu einem riesigen Erfolg. Einen ganz großen und herzlichen Dank an den SEB für dieses wunderbare Geschenk an unsere Schülerinnen und Schüler.